MEDICA EDUCATION CONFERENCE

Die MEDICA EDUCATION CONFERENCE stand auch in diesem Jahr unter dem Motto „Wissenschaft trifft Medizintechnik“.

Die MEDICA EDUCATION CONFERENCE stand auch in diesem Jahr unter dem Motto „Wissenschaft trifft Medizintechnik“.

MEDICA EDUCATION CONFERENCE 2016: Gelungene Vermittlung von Wissenschaft und Medizintechnik

Vom 14. bis 17. November fand die MEDICA EDUCATION CONFERENCE 2016 in Düsseldorf statt. Bereits zum dritten Mal veranstaltete die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) in diesem Jahr zusammen mit der Messe Düsseldorf die Fortbildungsveranstaltung. Konferenz-Präsident Professor Dr. med. Stefan Frantz, Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin III, Halle (Saale), betonte bei der Abschluss-Pressekonferenz den einzigartigen Charakter der Konferenz.

Im ATLS-Kurs übten die Teilnehmer das Vorgehen bei Patienten mit Polytrauma.

Im ATLS-Kurs übten die Teilnehmer das Vorgehen bei Patienten mit Polytrauma.

Die interdisziplinäre und internationale Fortbildungsveranstaltung, die die Verbindung von Wissenschaft und Medizintechnik in den Mittelpunkt stellt, richtete sich an Ärzte aller Fachgruppen und Entwickler aus der Medizintechnik. „Dieses Konzept ist aufgegangen, wenn wir auf die Teilnehmer schauen“, sagte Professor Frantz im Rahmen der Pressekonferenz, „Wir haben das Spektrum angezogen, das wir wollten.“ Mit einem Programm, das zur Hälfte aus englischsprachigen Vorträgen bestand, sei es auch gelungen, die Internationalisierung der Konferenz voranzutreiben. Diese zeige sich auch an Teilnehmern aus Entwicklungs- und Schwellenländern, die im Rahmen eines DAAD-Alumni-Programmes auch die Konferenz besuchten.

An vier Veranstaltungstagen konnten die Teilnehmer sich in über 200 Vorträgen und Kursen zu Themen wie „Neue operative Techniken in der Chirurgie“, „Bildgebung und Interventionelle Verfahren“, „Innere Medizin: Zukunftstechnologien und Remote Patient Management“ und „Diagnostik in der Inneren Medizin, Labormedizin, Toxikologie und Hygiene“ informieren. Ziel der Veranstaltungen war es dabei, eine Informations- und Austauschplattform zu bieten.

Dieser Austausch, der Dialog zwischen Medizin und Medizintechnik war schon immer wichtig. So kam der Impuls für die Entwicklung des ersten Herzschrittmachers durch den Elektroingenieur Rune Elmquist beispielsweise von einem Arzt. Dieser Austausch sei aber heute noch wichtiger als jemals, so Professor Frantz. Je komplexer die Technik werde, desto stärker sei eine Vernetzung notwendig. Nur so - interprofessionell und interdisziplinär – könnten die richtigen Innovationen entwickelt und auch für den Patienten nutzbar gemacht werden.
Logo MEDICA EDUCATION CONFERENCE
14. - 17. November 2016
Montag - Donnerstag
im CCD Süd
 

Das MEC-Konferenzprogramm 2016

Grafik: Cover und Inhaltsseiten der MEC-Broschüre
Mit der Fokussierung auf einzelne Themenbereiche pro Konferenztag und dem Angebot unterschiedlichster, teils international zertifizierter Workshops, wie ACLS-Reanimation oder DEGUM-Sonographie, richtet sich die Konferenz an Mediziner aller Fachbereiche – aus Klinik und Praxis – sowie an alle medizinisch und medizintechnisch Interessierten in Wissenschaft, Forschung, Entwicklung und Produktion.
Zum Programm mit allen Vorträgen und Vortragenden

Präzisionsdiagnostik in der Labormedizin

Jeder Patient ist einzigartig. Und jeder Arzt versucht, seinem Patienten eine individuelle Therapie zu verschreiben. Wenn man schon eine Bluttransfusion mit einer passenden Blutgruppe meistern kann, was wäre dann, so fragte einst der amerikanische Präsident Barack Obama, wenn es genauso leicht und standardisiert wäre, Krebs mit unseren eigenen genetischen Codes zu heilen. Obama hat 2015 die Initiative der „Precision Medicine“ gegründet, deren Visionen auch in Deutschland Wirklichkeit werden sollen.

Was man genau darunter versteht, welche Untersuchungs- und Therapiemöglichkeiten es gibt und vor allem welche Kompetenzen die Labormedizin für eine optimale Versorgung mitbringen müsse, hat Professor Dr. Joachim Thiery, Direktor des Instituts für Labormedizin, Klinische Chemie und Molekulare Diagnostik am Universitätsklinikum Leipzig, am letzten Tag der MEDICA EDUCATION CONFERENCE vorgestellt.

Labormedizin, so Professor Thiery, sei ein äußerst ambivalentes Fach. Die hochstandardisierte Technik gewährleiste überall in den Laboren vergleichbare Qualitätskriterien. 80 Prozent der Diagnostik würde an automatisierten, standardisierten Geräten durchgeführt. Bei so viel Automatismus könne man allerdings kaum eine passende Therapie für individuelle Krankheitsfälle finden. Daher stellt der Experte drei Kompetenz-Säulen als zukünftige Grundvoraussetzung auf.

Erstens müsse mehr mit dem behandelnden Arzt kommuniziert werden. Laborärzte sollten eine hohe ärztliche und medizinische Kompetenz haben, die sie befähigt, die Laborwerte richtig zu interpretieren, den Arzt und dessen Patienten richtig zu beraten und zum Beispiel auch die Dosis an Medikamenten zu bewerten. Daher sollte es unbedingt zu einer Rückmeldung während des Therapieverlaufs kommen. Im Rahmen eines Tracking-Systems könnte eine verordnete Therapie dann besser angepasst oder im Einzelfall weitere Untersuchungen veranlasst werden – leider werde auch eine pathologische Diagnose von Ärzten schon mal übersehen.

Zweitens müsse die naturwissenschaftliche Kompetenz stets auf hohem Niveau sein. Es müsse eine Kooperation mit den naturwissenschaftlichen Instituten geben. Die neuen OMICS–Verfahren wie zum Beispiel die NMR Technologie, die Genomanalytik oder die Massenspektrometrie, bei der das Ausgangsmaterial in seine einzelnen physikalische Masseteilchen (Moleküle) zerlegt und so identifiziert wird, müssen beherrscht werden.

Erforderlich sei drittens eine bioinformatorische und eine organisatorische Kompetenz. Sie gewährleistet beim Aufbau von Biobanken, dass die zu archivierenden Blutproben adäquat präpariert werden, so dass man noch lange auf sie zurückgreifen kann. Schließlich solle der Labormediziner die Patientendaten sammeln können, um aus dem Krankheitsverlauf später Rückschlüsse ziehen zu können.

Die Vielfalt der Fachkompetenzen mache es unerlässlich, so Professor Thiery, die jeweiligen Fachsprachen zu lernen, damit man überhaupt noch in der Lage sein könne, alle Vorgänge im Laborgeschehen zu verstehen. Der diesjährige Konferenzpräsident der MEDICA EDUCATION CONFERENCE, Professor Dr. Stefan Frantz, hat die Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen in der Labormedizin begrüßt und hält das Finden einer gemeinsamen Sprache ebenso für einen gewinnbringenden Ansatz.

Bild: OP

Fehlinvestitionen Hightech-OP?

Immer mehr Kliniken in Deutschland modernisieren ihre Operationssäle. Der sogenannte „Hybrid OP“ erweitert den Arbeitsplatz des Chirurgen um bildgebende Verfahren wie zum BeispieldieAngiographie oder Computertomographie und stellt ihm manchmal auch ein robotisches Assistenzsystem zur Seite. Die „Hightech“-Ausrüstung kann aber schnell zu einer Fehlinvestition werden, wenn sie das Personal wegen fehlender Fortbildungen nicht bedienen kann.

Donnerstag, 17.11.2016, von 14.10 bis 15.30 Uhr
Hospital Engineering: Workflow-driven hospital and clinical engineering

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Intelligente datengetriebene Medizin der Zukunft

Alle drei Monate verdoppelt sich die Flut an Informationen, die auf Ärzte einströmt, so eine Schätzung von IBM Research Zürich. Anlässlich der immer größer werdenden Menge an Daten, sei es aus Forschungsarbeiten, aus Untersuchungsergebnissen oder der Krankengeschichte eines Patienten, stellt sich die Frage, wie Ärzte aus der Datenflut die richtige Diagnose und die bestmögliche Behandlungstherapie für den Patienten ableiten können, ohne wichtige Symptome, Verläufe und Zusammenhänge seiner Krankheit zu übersehen.

Intelligente Computersysteme wie Watson Health sind hierbei eine große Errungenschaft für das Gesundheitswesen. Wie dieses System funktioniert und welchen Nutzen es den Ärzten und Patienten bringt, hat am 16. November der Experte Dr. Bruno Michel, Manager für Smart System Integration bei IBM Research in Zürich, auf der Pressekonferenz zur MEDICA EDUCATION CONFERENCE erläutert.

Bei dem System Watson Health handelt es sich zunächst um einen intelligenten Rechner, den man je nach Aufgabenstellung mit entsprechender Fachliteratur grundausstattet. Er ist so perfekt programmiert, dass er Sprache sogar in ihrer Doppeldeutigkeit versteht. Aus allen Daten, auf die er zu einer bestimmten Fragestellung zugreifen kann, zieht er logische Schlüsse und Berechnungen. Das System lernt dabei auch aus Fehlern. Es ist daher nicht nur ein intelligentes, sondern ein sogenanntes kognitives System.

Die ersten Pilotprojekte mit Watson wurden in den U.S.A. in der Krebsforschung sowie in der Diabetes-Zuckerkontrolle durchgeführt. Vier bis fünf Jahre lang wurden die Systeme mit Informationen „trainiert“, indem Ärzte die richtigen Ausgangsdaten sowie die richtigen Handlungen dazu eingaben. Seither brauche man für jedes neue Systemtraining nur noch ein Jahr, um die Sicherheit der Aussagekraft des Systems zu erreichen. Man könne zum Beispiel, so Dr. Michel, das System Watson auch im Notfallbereich einsetzen. Bei einem Herzinfarktpatienten hätte man dem System zuvor alle relevanten medizinischen Daten zu Herzinfarkten eingegeben, so dass es Rückschlüsse daraus ziehen kann, ob und wie der Patient gefährdet ist.

Das zweite große Forschungsprojekt von IBM Research ist die Vernetzung des kognitiven Systems mit dem Patienten zuhause. Hierzu gibt es bereits zahlreiche tragbare Messgeräte, die so genannten Wearables. Diese senden die Daten an einen kognitiven Hypervisor, der derzeit bei IBM noch entwickelt wird. Dieser sprechende Hypervisor wird alle zuhause gemessenen Patientendaten sammeln, analysieren und erkennen, wenn etwas nicht gut für den Patienten läuft. Er kann dem Patienten eine Warnung aussprechen und den zuständigen Hausarzt alarmieren. Daraus erhöht sich die Qualität der Patientenbetreuung zuhause. Krankenhausaufenthalte können verkürzt werden. Langfristig gesehen können damit auch die Kosten im Gesundheitswesen eingedämmt werden.

Weitere besondere Forschungsarbeiten bei IBM Research sind neuromorphe Systeme, die die Interaktion bzw. die Handhabung zwischen Mensch und medizinischem Gerät verbessern sollen. Darüber hinaus soll es in Zukunft im Bereich der Präzisionsmedizin immer kleinere mobile Mess- und Analysegeräte geben, die weniger an Ausgangsmaterial wie Gewebeproben oder Flüssigkeiten benötigen und noch schnellere Ergebnisse liefern können als bisher.

Datenstreaming in der militärischen Nutzung der Teleradiologie

Teleradiologie wird schon seit Jahren von vielen Krankenhäusern zur Kostenminimierung sowie bei Fachärztemangel genutzt. Und sie ist auch nicht nur in ländlichen Gegenden Deutschlands von Bedeutung, sondern auch in militärischen Einsatzgebieten wie beispielsweise Afghanistan. Denn nicht immer haben die dort stationierten Soldaten ausreichend ärztliches Fachpersonal vor Ort, um im Ernstfall die Bilder einer Computertomographie richtig deuten zu können. In manchen Fällen ist es lebenswichtig, die Zweitmeinung eines speziellen Radiologen einzuholen, der dann per elektronischer Teleradiologie beratend und diagnostizierend zur Seite steht.

Die Bilder werden zu diesem Zweck via Satellit oder Internet an Radiologen in Deutschland geschickt und dort gemeinsam mit dem Arzt im Einsatzland telefonisch begutachtet und bewertet. Über die aktuelle Lage der Teleradiologie und ihre technischen Voraussetzungen referierte am zweiten Tag der MEDICA EDUCATION CONFERENCE Dr. Stephan Waldeck, Direktor der Klinik für diagnostische und interventionelle Radiologie am Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz.

Die Teleradiologie ist bereits an allen Einsatzstandorten der Bundeswehr im Ausland etabliert und unerlässlich. Sei es in Afghanistan, in Mali oder im Kosovo. In dringenden Fällen, zum Beispiel bei einem Schlaganfall oder einem Aortenriss, müsse schließlich rasch untersucht und schnell richtig behandelt werden. Fehle der entsprechende Experte vor Ort oder, in unsicheren Fällen, die zweite Meinung eines Radiologen, Neuroradiologen oder eines Facharztes mit Traumaerfahrung, so könne man die Kollegen der Bundeswehrkrankenhäuser in Deutschland um Mithilfe und Diagnosestellung bitten, so Dr. Waldeck. Die Kliniken der Bundeswehr, die sich in Hamburg, Koblenz, Ulm und Berlin befinden, seien miteinander in einem Verbund vernetzt, so dass zu jeder Zeit ein Experte der Radiologie erreicht werden könne. Allerdings würde die bisherige Bildübertragung aus dem Ausland via Satellit je nach Datenumfang viel zu lange dauern. Bei einer Computertomographie mit rund 8000 Bildern verlöre man hierbei wertvolle Zeit.

Es wurde daher im Rahmen eines neuen Datenkonzeptes ein Datenstreaming eingeführt, bei dem man die Bilder als eine Art Video betrachten, aber nicht abspeichern müsse. Durch das Streaming werden nicht die Bilder an sich, sondern nur die Bildinformationen gesendet – wesentlich schneller als eine Bilddatenübertragung. Die Verbindung läuft über das Internet und einem datensicheren VPN-Tunnel, da das Senden über einen Server im Ausland mit dem militärischen Sicherheitskonzept nicht vereinbar sei. Die Bandbreite der Internetverbindung müsse für das datensichere Streaming eine Leistung von mindestens 3000 kbit/s erbringen. VPN steht für Virtual Private Network . Es ist ein privates Netzwerk, welches den Krankenhäusern eine verschlüsselte Datenübertragung erlaubt. Die Vor- und Nachbearbeitung der Bilder verbleibt dabei am Ort der Entstehung, also im Einsatzland. Und dort werden sie auch gespeichert. Für das Streaming der CT-Bilder sei eine entsprechende Software nötig. Dr. Waldeck plant hierfür eine breite Verfügbarkeit der Nutzerlizenz, so dass in Zukunft, im Rahmen der militärischen Verwendung, eine rasche Teleradiologie sowie die damit einhergehende hohe Befundungsqualität flächendeckend gewährleistet werden kann. Sie wird und soll jedoch keinesfalls einen Radiologen vor Ort im Einsatzland ersetzen.

Organisation / Kontaktpartner

Wissenschaftliches Programm:

Konferenzpräsident 2016
Prof. Dr. med. Stefan Frantz
Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin III
Ernst-Grube-Straße 40, 06120 Halle (Saale)

Konferenzsekretär 2016
Dr. med. Moritz Hundertmark, Assistenzarzt
Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin III
Ernst-Grube-Straße 40, 06120 Halle (Saale)

Ansprechpartner:

Konferenzsekretariat 2016
Michaela Jaeger
Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin III
Ernst-Grube-Straße 40, 06120 Halle (Saale)
Tel.: +49 (0)345 557-2846
E-Mail: michaela.jaeger@uk-halle.de

Pressestelle DGIM
Anne-Katrin Döbler, Stephanie Priester
Tel.: +49 (0)711 8931-115 /-605
E-Mail: doebler@medizinkommunikation.org

Düsseldorf Congress Sport & Event GmbH
im Auftrag der Messe Düsseldorf GmbH
Conference Management
Nina Dilly
Tel.: + 49 (0)211 4560-984
E-Mail: DillyN@d-cse.de

Joachim Kienzle
Tel.: + 49 (0)211 4560-980
E-Mail: KienzleJ@d-cse.de

Konferenzpräsident

Prof. Dr. med. Stefan Frantz

Foto: Prof. Dr. med. Stefan Frantz
Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin III,
Ernst-Grube-Straße 40, 06120 Halle

Über die DGIM e.V.

Mit mehr als 25.000 Mitgliedern ist die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) heute die größte medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft in Deutschland und in Europa. Seit ihrer Gründung im Jahr 1882 in Wiesbaden vereint sie unter ihrem Dach alle auf dem Gebiet der Inneren Medizin tätigen Wissenschaftler und Ärzte. Als gemeinnütziger Verein fördert die DGIM Wissenschaft und Forschung auf dem gesamten Gebiet der Inneren Medizin. Sie versteht es als ihren Auftrag, wissenschaftliche Erkenntnisse in angewandte Heilkunde zu übertragen.

Die DGIM engagiert sich seit ihrer Gründung für die Einheit der Inneren Medizin. Gleichzeitig fördert sie die internistischen Subspezialitäten. Unter dieser Prämisse pflegt sie den aktiven Austausch mit den wissenschaftlichen Schwerpunktgesellschaften wie der Angiologie, Endokrinologie, Gastroenterologie, Hämatologie/Onkologie, Kardiologie, Nephrologie, Pneumologie und Rheumatologie. Als weitere internistische Spezialbereiche versteht die DGIM Geriatrie, internistische Intensiv- und Notfallmedizin und Infektiologie.

Die DGIM konnte in den letzten zehn Jahren ihre Mitgliederbasis mehr als verdoppeln. Zu ihren Mitgliedern zählen heute nicht nur die Ordinarien aus der Inneren Medizin. Auch niedergelassenen Internisten und Allgemeinärzten, Ärzten in Fort- und Weiterbildung und jungen Medizinern ist die Fachgesellschaft ein guter Partner.

Die DGIM sieht es als ihren zentralen Auftrag, Wissenschaft und Forschung auf dem gesamten Gebiet der Inneren Medizin zu fördern – zum Wohle der Patienten. Sie unterstützt in diesem Sinne auch den Eingang aktueller Forschungsergebnisse in die tägliche Versorgung in Klinik und Praxis. Der jährliche Internistenkongress der DGIM in Wiesbaden bietet eine hervorragende Plattform, um neueste wissenschaftliche Erkenntnisse aus der gesamten Inneren Medizin zu diskutieren und auszutauschen. Ab 2014 bringt die DGIM diese Kompetenz in die MEDICA EDUCATION CONFERENCE ein, für deren inhaltliche Durchführung sie ab sofort verantwortlich ist. Als eine der größten medizinischen Fachgesellschaften in Europa wird sie dann das wissenschaftliche Programm der Konferenz ausrichten, die alljährlich während des Weltforums für Medizintechnik, der MEDICA, stattfindet.


Die DGIM pflegt neben Kontakten zu Ärzten und Wissenschaftlern auch den regelmäßigen Austausch mit der forschenden Industrie. In diesem Rahmen diskutiert die Fachgesellschaft zum Beispiel mit Firmen der Pharma- und Geräteindustrie sowie wissenschaftlichen Verlagen Probleme der Wissenschafts- und Gesundheitspolitik. Durch ihre aktive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist sie im ständigen Dialog mit ihren Mitgliedern, Vertretern der Medien, Verbänden, Politikern und andere Öffentlichkeiten.

Vorstand und Geschäftsführung der DGIM e.V.

Generalsekretär:
Prof. Dr. med. Dr. h.c. Ulrich R. Fölsch, Kiel

Kassenführer:
Prof. Dr. med. Richard Raedsch, Wiesbaden

Geschäftsführer:
RA Maximilian Guido Broglie, Wiesbaden

Stellv. Geschäftsführerin:
Dipl.-Kffr. Ourania Menelaou, Wiesbaden

Vorsitzender 2015/2016:
Prof. Dr. med. Petr-Maria Schumm-Draeger, München

1. stellv. Vorsitzender:
Prof. Dr. med. Gerd Hasenfuß, Göttingen

2. stellv. Vorsitzender:
Prof. Dr. med. Cornel Sieber, Regensburg

3. stellv. Vorsitzende:
Prof. Dr. med. Claus Vogelmeier, Marburg