26.10.2012

Heinz Nixdorf - Lehrstuhl für Medizinische Eletronik, Technische Universität München

Ambient Medicine ® - wie integriert man personalisierte Medizin in den Alltag?

Seit langem verfolgt der Heinz Nixdorf-Lehrstuhl für Medizinische Elektronik (Technische Universität München) dieses Konzept, indem er in seiner Initiative gemeinsam mit seinen Forschungspartnern unterschiedliches Fachwissen aus den Ingenieurwissenschaften, der Informatik, Medizin, Biologie sowie aus den Wirtschaftswissenschaften vereint. Dies ermöglicht das Bereitstellen einzigartiger Geräte und Systeme welche die Diagnose und Therapie von Krankheiten in Zukunft erleichtern und beschleunigen werden.

Die konkreten Ergebnisse dieser Arbeiten aus dem Bereich der personalisierten Medizin präsentieren die Mitarbeiter des Lehrstuhls gemeinsam mit seinen engen Partnern, dem Innovationszentrum Medizinische Elektronik e.V. und KoKeTT, dem Test- und Trainingszentrum der Hochschule Kempten, vom 14. - 17. November auf der Medica-Messe in Düsseldorf.

Produkte und Systeme können dort direkt am Messestand erprobt werden. Schwerpunkt bilden dabei die kognitive Diagnose- und Therapieplattform COMES® (Cognitive Medizinische Systeme), sowie eine Plattform für diagnostische und therapeutische Implantate:

COMES® bietet eine Vielzahl an sensor-gestützten Geräten an, welche physiologische Daten wie Blutdruck, Glukose, Gewicht, Aktivität und viele weitere erheben. Diese werden an das kognitive Assistenzsystem übertragen und ausgewertet. Die Nutzer bekommen neben einer regelmäßigen Übersicht auf Wunsch medizinische Rückmeldung zu Ihren erfassten Messwerten und können sich räumlich unabhängig von Arzt oder Betreuer rund um alle medizinischen Fragen beraten lassen. Ein spezielles interaktives Mobilitäts- und Trainingskonzept unterstützt in diesem Rahmen die Bewegungsfähigkeit im Alltag („iMob“).
Die Plattform intelligenter Implantate soll zukünftig ebenfalls an COMES® angebunden werden. Sie bietet durch ihre einzelnen Lösungen u.a. eine in situ-Diagnostik und Therapie von Krankheits- und Heilungsprozessen. Anwendung findet dabei das kürzlich entwickelte Tumorimplantat beispielsweise beim Monitoring von Tumorgewebe und bei der Knochenheilung.

Parallel zu der Entwicklung dieser Produkte verfolgt KoKeTT (KOMPASS Kempten Test- und Trainingszentrum) das Ziel, die entwickelten Therapiemanagementsysteme in Zusammenarbeit mit bestehenden und neuen Anwenderkollektiven auf seine praktische Verwendungsfähigkeit zu testen. Hier werden die Systeme jedem Interessenten, ob Industrie oder Privatanwender zugänglich gemacht. Auch darüber können sich die Besucher konkret am Stand informieren!

Der Heinz Nixdorf-Lehrstuhl freut sich, im Rahmen der Medica mit seinen Partner ein breites Spektrum an Produkten und Projekten vorstellen zu können und erwartet den Besuch zahlreicher Interessenten und zukünftiger Partner.


Weitere Infos:

Das Innovationszentrum Medizinische Elektronik e.V. leistet den Informations- und Technologieaustausch auf dem gesamten Gebiet der Medizinischen Elektronik. Ziel ist die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die Nachbarschaft zur Technischen Universität München ermöglicht den Mitgliedern dabei einen intensiven wissenschaftlichen Dialog.

Das KoKeTT Zentrum (KOMPASS Kempten Test- und Trainingszentrum) wurde im Rahmen einer Kooperation zwischen der Hochschule Kempten und dem Heinz Nixdorf-Lehrstuhl für Medizinische Elektronik der Technischen Universität München im Herbst 2011 gegründet.


Besuchen Sie uns in Halle 15 am Stand 15A03!

Kontakt: Heinz Nixdorf-Lehrstuhl für Medizinische Elektronik,
Prof. Dr. Bernhard Wolf
Tel. 089 289 22947, wolf@tum.de