Beim Burger kommt es auf die Beilagen an

Der Cheeseburger von McDonalds
ist der Burger-King; © Hemera

Burger mit Pommes seien laut der Nährwertstudie kein gutes Menü, wie in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift "test" zu lesen ist. Fast-Food bringe meist viel Fett, aber wenig Vitamine und Ballaststoffe.

Vor allem die Super Size Portionen machten schnell dick. Ein doppelter Burger Royal TS mit großer Cola und Pommes liefert rund 1 250 Kilokalorien. Für ein 14jähriges Mädchen sei das mehr als der halbe Tagesbedarf an Energie.

Burger alleine genossen sind allerdings ein wenig besser als ihr Ruf. "test" hatte 19 Burger untersucht, fünf aus Fast-Foodketten, elf gekühlte und drei aus dem Tiefkühlfach. Das Ergebnis: Acht waren "gut", zehn "befriedigend" und einer "ausreichend".

Den Kampf der Burgergiganten gewinnt der Cheeseburger von McDonalds knapp vor dem von Burger King. Er bekam als einziger Burger gute Noten für die Nährwerte pro Portion sowohl für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Er kommt auf 300 Kilokalorien und elf Gramm Fett. Mit Salat und Apfelschorle ergibt er laut der Studie eine recht ausgewogene Hauptmahlzeit.

Das Problem am Fast-Food seien somit nicht unbedingt die Burger, so eine Schlussfolgerung der Marktanalyse: Zum Happy Meal von McDonalds etwa gehören neben dem Cheeseburger auch Pommes. Wer sich dazu noch eine Extraportion Majo bestellt, esse zu viel. Das Essen addiere sich dann auf rund 800 Kalorien, fast doppelt so viel, wie etwa als Hauptmahlzeit für eine Grundschülerin angebracht wären.

Die Burger aus dem Kühlregal seien meist aus fettreicherem Schweinefleisch. Dennoch erreichten immerhin drei ein "gutes" Gesamturteil. Bei den tiefgefrorenen schnitten alle drei "gut" ab, auch wenn Burger aus der Mikrowelle nicht so schmackhaft wären wie die aus dem Restaurant, so die Tester.

Ausführlichere Informationen zu den getesteten Burgern finden sich in der Februar-Ausgabe von test.

MEDICA.de; Quelle: Stiftung Warentest