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Bild: Zwei Männer sitzen in einem Labor; Copyright: MHH/Kaiser

Altersangepasste Herzinfarkt-Therapie

29.09.2016

Forscher der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) haben eine neue Herzinfarkt-Therapie auf den Weg gebracht, die sich insbesondere für ältere Patienten eignet: Das Team um Prof. Thomas Thum und Shashi K. Gupta vom MHH-Institut für Molekulare und Translationale Therapiestrategien fand heraus, dass es zwei positive Effekte hat, wenn eine bestimmte Ribonukleinsäurekette (MicroRNA 22) gehemmt wird.
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Bild: Grafik zeigt Arterie mit Ablagerungen; Copyright: Panthermedia.net/lightsource

Mit Nanopartikeln gegen Gefäßverengungen

16.09.2016

Im Kampf gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen stellt die Sterblichkeit an Herzinfarkt und Schlaganfall mit insgesamt über 112.000 Sterbefällen pro Jahr in Deutschland eine enorme Herausforderung dar. Einen neuen Therapieansatz zur Infarkt-Vorbeugung haben Dr. Sager und seine Arbeitsgruppe an der Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen am Deutschen Herzzentrum München (DHM) entwickelt.
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Bild: Bild zeigt Schriftzug

Nierenschutz für Diabetiker: Neue medikamentöse Ansätze

13.09.2016

In Deutschland gibt es 6,7 Mio. Menschen mit Diabetes. Bei 90% der Betroffenen handelt es sich um einen lebensstilbedingten, erworbenen Diabetes ("Typ-2-Diabetes"). Es gibt jedes Jahr mehr als 2.000 Patienten, die durch Diabetes neu dialysepflichtig werden. Es stellt sich nun die Frage, wie die Nierengesundheit von Diabetikern besser geschützt werden kann.
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Bild: Karte der Region Augsburg. Farbliche Unterschiede zeigen die Konzentration der Luftverschmutzung; Copyright: Helmholtz Zentrum München nach Daten der GeoBasis-DE / BKG 2016

Diabetes: Risikofaktor Luftverschmutzung

09.09.2016

Ist der eigene Wohnort durch Luftverschmutzung belastet, steigt auch das Risiko, eine Insulinresistenz als Vorstufe von Typ-2-Diabetes zu entwickeln. Das berichten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München in der Fachzeitschrift "Diabetes" gemeinsam mit Kollegen des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD).
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Bild: Offene OP am Unterarm eines Patienten; Copyright: panthermedia.net/Chanawit Sitthisombat

Dialyse: per Katheter zum Shunt

08.09.2016

Der Beginn einer Dialysebehandlung markiert für viele Patienten die lebenslange Abhängigkeit von der Blutwäsche. Bevor es dazu überhaupt kommen kann, muss ein Blutgefäß im Arm des Patienten so vergrößert werden, dass es genügend Blut führt und mehrmals pro Woche an das Dialysegerät angeschlossen werden kann. Dazu wird chirurgisch ein Shunt, eine Verbindung, zwischen Arterie und Vene geschaffen.
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Bild: Herz; Copyright: panthermedia.net/tolokonov

Eine Herzklappe aus der Düse

05.09.2016

Elektrospinning erzeugt aus Polymeren und Proteinen-Fasern, die sich vernetzen lassen. Das entstehende Gewebe ist fast identisch mit dem natürlicher Herzklappen. Es bietet sich als mitwachsender Herzklappenersatz an und eignet sich daher besonders für Kinder.
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Bild: Mann wird mit automatischem Defibrillator wiederbelebt; Copyright: panthermedia.net/pixelawy

Schulungen erhöhen Nutzen von öffentlichen Defibrillatoren

05.09.2016

Programme für automatische Defibrillatoren im öffentlichen Raum tragen nur dann dazu bei, Leben zu retten, wenn es auch flächendeckende Erste-Hilfe-Schulungen gibt. Das zeigt eine französische Studie, die auf dem Europäischen Kardiologiekongress in Rom präsentiert wurde, berichtet die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie.
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Bild: Zwei stilisierte Figuren für Mann und Frau mit einer Zielscheibe auf dem Brustkorb; Copyright: panthermedia.net/timbrk

Tele-EKG hilft Vorhofflimmern früher zu erkennen

31.08.2016

Der gezielte Einsatz eines mobilen EKG-Rekorders (Tele-EKG) bei unklaren Herzbeschwerden ist ein innovativer und erfolgreicher Ansatz, um behandlungsbedürftige Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern früher zu diagnostizieren und damit auch früher eine angemessene Therapie einzuleiten. Das zeigt eine Studie aus Hamburg, die auf dem Europäischen Kardiologiekongress (ESC) in Rom präsentiert wurde.
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Bild: Abbildung zeigt Arterie mit Blutkörperchen und Ablagerungen; Copyright: Panthermedia.net/lightsource

Wissenschaftler klären Mechanismus der zellulären Selbstheilung auf

25.08.2016

Experten ist es gelungen, den Mechanismus der Selbstheilung bei Blutgefäßverschlüssen zu verstehen: Eine regelrechte Kaskade von zellulären Vorgängen ist dafür verantwortlich, dass der menschliche Körper im Falle von Gefäßverschlüssen sogenannte Umgehungskreisläufe ("Kollateralgefäße") bilden kann. Eine Schlüsselfunktion kommt dabei den Mastzellen zu.
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Bild: Dreidimensionale Darstellung der Gefäße am Unterschenkel; Copyright: UKR/Gefäßchirurgie

Diagnosefortschritt mit neuer Ultraschalltechnik

09.08.2016

Die Abteilung für Gefäßchirurgie des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) untersuchte im Bayerischen Forschungsprogramm "Medizintechnik" erweiterte Ultraschallsysteme zur verbesserten Darstellung von Arterienerkrankungen
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Bild: Lagerarbeiter mit Rückenschmerzen; Copyright: Panthermedia.net / Wavebreakmedia

BAuA: Erkrankungsrisiken und Präventionsmaßnahmen im Beruf

04.08.2016

Erkrankungen des Herz-Kreislauf- sowie des Muskel-Skelett-Systems verursachen fast jeden dritten Ausfalltag wegen Krankheit. Besonders häufig betroffen sind Beschäftigte in manuellen Berufen und im Dienstleistungsbereich. Durch gezielte Präventionsmaßnahmen in den gefährdeten Berufen lassen sich Erkrankungen vermeiden.
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Bild: Gefärbter Gewebeschnitt; Copyright: CSB Massachusetts General Hospital

Blut-Abbau: Zell-Einwanderer schützen vor Eisenvergiftung

25.07.2016

Freiburger Forscher entschlüsseln, wie der Körper rote Blutkörperchen abbaut, ohne sich dabei selbst zu vergiften. Der Ansatz könnte Komplikationen nach Blutvergiftung und Hämolyse vermindern.
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Grafik: Hand hält Smartphone, im Hintergrund vier kleine Bilder mit Einsatzsituationen

Notfall: App alarmiert Ersthelfer

08.06.2016

Wird eine Person bewusstlos oder erleidet sie einen Herzstillstand, so können wenige Minuten über Leben und Tod entscheiden. Aber nicht immer kann der Rettungsdienst so schnell vor Ort sein. Um lebenserhaltende Sofortmaßnahmen zu sichern, wurde die App "Mobile Retter" entwickelt, welche einen Ersthelfer in unmittelbarer Nähe des Einsatzortes alarmiert.
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Foto: Drei Männer posieren bei der Verleihung einer Urkunde

Herzinsuffizienz: Früherkennung mit dem Ultraschall

02.05.2016

Herzinsuffizienz ist eine starke Belastung für die Patienten, denn sie schränkt die alltägliche Leistungsfähigkeit stark ein und raubt ihnen die Energie. Kinder sind, aufgrund ihres großen Bewegungsdranges, davon besonders schwer betroffen. Häufig fällt die Erkrankung aber erst auf, wenn die körperliche Leistung schon abnimmt. Eine Früherkennung könnte das verhindern.
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Foto: Dreidimensionales Bild der rechten Herzkammer

Ultraschall: vier Dimensionen für die pädiatrische Herzdiagnostik

01.03.2016

Es gibt sie glücklicherweise nur bei einer Handvoll Neugeborener, aber sie bestimmen, wenn nicht das ganze Leben, dann doch zumindest die ersten Lebensjahre der Betroffenen: angeborene Herzfehler. Nach den notwendigen Operationen kommen dann immer wieder Kontrolluntersuchungen auf die kleinen Patienten zu. Diese werden bisher im MRT durchgeführt. 4D-Ultraschall stellt eine Alternative dar.
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Foto: Mann im Anzug beim Multitasking

Arbeitsmedizin 4.0: Gesundheit in der globalisierten Wirtschaft

15.12.2015

Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt - das ist ein alter Hut. Gab es früher nur Landwirtschaft, Industrie und Handwerk mit festen Arbeitszeiten, setzen Vernetzung und ständiger Informationsfluss mitunter den geregelten Arbeitstag außer Kraft. Der multimediale Bürojob bringt ganz eigene Gesundheitsrisiken mit sich.
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EKG-Messungen: "Unser Brustgurt befeuchtet sich selbst"

01.07.2015

Bei der Messung der Herzmuskelaktivität ist es wichtig, dass die Haut unter den Elektroden des EKGs stets feucht bleibt. Nur so können die Daten konstant übertragen werden. Sportler haben es hier leicht: Sie schwitzen fast immer. Bei älteren Patienten ist es wiederum schwieriger.
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Kardiokapsel: Kleinster Herzschrittmacher der Welt

01.07.2015

Bei einer Herzrhythmusstörung gerät die normale Herzfrequenz durch verschiedene Ursachen aus dem Takt. Oft reicht eine medikamentöse Behandlung aus. In anderen Fällen muss ein Herzschrittmacher implantiert werden. Wie jeder andere Eingriff ist auch solch eine Operation mit Risiken verbunden. Wundheilungsstörungen oder Verschlüsse des Gefäßsystems können im schlimmsten Fall die Folge sein.
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Schnelltest zur Vermeidung von Thrombosen gesucht

01.07.2015

Thrombosen sind ein Risiko nicht bloß für Vielflieger, sondern auch für Träger von Implantaten im Herz-Kreislauf-System sowie frisch operierte Patienten. Blutverdünner verhindern die Entstehung der gefährlichen Gerinnsel, müssen aber sorgsam eingestellt werden und wirken nicht bei allen Menschen gleich. Eine genaue Analyse der Thrombozyten könnte in Zukunft Komplikationen verhindern.
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Grafik: Viele verschiedene Menschen als Comicfiguren

Bevölkerungsstudie: "Wir möchten die Probanden über viele Jahre begleiten"

24.11.2014

Wie entwickeln sich Volkskrankheiten und kann man sie verhindern, wenn man auslösende Faktoren kennt? Eine neue Nationale Kohorte soll in den kommenden Jahren antworten liefern. Mit eingebunden in die Studie ist das Leipziger Forschungszentrum für Zivilisationserkrankungen. Wir sprachen mit Dr. Kerstin Wirkner , die die Studie in Leipzig mit betreuen wird.
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MEDICA EDUCATION CONFERENCE: Damit Diabetes nicht an die Nieren geht

03.11.2014

Am 14. November 2014 ist Welt-Diabetes-Tag – und auch die MEDICA beschäftigt sich mit der Stoffwechselerkrankung: Auf der MEDICA EDUCATION CONFERENCE sind einige Vorträge der sogenannten „Zuckerkrankheit“ gewidmet, die weltweit 382 Millionen Menschen betrifft. Dort werden die von ihr verursachten gesundheitlichen Schäden, Prävention und Therapie aufgegriffen.
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Foto: Ältere Frau spricht am Telefon

Studie zur Betreuung chronisch Kranker: "Coaching kann Geld einsparen"

10.06.2014

Die Techniker Krankenkasse führte eine Studie zum Thema "Telefon-Coaching hilft Schwerkranken und spart Kosten" durch. Wir sprachen mit Günter van Aalst über die interessanten Ergebnisse.
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Fußball: "Wir wollen weltweit erstmalig die Todesfälle erfassen"

02.06.2014

Plötzliche Todesfälle von Fußballspielern sorgen immer wieder für Schlagzeilen: Sie treffen internationale Leistungssportler, die die Idole Vieler sind und zum Zeitpunkt ihres Todes auf dem Spielfeld und mitten im Rampenlicht stehen. Häufig sind angeborene Herzfehler die Ursache. Sportmediziner und die FIFA wollen nun Daten erheben, um Vorsorgeuntersuchungen im Leistungsfußball zu verbessern.
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Gefäßgesundheit bei Sportlern

02.06.2014

"Sport ist gesund", sagt man. Regelmäßige Bewegung fördert die Gesundheit unserer Gefäße und beugt Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Langjähriger Leistungssport kann jedoch auch negative Auswirkungen auf die Gefäßgesundheit haben und das Herzinfarkt-Risiko erhöhen. Prof. Martin Halle von der TU München erklärt auf MEDICA.de, worauf Sportler achten müssen.
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Foto: Mann und Frau beim Arzt

"Geschlechterabhängige Umstellungen in Diagnostik und Therapie werden zu erwarten sein"

15.01.2014

Die Gleichstellung von Frau und Mann ist in der westlichen Welt seit vielen Jahren Thema und wird bereits an vielen Stellen erfolgreich umgesetzt, auch wenn es noch einige Hürden zu nehmen gilt - man denke nur an die Einführung einer Frauenquote in den Führungsetagen.
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"Das Virus manipuliert die Wirtszelle auf unterschiedlichen Ebenen"

08.01.2014

Erkrankungen des Herzens können durch spezielle Viren ausgelöst werden, die den Herzmuskel befallen. Medikamente dagegen könnten durchaus entwickelt werden, wenn das Virus nicht mutiert.
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