14.10.2014

Cluster MedizinTechnik.NRW GbR

Arbeitsgruppe „Biohybride Medizinsysteme“

Vor dem Hintergrund des konstanten Mangels an geeigneten Spenderorganen besteht dringender Bedarf nach innovativem Organersatz mit hoher Passgenauigkeit und langer Standfestigkeit. Dieser kann nur erreicht werden, wenn die Ersatzmaterialien einen hohen Anteil körpereigener Strukturen enthalten. Da ein vollständig aus körpereigenem Material erstellter Organersatz gegenwärtig nicht realistisch erscheint, liegt der aktuelle Fokus der Forschung auf so genannten biohybriden Systemen.


Die vom Cluster MedizinTechnik.NRW ins Leben gerufene Arbeitsgruppe „Biohybride Medizinsysteme“ hat es sich zum Ziel gesetzt, offene Fragen hinsichtlich geeigneter Produktionsprozesse, Zulassungskriterien und Qualitätsmanagement in einem interdisziplinären Ansatz zu bearbeiten. Dabei soll die Sicht von Patienten und Kostenträgern verstärkt berücksichtigt werden: Es gilt herauszufinden, an welchen Stellen die dringendsten Bedarfe nach innovativem Organersatz bestehen und wie künftige Produkte gestaltet sein müssen, um eine maximale Akzeptanz bei den Nutzern und den Kostenträgern zu erzielen. Nicht zuletzt steht die Identifizierung geeigneter Förderinstrumente für Projektarbeiten im Bereich der biohybriden Organsystemen im Fokus der Arbeitsgruppen-Aktivitäten.


Für weitere Informationen steht das Clustermanagement MedizinTechnik.NRW gerne zur Verfügung.


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