09.11.2011

Cryoalfa Europe Ltd

"Liquid freezing"- System mit cryogenem Flüssig-Gas

„Liquid-freezing“-System mit cryogenem Flüssig-gas
Seit der technischen Gasverflüssigung gibt es cryo-chirurgische Therapie mit
cryogenem Gas.
Erfahrungsberichte bezüglich der Destruktion von Gewebe hat büchereifüllenden
Umfang seit langer Zeit. Im Mittelpunkt steht hierbei immer wieder N2 (Stickstoff)
mit Kontakt-freezing und Spray-freezing unter Einbeziehung des Joule Thomsen
Effekt.
Leider war der apparative Aufwand der Geräte , die mit Stickstoff (N2) ,Distickstoffoxyd
(N2O), Kohlendioxyd (CO2) und jetzt auch Argon (Ar) in der zurückliegenden Zeit
sehr aufwendig und teuer. Diese Geräte waren meist auch nur Kliniken und
Hospitälern vorbehalten, wo ohnehin N2 , N2O und CO2 in großen Vorratsbehältern
vorhanden sind.
Die vorteilhafte patientenfreundliche Wirksamkeit der cryogenen Gewebedestruktion
muß wohl nicht mehr nachgewiesen werden und bedarf hier keiner weiteren
Ergänzung.
Das gilt für fast alle im alltäglichen Arzt-Praxisbetrieb vorkommenden Indikationen.
Neben der teuren apparativen Einrichtung erwies sich das Fehlen von Parametern
als Ursache für oft nicht reproduzierbare Ergebnisse; es sei denn, die Therapie
erfolgte unter Kunst besonders handwerklich geschickter Anwender.
Das änderte sich auch nicht, nachdem nun neuerdings konstruktiv kleinere Geräte
mit dem Prinzip „ Kontakt – und Sprayfreezing“ auf den Markt kamen.
Auch die vielfältig für die Kryotherapie angebotenen Gasgemische in der Spraydose
oder anderer präparierter Mittel für die Kryotherapie sind nur eine halbe Sache und
verwirren die interessierten Anwender an der faszinierenden effizienten Kryochirurgie.
Um aber allen fachkundigen Anwendern reproduzierbare Ergebnisse zu ermöglichen,
sind feste Parameter wie Temperatur, Kälteleistung, Einwirkzeit unumgänglich. Dazu
kommen die fachspezifischen Kenntnisse des Anwenders, was letztendlich die
Behandlungskunst als Anwender ausmacht.
Die Bedienung und Handhabung bedarf keiner besonderen Schulung und ist sehr
einfach und schnell erlernt. Bis auf harmlose Narben sind Schädigungen und
Nebenwirkungen unter sachkundiger Hand unmöglich und ausgeschlossen.
Man ziehe hier selbst einen allseitigen Vergleich mit der populären Lasertechnik,
die fortlaufendes Training und genaue Kenntnis der zu erwartenden Effekte mit
den verschiedenen Lasern vom Anwender voraussetzt. „If you don’t need the
cryoalfa@cryoswiss.com
15.Juni 2001
laser,don’t use it“, so die Aussage vom Laserpionier.
Durch die weitere Entwicklung der technischen Kapillaren und des Filtermaterials
kam es nun bei uns zu der sogenannten Zufallserfindung des letztmöglichen
physikalischen Anwendungsprinzips ( außer Kontakt- und Sprayfreezing)
– dem „Liquid freezing“- Prinzip.
Das heißt: Das Gewebe wird mit flüssigem cryogenen Gas beaufschlagt –
vorzugsweise mit N2O.
Der Vorteil dieses Prinzips ist
a) Die Umwandlungswärme des flüssigen cryogenen Gases mit der
Umwandlungstemperatur von – 89°C / - 128 °F steht für den Wärmeentzug
aus dem Gewebe für die gesamte Einwirkzeit konstant zur Verfügung.
b) Die Kälteleistung ist während der Behandlung konstant, begründet durch den
physikalisch bedingten Vordruck in der Kapsel.
c ) Durch die direkte Berührung der Flüssiggasphase mit dem Gewebe liegt der
Kältemittelbedarf in unmittelbarer Nähe der theoretisch erforderlichen
Kältemittelmenge (anders als bei Kontaktfreezing, da ist die
Wärmeübertragung indirekt und wie auch bei dem Spray-freezing ein
2-Phasengas mit dem verlustreichen Joule Thomseneffekt, großer
Gasflaschenvorrat ist hier erforderlich).
d) Der konstruktive Aufbau des Gerätes insbesondere für die minimal-invasive
Therapie ist durch das raumtemperaturgeführte Gas besonders vorteilhaft und
einfach zu gestalten.
e) Der hohe Vordruck (50 bar) ermöglicht auch in sehr schwierigen Gewebezonen
die Destruktion.
f) Durch die Bündelung von Mikrokapillaren kann die Kälteleistung um ein
entsprechend Vielfaches erhöht werden und kommt damit in die Nähe der
N2-Kälteleistung.
g) Mit dem Charakteristikum unseres „Liquid freezing“- Systems
– mit Handhabung und sehr guter Mobilität - hat dieses eine hohe
Anwender-Akzeptanz erhalten.
h) Das Filtern des Gases bei 5J (praktisch keimfrei) vermeidet Infektionsgefahr
und kennzeichnet unser „Liquid freezing“- System.
Damit bietet unser „Liquid freezing“-System die beste Anwendungssicherheit für
den Arzt zum Wohle des Patienten.