16.11.2015

Ascom Deutschland GmbH

Ascom auf der Medica 2015

Ein System, viele Vorteile


Das skalierbare Ascom teleCARE IP Rufsystem bietet ein Plus an Sicherheit, Flexibilität und Effizienz


Frankfurt am Main, 16. November 2015 – Schnelle Reaktion, effiziente Prozesse und größtmögliche Rentabilität: Aspekte, die für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen wettbewerbsentscheidend sind. Ascom bietet daher mit dem teleCARE IP System eine zukunftsweisende Lösung, die sämtliche Leistungen des klassischen Rufsystems mit den Vorteilen der IP-Technik vereint – und damit ein Höchstmaß an Sicherheit, Flexibilität und Effizienz im Klinikalltag ermöglicht. Ascom teleCARE IP ist nach den derzeit gültigen Normen und Bestimmungen für Rufanlagen (DIN VDE 0834) zertifiziert.


Aufgrund ihrer offenen Systemarchitektur und der Skalierbarkeit kann die Lösung präzise auf die jeweiligen Anforderungen der Gesundheitseinrichtung abgestimmt werden. Durch die intelligente Integration medizinischer Alarme und Informationen, technischer Alarme Dritter sowie der Kommunikationsfunktion am Patientenbett offeriert das teleCARE IP System mehr als die herkömmlichen Leistungsmerkmale eines Rufsystems wie den üblichen Patientenruf, Notruf, Alarmruf und das Setzen der Anwesenheit. Auch die Integration zusätzlicher Funktionen wie eine Personen-Notsignal-Lösung zur Einzelarbeitsplatzabsicherung oder ein System zur Weiterleitung von Patientenrufen ist jederzeit problemlos möglich.


Optimale Vernetzung via IP-Netzwerk


Kam bei herkömmlichen Rufsystemen ein zentraler Server zur Steuerung und Verwaltung der Systemressourcen zum Einsatz, so überzeugt teleCARE IP durch seine dezentrale System-Architektur und verlagert die Steuerungsfunktionen auf viele IP-gestützte Room-Controller. Jeder autonome IP-Room-Controller ermöglicht die Kommunikation und steuert die Aktivitäten im betreffenden Zimmer. Im Verbund sind die Geräte als Rufsystem aufgebaut und werden jeweils einem bestimmten Zimmer oder Bett und bestimmten Mitarbeitern zugeordnet. Room-Controller kommunizieren über LAN miteinander, leiten Notrufe weiter und werden an zentraler Anlaufstelle verwaltet. Mittels dezentralen Systemaufbaus lassen sich einfach und schnell Zimmer hinzufügen sowie Konfigurationen ändern.


Durch die Nutzung der mobilen Endgeräte (Paging, IP-DECT, VoWiFi und Applikationen für Smartphones) von Ascom profitiert der Anwender darüber hinaus von einer leistungsstarken internen und externen Sprach- und Messaginglösung, die optische und akustische Notsignale von Patienten, aus Überwachungssystemen und von Mitarbeitern anzeigt. Mit der Zwei-Wege-Sprachlösung kann das Personal direkt und klinikweit mit den Patienten kommunizieren.


Ascom teleCARE IP Wireless


Ein modernes Lichtrufsystem muss nicht nur jederzeit zuverlässig funktionieren, sondern ebenso flexibel auf die rasch wechselnden Herausforderungen des modernen Klinikbetriebs reagieren. Ascom hat daher sein bewährtes IP-basierendes Lichtrufsystem teleCARE IP um eine Wireless-Produktfamilie erweitert. Bei Neu- oder Umbauten, aber auch bei Änderungen in der Raumaufteilung, lassen sich nun viele Verkabelungskilometer einsparen. In das bestehende System integriert man einfach einen Receiver, der die Funkabdeckung für den neuen Bereich gewährleistet. Außerdem werden kleine batteriebetriebene Sender an die Wand geklebt. Über diese so genannten Beacons ist eine Lokalisierung von Endgeräten möglich. Basierend auf der so geschaffenen Funk-Infrastruktur, können in den Patientenzimmern dann drahtlose Rufknöpfe oder Zugtaster im Nassbereich angebracht werden.


Maximaler Schutz für den Patienten


Für Patienten und Heimbewohner gibt es ein Armband aus der Produktfamilie teleCARE IP. Damit können sie jederzeit selbst Alarm auslösen. Das Funknetz erlaubt außerdem eine zuverlässige Ortsbestimmung. Für die Betreuung Demenzkranker verfügt das Armband zudem über eine spezielle Verriegelung. Konnte es trotz Sperre entfernt werden, führt dies zum einem automatischen Alarm. Die permanente Lokalisierung erlaubt auch weitere Vernetzungen mit der Gebäude-Infrastruktur. So kann zum Beispiel die Ausgangstür bei Annäherung automatisch geschlossen werden. Die Kommunikation zwischen Endgerät und Receiver verläuft bidirektional. Permanente Kontrollimpulse überwachen die Funktionstüchtigkeit der Armbänder. Vernetzt ist das System ebenfalls mit dem digitalen Endgerät der zuständigen Pflegekraft. Sie wird durch diskrete Informationen auf ihrem Display über die Heimbewohner informiert, egal, an welchem Ort sie sich gerade befindet. Ohne großen Verkabelungsaufwand bietet Ascom teleCARE IP maximale Freiheit und Schutz für die Patienten, aber auch eine sichere und schnelle Entscheidungshilfe für das Klinikpersonal.


Sie finden Ascom auf der Medica 2015 in Halle 14, Stand C 36.