14.11.2011

Tech-NEL GmbH

Babybetten aus Leipzig auf Erfolgskurs

Für die junge Firma, die ursprünglich erst 2009 als selbständige GmbH aus der NEL Neontechnik Elektroanlagen Leipzig ausgegründet wurde, ist die Verdopplung des Umsatzes eine solide Grundlage für weitere Expansion.

Der Exportanteil stieg sogar von 30 auf nunmehr fast 70 Prozent an. So schlafen in den Betten aus Leipzig inzwischen bereits Babies in zahlreichen Krankenhäusern nicht nur in Deutschland, sondern auch in Belgien, Österreich und der Schweiz. „In diesem Jahr lieferten wir bereits größere Stückzahlen in die Niederlande. Dabei bedienen wir nur eine kleine Marktnische. Deshalb sind solche Bestellungen wie des Klinikums aus München auch gleich ein Großauf-trag. Normalerweise haben Geburtenstationen kaum mehr als 15 bis 20 Bett-chen überhaupt im Einsatz“, erklärt der Unternehmer. Für die Rotkreuz-Frauenklinik seien die Praktikabilität und das stylische Design besonders überzeugend. „Die Räder sind so leise“, schwärmt Andrea Schneider, die lei-tende Hebamme der Geburtshilfestation.

Im Jahr 2007 zeigten die Leipziger erstmals auf der Fachmesse MEDICA in Düsseldorf einen Prototyp, der sehr rasch auf starkes Interesse stieß. In diesem Jahr präsentiert das Unternehmen vom 16. bis 19. November die aktuellen Modelle der Einzel- und Zwillingsbetten am Gemeinschaftsstand der IHK zu Leipzig (Halle 7a, Stand C 06), diesmal mit neuartigen Bett-Himmeln.

Die Babybetten zeichnen sich nicht nur durch ihr formschönes Design und höchste Funktionalität aus. „Viele Krankenhäuser nutzen sie zunehmend als Marketinginstrument bei Präsentationsveranstaltungen wie dem Tag der offenen Tür“, so Dr. Teichert. Eine Variante des Säuglingsbettes wird als „softdrive“ bezeichnet, weil es aufgrund seines c-förmigen Metallgestells einer „Mondsichel“ gleicht und dadurch besonders elastisch Schwingungen ab-sorbieren kann. Die andere Variante kommt als einbeiniges „lift-Gestell daher, weil höhenverstellbar. Deshalb trägt es auch den liebevollen Kosenamen „Storch“-Modell.

Der besondere Clou bei beiden Ausführungen sind Soft-Skater-Räder und eine Gasdruckfeder. Sie schützen die Neugeborenen vor Erschütterungen während des Transports, so dass sie wahrlich sanft gebettet sind. Außerdem ermöglicht die durchsichtige „Leipziger Wanne“, in der das Baby schläft, den permanenten Sichtkontakt zwischen Mutter und Kind.

Fotos unter www.babynel-bed.de.