28/04/2008

German Healthcare Export Group e.V. (GHE e.V.)

B.Braun: Über 250 Ideen im Rennen um die Naht der Zukunft

Logo von "The Future of Sutures" (Foto:B.Braun)
MELSUNGEN. Der weltweiten Ausschreibung des von der B. Braun Melsungen AG initiierten Ideenwettbewerbs "The Future of Sutures" sind zahlreiche Einzelpersonen und Teams aller Fachrichtungen gefolgt.

Insgesamt starten über 250 Ideen im Wettbewerb, der mit Preisen im Gesamtwert von über 400.000 Euro dotiert ist. Aus rund 30 Ländern haben sich Teilnehmer angemeldet - aus Metropolen wie Shanghai, Berlin, Rom, Madrid, São Paulo oder Mexiko City.

Gefragt sind visionäre Ideen zur Zukunft des chirurgischen Wundverschlusses: Wie werden in Zukunft Operationswunden verschlossen? Wird es Nahtmaterialien geben, die "denken" und sich situativ anpassen können?

Für Deutschland gehen über 40 Beiträge ins Rennen. Das Spektrum der Teilnehmer reicht von Anwendern aus der Praxis über Projektteams von Forschungszentren bis hin zu Produktdesignern und -entwicklern. Damit treten Ideen niedergelassener Ärzte im direkten Vergleich mit Medizinern von Universitätskliniken wie Würzburg, Münster, Tübingen oder Charité sowie Forschern aus Instituten wie dem für Textil- und Verfahrenstechnik Denkendorf oder der Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen an.

"Über unsere eigenen, oft marktprägenden Entwicklungen hinaus möchten wir im Dialog mit Anwendern und Wissenschaftlern Innovationen fördern, die die Zukunft in diesem wichtigen Bereich der Medizin prägen," erläutert Professor Dr. h. c. Ludwig Georg Braun, Vorsitzender des Vorstandes der B. Braun Melsungen AG. "Wir freuen uns über die überwältigende Resonanz und sind gespannt auf den weiteren Verlauf des Wettbewerbs."

Nach Ablauf der Registrierungsphase startet die erste Wettbewerbsstufe auf nationaler Ebene. Bis zum 30. Juni 2008 haben die Teilnehmer Zeit, ihre Ideenpapiere auszuarbeiten. Im Anschluss werden die Arbeiten von einer jeweils unabhängigen nationalen Jury, bestehend aus Vertretern der Schirmherren, dem Initiator und weiteren Fachspezialisten, anhand der für alle Länder verbindlichen Auswertungskriterien bewertet. Die jeweiligen Landessieger qualifizieren sich für das internationale Finale und kandidieren um den Hauptpreis von 100.000 Euro. Die Bekanntgabe der internationalen Gewinner findet am 5. Dezember im Rahmen einer Preisverleihung im Langenbeck-Virchow-Haus in Berlin statt.