In der Studie wurden 17 Patienten untersucht, die für konventionelle Behandlungen wie den Einsatz von Koronarstents oder Bypass-Operationen für ungeeignet befunden wurden. Mit Hilfe eines diagnostischen Injektionskatheters applizierten Forscher Knochenmarkstammzellen in den linken Herzventrikel.

Sechs Monate nach der Injektion der Stammzellen hatte sich die Funktion am linken Herzventrikel verbessert. Die Auswurffraktion besserte sich um 4,7 Prozent und die Bewegung der Herzinnenwand während der Kontraktion ebenso. Zusätzlich war bei den Patienten eine Abnahme der Perfusionsstörungen um 4,9 Prozent zu verzeichnen, nachdem ihnen ein Stress-induzierendes Medikament verabreicht wurde.

Außerdem zeigte die Studie, dass durch eine Erhöhung der Anzahl der verabreichten Stammzellen in das Myokardial- und Koronargewebe bei den Patienten ein noch höherer Grad der Verbesserung der Herzfunktion erreicht werden kann. Dies wurde durch Folgemessungen dokumentiert.

Die Ergebnisse dieser Studie zu adulten Stammzellen sind für Patienten, die an einer schweren koronaren Herzerkrankung leiden, ermutigende Nachrichten. Es sind nach Ansicht der Studienleiter jedoch zusätzliche klinische Untersuchungen notwendig, um diese Ergebnisse zu bestätigen.

MEDICA.de; Quelle: American College of Cardiology 55th Annual Scientific Session Posters 964-57 and 964-95