14.09.2009

KMS Vertrieb und Services GmbH

1. KMS Fachsymposium ein voller Erfolg

Zu dem Thema „Praxis der Kostenträgerrechnung“ trafen sich am 8. und 9. September 2009 über 50 Teilnehmer in Frankfurt und nutzten die überaus informative Veranstaltung für einen regen Erfahrungsaustausch. Das Fachsymposium wurde von den Teilnehmern einhellig positiv bewertet. Die aktuelle Thematik, die praxisorientierten Vorträge und die konkreten Lösungsvorschläge sorgten für eine gelungene Veranstaltung mit vielen neuen Anregungen und Kontakten.

Am ersten Tag wurden die Erkenntnisse aus der InEK-Kalkulation 2009 intensiv diskutiert. Den Auftakt stellte ein Anwenderbericht zur Einführung der KTR im Klinikum St. Marien Amberg dar. Von der Kalkulationsvorbereitung bis zur Schwachstellen-Analyse wurden die einzelnen Projektschritte transparent erläutert. Anschließend wurden die diesjährigen Schwerpunkte der InEK-Prüfungen analysiert und daraus Strategien für die Kalkulation 2010 abgeleitet.

Einen innovativen Ansatz für eine differenzierte Leistungserfassung in den Thüringen-Kliniken Saalfeld-Rudolstadt zeigte der zweite Anwenderbericht. In eindrucksvoller Weise wurde über die technische sowie organisatorische Umsetzung und die daraus resultierende Erhöhung der Kalkulationsqualität berichtet. Zum Abschluss des ersten Tages zeigte ein Benchmark zwischen sieben Kalkulationshäusern überraschende Ergebnisse beim Vergleich der kalkulierten Personal- und Sachkosten.

Der zweite Tag stellte die Frage in den Mittelpunkt, wie sich die Kalkulationsdaten für die interne Steuerung nutzen lassen. Anhand von konkreten Szenarien wurden gemeinsam steuerungsrelevante Kennzahlen erarbeitet und es wurde die Umsetzung eines entsprechenden Berichtswesens in eisTIK.NET® vermittelt.

Dass es vom Aufbau einer mehrstufigen Deckungsbeitragsrechnung bis zur deckungsbeitragsorientierten Prozessanalyse innerhalb von eisTIK.NET® nur ein kleiner Schritt ist, zeigte der Nachmittag des zweiten Tages. Mit den Kennzahlen aus der Deckungsbeitragsrechnung wurden kritische Prozesse identifiziert und mit den neuen Portfolio-Analysen in eisTIK.NET® visualisiert. Die abschließende Abbildung von Kostenpfaden als Instrument zur Prozessanalyse rundete das Themengebiet ab und bot einen nachhaltigen Ausblick auf die neuen Analyse- und Berichtsfunktionalitäten von eisTIK.NET®.