11.02.2005

Siemens AG, Medical Solutions

Arcadis Orbic 3D sorgt für erhöhte Präzision während der Operation

Arcadis Orbis 3D

Das neue Gerät stellt die zweite Generation des mobilen C-Bogen-Systems mit intraoperativer 3D-Bildgebung dar.

Das neue, mobile C-Bogen-System mit intraoperativem 3D-Bildgebungsverfahren von Siemens Medical Solutions zeigt dreidimensionale Bilder direkt im OP. Dank erhöhter Bildqualität ist die chirurgische 3D-Navigation während Operationen mit Arcadis Orbic 3D effizienter durchführbar, was exaktere und schnellere operative Eingriffe ermöglicht. Das weltweit erste System wurde vor kurzem in der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik (BGU) in Ludwigshafen in Betrieb genommen.

Arcadis Orbic 3D bietet neben der besseren Bildqualität mehr Leistung und schnellere Scanzeiten als sein Vorgängermodell: Innerhalb von 30 bzw. 60 Sekunden werden 50 bzw. 100 Bilder in 1024x1024 Auflösung aufgenommen und gleichzeitig zu einem 3D-Datensatz berechnet. Die Aufnahme kann so oft wie nötig wiederholt werden, damit anatomische Veränderungen, die während des Eingriffs auftreten, frühzeitig erkannt werden können. Der neue mobile C-Bogen ist für intraoperative 3D-Bildgebung von Knochen und Gelenken der oberen und unteren Extremitäten geeignet, ebenso für Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule, Gesichtsschädel, Becken und Hüfte.

Zusätzlich zeichnet sich Arcadis Orbic 3D durch sein isozentrisches Design und die 190°-Orbitalbewegung aus. So können sowohl Patient als auch Arzt von einer Zeit- und Dosisreduktion profitieren, die durch die isozentrische Form möglich wird.

Arcadis Orbic 3D kann mit NaviLink 3D, der Schnittstelle für die dreidimensionale chirurgische Navigation, ausgestattet werden. Diese Schnittstelle kombiniert die intraoperativen Bildgebungsmöglichkeiten von Arcadis Orbic 3D mit hochpräzisen chirurgischen Navigationssystemen. Der Abgleich des 3D-Datensatzes mit der realen Patientenanatomie geschieht automatisch durch die matchingfreie Registrierung. Dadurch wird die chirurgische Navigation präzisiert und der klinische Arbeitsablauf zusätzlich optimiert. Der neue C-Bogen verfügt über eine digitale Bildkette, das heißt von der Bildaufnahme bis zur Dokumentation werden alle Bilddaten in einer Auflösung von 1024x1024 Pixeln generiert bzw. verwaltet. Mit seinen farbkodierten elektromagnetischen Bremsen und den ergonomisch gestalteten Griffen ist das System zudem einfach und intuitiv zu bedienen.

"Mehr Sicherheit und Präzision während des Eingriffs sichert die Qualität der chirurgischen Arbeit, nutzt so dem Patienten, dem Schmerzen und weitere Eingriffe erspart bleiben und entlastet die Kostenträger", bringt Dr. Paul Grützner, Oberarzt in der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie an der BGU, die Vorteile des neuen Systems auf den Punkt.

"Wir sehen eine stetig wachsende Nachfrage für intraoperative 3D-Bildgebungsverfahren im OP", sagte Holger Schmidt, Leiter des Geschäftsgebiets Spezialarbeitsplätze bei Siemens Medical Solutions. "Mit Arcadis Orbic 3D haben wir unsere Kompetenz im Bereich mobiler 3D-Bildgebung im OP weiterentwickelt und entscheidende Verbesserungen in Hinblick auf Leistung, Bildqualität und Geschwindigkeit erreicht. So konnten wir den klinischen Workflow vor allem für OP-Eingriffe weiter verbessern."

Arcadis Orbic 3D arbeitet mit der von Siemens entwickelten einheitlichen Benutzeroberfläche syngo, der intuitiven Softwareplattform für alle bildgebenden Modalitäten und Systeme. Syngo vereinheitlicht die Bedienprozesse über unterschiedlichste Systeme, wie zum Beispiel Magnetresonanztomographie oder Röntgen, hinweg.

Siemens Medical Solutions (Med) ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen. Der Bereich steht für innovative Produkte und Komplettlösungen sowie für ein umfangreiches Angebot von Dienst- und Beratungsleistungen. Abgedeckt wird das gesamte Spektrum über bildgebende Systeme für Diagnose und Therapie, die Elektromedizin und die Audiologie bis hin zu IT-Lösungen. Mithilfe dieser Lösungen ermöglicht Med seinen Kunden, sichtbare Ergebnisse sowohl im klinischen, als auch im administrativen Bereich zu erzielen - so genannte "Proven Outcomes". Innovationen aus dem Hause Siemens optimieren Arbeitsabläufe in Kliniken und Praxen und führen zu mehr Effizienz in der Gesundheitsversorgung. Med beschäftigt weltweit rund 31.000 Mitarbeiter und ist in 120 Ländern präsent. Im Geschäftsjahr 2004 (30. September) erzielte Med einen Umsatz von 7,07 Mrd. € sowie einen Auftragseingang von 8,12 Mrd. €. Das Bereichsergebnis betrug 1,05 Mrd. €. Weitere Informationen unter:
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