23.01.2007

Siemens AG Medical Solutions

Ärzten die Arbeit erleichtern: Innovatives Siemens-System zeigt neue Ansichten

Ein neuer Meilenstein in zwei Ebenen: Mit dem biplanen Röntgensystem Axiom Artis dBA Twin stellte Siemens Medical Solutions kürzlich sein neuestes Bildgebungssystem für die universelle Angiographie und Neuroradiologie vor. Zusammen mit der neuen Flachdetektortechnologie und der Software syngo DynaCT liefert das System einzigartige Aufnahmen durch seine außergewöhnliche Hochkontrast- und Weichteildifferenzierung.

Das neue Röntgengerät Axiom Artis dBA Twin bietet Flexibilität entlang eines ganzen Anwendungsspektrums, von neuroradiologischen- bis zu abdominellen Untersuchungen und pädiatrische Anwendungen, bei denen es auf eine geringe Strahlenbelastung ankommt. Das Gerät ist mit zwei 30 x 40 Flachdetektoren ausgestattet. Die moderne biplanare Flachdetektortechnologie liefert eine außergewöhnliche Detailauflösung, die den Arzt bei Entscheidungen sowohl im diagnostischen als auch im interventionellen Bereich unterstützt. Das Biplansystem ermöglicht eine schnelle Darstellung der Anatomie in zwei Ebenen und dadurch ein sicheres Arbeiten durch die gleichzeitige Bildgebung.
Weiterhin unterstützt es den individuellen Workflow des Arztes durch programmierbare Positionierungen des Detektors und einen intelligenten Kollisionsschutz.

Angiographie und syngo DynaCT

Mit dem optionalen syngo DynaCT erreicht Axiom Artis dBA Twin eine Weichteildifferenzierung vergleichbar mit Aufnahmen in der Computertomographie (CT). So können intrakranielle Blutungen schneller als bisher erkannt und Hirngewebe bildlich noch detaillierter als mit herkömmlichen Verfahren dargestellt werden. Mit der neuesten, erstmals auf dem RSNA (Radiological Society of North America) vorgestellten Version von syngo DynaCT hat der Arzt in kritischen Situationen innerhalb einer Minute ein klinisch relevantes Ergebnis für die therapeutische Entscheidungsfindung mit der höchsten möglichen Auflösung vorliegen. Außerdem wird diese Methode zur Überprüfung der therapeutischen Maßnahme eingesetzt mit dem Vorteil, dass sich der Patient nicht zusätzlich einer Computertomographie oder einer Magnetresonanzaufnahme unterziehen muss.

Mit dieser Technik werden innovative Anwendungen für die Neuroradiologie, aber auch für abdominale und onkologische Interventionen geschaffen. Durch die ständige Weiterentwicklung von syngo DynaCT bestätigt Siemens seine Führungsrolle in der Branche aufs Neue. Im vergangenen Monat feierte Siemens am Swedish Medical Center in Seattle, USA, seine 100. US-Installation von syngo DynaCT. Dieser Meilenstein bezeugt nicht nur die Beliebtheit dieser bahnbrechenden Technologie, sondern auch deren weitreichende Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung. Die Applikation wurde bisher weltweit rund 260 Mal installiert.

Siemens Medical Solutions ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen. Der Bereich steht für innovative Produkte und Komplettlösungen sowie für ein umfangreiches Angebot von Dienst- und Beratungsleistungen. Abgedeckt wird das gesamte Spektrum von bildgebenden Systemen für Diagnose und Therapie, über die Molekularmedizin und die Audiologie bis hin zu IT-Lösungen. Jüngste Akquisitionen auf dem Gebiet der Labordiagnostik (In-Vitro) – wie die Diagnostic Products Corporation und Bayer Diagnostics – ebnen den Weg dazu, weltweit erstes integriertes Diagnostik-Unternehmen zu werden. Mithilfe all dieser Lösungen ermöglicht Siemens Medical Solutions seinen Kunden, sichtbare Ergebnisse sowohl im klinischen, als auch im administrativen Bereich zu erzielen – so genannte „Proven Outcomes“. Innovationen aus dem Hause Siemens optimieren Arbeitsabläufe in Kliniken, Praxen sowie im Rahmen einer integrierten Gesundheitsversorgung und führen zu mehr Effizienz. Siemens Medical Solutions beschäftigt weltweit mehr als 41.000 Mitarbeiter und ist in über 130 Ländern präsent. Im Geschäftsjahr 2006 (30. September) erzielte Siemens Medical Solutions einen Umsatz von 8,23 Mrd. € sowie einen Auftragseingang von 9,33 Mrd. €. Das Bereichsergebnis betrug 1,06 Mrd. €. Weitere Informationen unter: http://www.siemens.com/medical