Anti-Aging-Bier als neuer Wellness-Trend

In Zukunft könnte es heißen: mehr
als nur gesund, wenn in Maßen
genossen; © Hemera

Die Klosterbrauerei Neuzelle will dieses Bier herstellen. Im Auftrag des BMWi unterstützt die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V. (AiF) die Brauerei als eines von zwölf mittelständischen Unternehmen in Brandenburg, die sich in einem NEMO- Netzwerk zur stofflichen und energetischen Verwertung von Biomasse aus nachwachsenden Rohstoffen zusammengeschlossen haben.

Grundlage des neuen Wellness-Getränks ist das "Original Badebier Neuzeller Kloster-Bräu". Ihm werden Naturstoffe wie Sole aus Bad Saarow, Spirulina-Algen und das Flavonoid Querzitin (Pflanzenauszug aus Obst und Gemüse) zugesetzt. Diese Inhaltsstoffe sollen das körpereigene Schutzsystem bei der Regulierung der Sauerstoffversorgung in den Zellen unterstützen. Antioxidantien wie die Flavonoide wirken der Schädigung des Körpergewebes durch Sauerstoff entgegen und können freie Radikale neutralisieren.

Im Vergleich zu konventionellen Bieren sind das antioxidative Potenzial und die Radikalfänger-Eigenschaften im Anti-Aging-Bier rund zehnfach erhöht. Flavonoide können zudem entzündungshemmend wirken und die Durchblutung fördern.

Klosterbrauereien führten im Mittelalter den geregelten Braubetrieb ein. "Man trinke Bier" lautete eine gesundheitsfördernde Anweisung an deutsche Mönche. Bier war durch das Kochen der Bierwürze weitgehend keimfrei, was man vom Wasser damals nicht behaupten konnte.

MEDICA.de; Quelle: Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V. (AiF)