08.09.2011

Erbe Elektromedizin GmbH

Ausbildung boomt bei ERBE

Die Firma ERBE reagiert mit der Ausbildungsoffensive auf den demografischen und wirtschaftlichen Wandel und begegnet dem akuten Fachkräftemangel, indem sie die eigenen Mitarbeiter gezielt qualifiziert und fördert .

"Wir brauchen talentierten und engagierten Nachwuchs, der unseren Erfolg im globalen Umfeld mitgestaltet und vorantreibt", so Karl-Heinz Kraft, Bereichsleiter Finanzen / Personal / Rechnungswesen.

Um fast das Dreifache erhöht ERBE Elektromedizin die Zahl der Ausbildungsplätze im kommenden Jahr, verglichen mit 2008. Sechzehn neue Ausbildungsplätze entstehen in kaufmännischen und vor allem technischen Berufen, die bei ERBE zunehmend von weiblichen Auszubildenden und Studentinnen besetzt werden. Schon heute liegt der Frauenanteil im männerdominierten Bereich Forschung und Entwicklung bei rund 20 %.

Fachqualifikation durch umfassende Ausbildung
Die Firma ERBE reagiert mit der Ausbildungsoffensive auf den demografischen und wirtschaftlichen Wandel und begegnet dem akuten Fachkräftemangel, indem sie die eigenen Mitarbeiter gezielt qualifiziert und fördert. "Die unternehmerischen Herausforderungen und damit die Arbeitsanforderungen an Mitarbeiter werden gerade in unserem Bereich Medizintechnik immer komplexer und firmenspezifisches Know-how wird immer wichtiger. Unsere Auszubildenden und DH-Studierenden fügen sich nach erfolgreichem Abschluss ihrer Ausbildungszeit bei ERBE hervorragend in die anspruchsvollen Arbeitsprozesse ein", so die Teamleiterin Personalentwicklung Ulrike Stehr. Ein kaufmännischer Auszubildender durchläuft fast jede Abteilung im Haus und gewinnt Einblicke in viele an der Wertschöpfungskette beteiligten Prozesse. Davon profitieren beide Seiten, und schon während der Ausbildung kann sich das spätere Tätigkeitsfeld eines Auszubildenden herauskristallisieren. Nahezu 100 % werden nach erfolgreichem Abschluss in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen. Dass sich die Ausbildungsqualittät sehen lassen kann, belegen Auszeichnungen, Preise und Belobigungen, die ERBE-Auszubildende fast schon regelmäßig einheimsen.

Wer Arbeitsplätze schafft, braucht neue Räume
Nicht nur die Ausbildungsverhältnisse, auch die Beschäftigungszahlen werden in den nächsten Jahren bei ERBE kontinuierlich zunehmen. Firmenchef Christian O. Erbe plädiert als Präsident der IHK Reutlingen für die gleiche Strategie wie sein Verbandskollege Heinrich Driftmann, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), und rekrutiert viele Fachkräfte aus den eigenen Reihen.
Dazu sind auch neue Büroarbeits- und Produktionsflächen erforderlich, die noch 2011 am Stammsitz sukzessive umgebaut und ausgebaut werden. Diese Projekte führen die zahlreichen Erweiterungsmaßnahmen der letzten Jahrzehnte fort (siehe Tabelle). In einem ersten Schritt entstehen noch in diesem Jahr in der Ernst-Simon-Straße 16 (ehemals Gebäude des Uniklinikums Tübingen mit Experimental-OPs) die neue Ausbildungswerkstatt sowie der Musterbau für die Geräte und Instrumente. Bezug wird Anfang 2012 sein.