26.10.2006

MCS AG

Ärztenetze, Qualitätsmanagement und elektronische Gesundheitskarte

Im Bereich Arztpraxis steht bei MCS während der MEDICA das Praxis-EDV-System MCS-ISYNET im Mittelpunkt, das zu den erfolgreichsten Systemen am Markt gehört. Ein Schwerpunktthema ist das in MCS-ISYNET integrierte Modul für Qualitätsmanagement – MCS-ISYNET QM – das zur MEDICA um die QEP-Inhalte erweitert wurde.

Weiteres Highlight für den niedergelassenen Arzt ist die fach- und bereichsübergreifende elektronische Kommunikationslösung ComDox, die in mehreren Ärztenetzen erfolgreich eingesetzt wird und damit zu den führenden Lösungen für Ärztenetze in Deutschland gehört. ComDox ermöglicht die Vernetzung aller an einem Netz beteiligten Ärzte. Auch Kliniken können in die Netze mit eingebunden werden. Der elektronische Austausch von freigegebenen Patientendaten läuft vollautomatisch im Hintergrund. Patientenbezogene Daten werden durch dezentrale Datenhaltung sicher gespeichert und verwaltet.

Auch ohne Teilnahme an einem Ärztenetz können sich MCS-Anwender durch eine Kommunikationslösung, die einen Teil der Funktionen aus der ComDox-Lösung bietet, miteinander vernetzen und Patientendaten austauschen. Alle Anwender der Arztsysteme PDE-TOP und MCS-ISYNET können auf dieser Basis kommunizieren, das sind rund 10.000 Ärzte bundesweit.

MCS Vorreiter beim Projekt eGK
Beim Startschuss der Teststufe 1 ("Release 0") für die elektronische Gesundheitskarte steht MCS-ISYNET in der ersten Reihe. Bereits seit Beginn des Projektes ist MCS als aktiver Berater an den Workshops der gematik GmbH beteiligt. Die gematik ist für die Entwicklung der eGK verantwortlich, Release 0 beginnt im Dezember 2006 in den ausgewählten Testregionen Sachsen und Schleswig Holstein. Geplant ist zunächst das Lesen der Versichertendaten von der neuen eGK mit neuen Multifunktions-Kartenterminals und -Lesegeräten, später dann die Anwendungen eRezept und Not-falldaten.

MCS-Facharztmodule - die neue Generation jetzt auch für HNO und Chirurgie
Schnelle umfassende Dokumentation zum Patienten für Arztbrief, OP-Bericht und Abrechnung ist die Stärke des „Workflow- und Dokumentationsmanagers“. Diese zweite Generation des Facharztmoduls von MCS, das auf der MEDICA 2005 Premiere feierte, ist nun auch für Hals-Nasen-Ohren-Ärzte und Chirurgen erhältlich. In Fach-arztkreisen erarbeitete „Schnellbefunde“ und vordefinierte „Workflows“ bilden die häufigsten Krankheitsbilder ab, sodass die gesamte Dokumentation zu einem Patien-ten inklusive Arztbrief und OP-Bericht in wenigen Augenblicken erledigt ist. Mit dem direkten Zugriff auf die Hausapotheke und dem Eintrag der Daten in Karteikarte und Abrechungsschein kann der Nutzer alle Funktionen von MCS-ISYNET aus dem Modul steuern. Der Workflow- und Dokumentationsmanager wird damit zur zentralen Plattform seiner Arbeit. Ein fachspezifisch hinterlegter IGeL-Katalog rundet den Funk-tionsumfang des Moduls ab.

Verträge zur Integrierten Versorgung
MCS-Anwender können ihren Patienten nun auch im Bereich Homöopathie die Teilnahme an der Integrierten Versorgung anbieten. Ab Januar 2007 ist der Vertrag über die ärztliche Versorgung mit klassischer Homöopathie zwischen dem Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte e.V. (DZVhÄ), dem Deutschen Apothekerver-band e.V., der Deutschen BKK und weiteren Krankenkassen im „Vertragsmanager“ von MCS enthalten.

Der Vertragsmanager ist das vielseitige Modul für die Bearbeitung der Verträge zur Integrierten Versorgung. Er reduziert den Aufwand beim Ausfüllen der Vertragsformulare und unterstützt den Anwender dabei, die Abrechnung der Behandlung von Patienten in den individuellen Verträgen zu dokumentieren und die Formulare zu archivieren.