31/10/2016

seca gmbh & co. kg. Medizinische Messsysteme und Waagen Medical Measuring Systems & Scales

Bioelektrische Impedanzanalyse (BIA) – Die Antwort auf die medizinischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts

BIA-Technologie optimiert Diagnose und Therapie // seca liefert Goldstandardniveau

Fakten im Blick – Vormarsch ernährungsbedingter Krankheiten fordert Kampf auf breiter Front

Adipositas, Typ-2-Diabetes und Nierenerkrankungen sowie Fehl- und Mangelernährung im medizinischen Alltag; ernährungs- und gewichtsbedingte Krankheiten und Komplikationen gehören zu den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts in Klinik und Praxis. 2014 waren weltweit 10,8% aller Männer und 14,9% der Frauen übergewichtig.* Laut WHO hat sich die Zahl der Übergewichtigen in den letzten 20 Jahren verdreifacht. Hält dieser Trend an, werden im Jahr 2025 18% der Männer und 21% der Frauen weltweit übergewichtig sein.* Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Nierenschäden sind die Folge. Gleichzeitig gehört Mangelernährung vor allem in Bereichen der Onkologie und Geriatrie zu den häufigsten Todesursachen im Krankenhaus.

Problem an der Basis – Diagnose und Therapie basieren auf veralteter Annahme des BMI
Dennoch basiert die Beurteilung des Gesundheits- und Ernährungszustandes vielfach noch immer auf der Betrachtung des Body Mass Index (BMI) – einem Wert, der seit über 100 Jahren der Maßstab für Über- oder Untergewicht ist und für viele noch immer als einziger Parameter für Diagnose und Therapieentscheidungen herangezogen wird. Dabei vernachlässigt der BMI entscheidende und dringend notwendige Parameter der Körperzusammensetzung. Informationen zu Fettmasse, Muskelmasse und Körperwasser bleiben unberücksichtigt und Chancen auf die frühzeitige Einleitung präventiver Maßnahmen oder eine optimale Therapiesteuerung werden nicht genutzt.

Lösung durch BIA – Analyse der Körperzusammensetzung schafft neues Behandlungsniveau
Die Bioelektrische Impedanzanalyse (BIA) kompensiert diese Schwächen des BMI und gibt je nach Anteil von Körperwasser, Fett- und Muskelmasse ein genaues Bild über den Gesundheits- und Ernährungszustand des Patienten. So kann sich beispielsweise die Gewichtskurve eines adipösen Patienten im Therapieverlauf scheinbar positiv nach unten entwickeln und der BMI sinkt. Dass jedoch vermehrt Muskelmasse und Wasser abgebaut wurden, der Fettanteil aber weiterhin bedrohlich hoch ist und die Organe drohen zu verfetten, bleibt bei der bloßen Betrachtung des BMI unbemerkt. Detaillierte Fallbeispiele aus unterschiedlichen Fachbereichen wie der Onkologie, Ernährungsmedizin, Nephrologie oder Diabetologie belegen den Gewinn der BIA gegenüber der reinen Betrachtung des BMI: https://de.secashop.com/mbca/fallbeispiele.

BIA auf Goldstandard-Niveau – seca mBCA bietet einzigartige Präzision
Präzision und Validität der Daten sind in der medizinischen Diagnostik und Therapie unerlässlich. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, hat seca in die Forschung und Entwicklung investiert und die BIA-Technologie optimiert und präzisiert. Das Ergebnis sind die die seca medical Body Composition Analyzer (mBCA) für die stehende (seca mBCA 515) und liegende (seca mBCA 525) Messung. Die Präzision der erhobenen BIA-Parameter hat seca in einer multizentrischen Studie** über verschiedene Ethnien gegen den jeweiligen Goldstandard validiert und bewies in allen Untersuchungen seine besondere Ausnahmestellung in der bioelektrischen Impedanzmessung.

Weitere Informationen zur BIA-Technologie und den mBCA-Produkten finden Sie unter https://mbca.seca.com/de_de.html

* NCD Risk Factor Collaboration (NCD-RisC) (2016). Trends in adult body mass index in 200 countries from 1975 to 2014: a pooled analysis of 1698 population-based measurement studies with 19.2 million participants. Lancet 387: 1377–1396. doi: 10.1016/S0140-6736(16)30054-X

**Bosy-Westphal A, Schautz B, Later W. Kehayias JJ, Gallagher D. What makes a BIA equation unique? Validity of eight-electrode multifrequency BIA to estimate body Composition in a healthy adult population. Eur J Clin Nutr 2013; 67: 14-21; doi:10.1038/ejcn.2012.160


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