08/12/2006

ZVEI - Fachverband Elektromedizinische Technik

"Ökologische Produktinformationen für Geräte der diagnostischen Bildgebung"

Am 8. November 2006 hat in Hamburg die Abschlussveranstaltung für das Projekt „Ökologische Produktinformationen für Geräte der diagnostischen Bildgebung“ stattgefunden. Im Rahmen eines Ansatzes zur Integrierten Produktpolitik (IPP) hat das Projekt das Ziel verfolgt, in Zusammenarbeit von Herstellern und späteren Anwendern der Produkte eine kurze aber dennoch aussagefähige Produktinformation über ökologische Aspekte bei der Beschaffung und dem Betrieb von Geräten der diagnostischen Bildgebung in Krankenhäusern und Arztpraxen zu erstellen.

Das Projekt wurde im Januar 2006 mit Unterstützung der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt der Hansestadt Hamburg gestartet. Neben einer Reihe von Industrieunternehmen, der Hamburgischen Krankenhausgesellschaft, einer Reihe von Krankenhäusern und Arztpraxen aus dem norddeutschen Raum war auch der Fachverband Elektromedizinische Technik des ZVEI einer der Partner in diesem Projekt. In knapp 10 Monaten ist es gelungen, in einer Reihe von Workshops die wesentlichen ökologischen Produktinformationen in einer beschränkten Zahl von Kennziffern zu erfassen. Diese Kennziffern gliedern sich in insgesamt 8 Themenbereiche, die im Rahmen einer „Ökologischen Produktinformation“ in übersichtlicher Form auf knapp zwei Seiten dargestellt werden können.

Im Rahmen des Projektes ist es gelungen, den Umfang der Informationen auf ein notwendiges, gleichzeitig aber aussagekräftiges Maß zu beschränken. Die meisten Kennziffern sind in den Unternehmen bereits vorhanden. Die geordnete Darstellung in 8 Themenkomplexen erlaubt den Anwendern aber einen schnellen Überblick und Vergleich der Informationen zwischen verschiedenen Produkten.

Im Rahmen der Abschlussveranstaltung wurde von allen Beteiligten die gute und offene Zusammenarbeit betont. Vertreter des ZVEI betonten die besondere Rolle von freiwilligen Instrumenten nach Art dieses Projektes für die Integrierte Produktpolitik. Freiwillige Instrumente sind in der Regel schneller an technische Entwicklungen und neue Fragestellungen anzupassen als gesetzliche Regelungen.

Nach Abschluss des Projektes kommt es nach Meinung aller Projektpartner nunmehr darauf an, die Ergebnisse zu verbreiten und in der Praxis zu erproben. Hierfür haben alle Projektpartner ihre Unterstützung zugesagt.

Ansprechpartner im ZVEI:
Marcus Wenzel
Tel.: 069-6302-302
Mail: wenzel@zvei.org