„Aktiv gegen Rheumaschmerz"

"Wir wollen Rheuma-Patienten herausholen aus der Schonhaltung und sie anregen, trotz Schmerzen aktiv zu werden", erläutert Präsidentin Erika Gromnica-Ihle das Anliegen des Verbandes. Bewegung ohne zu große Belastung sei hilfreich bei Gelenkerkrankungen, wie Arthritis oder Arthrose. Mit Muskelaufbautraining könne man selbst im Alter noch positive Effekte erzielen, gerade auch bei Osteoporose oder Erkrankungen der Wirbelsäule. Auch für Fibromyalgie-Betroffene sei Bewegungstherapie eine ganz wichtige Behandlungssäule, wie die aktuelle Therapieleitlinie bestätige.

„Es ist für uns daher eine große Ermutigung, dass diese Kampagne erstmals von einem breiten Bündnis aus Ärzten in Praxen und Kliniken getragen wird,“ so Gromnica-Ihle. Noch nie habe es in der Geschichte des Verbandes eine Kampagne zu rheumatischen Erkrankungen gegeben, die auf einer so breiten Basis stand.

Wie man als Rheumakranker seine Beweglichkeit erhält oder fördert und was gegen Schmerzen hilft, das erfährt man in neuen Informationsmaterialien der Rheuma-Liga und vielen Veranstaltungen, die während der zweijährigen Kampagne stattfinden.

In den Rheuma-Liga-Verbänden gibt es deutschlandweit über 12.000 Bewegungsgruppen, Angebote der Schmerzbewältigung und ein breites Spektrum an Seminaren. Hunderte von Kliniken und einige tausend Arztpraxen der Orthopädie und Rheumatologie sowie hoch spezialisierte rheumatologische Akutkliniken, orthopädische Kliniken, Rehabilitationseinrichtungen und Rheumazentren sind in der Versorgung von rund 20 Millionen Rheumapatienten mit über 100 verschiedenen Krankheitsbildern engagiert.

MEDICA.de; Quelle: Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e.V.