16.11.2010

enverdis GmbH

CARDIOGONIOMETRIE: räumliche Untersuchung der Herzaktivität kann Leben retten


Etwa 260.000 Menschen erleiden jedes Jahr in der Bundesrepublik einen Herzinfarkt. Viele Betroffene sterben – nach wie vor ist der akute Infarkt eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Herzinfarkt-Patienten, die überleben, leiden oft ein Leben lang an Spätfolgen.

Die beste Chance, einen Herzinfarkt zu überleben, ist eine schnelle und eindeutige Diagnose. Nur so kann die Behandlung sofort starten. Menschen mit unspezifischen Brustschmerzen konsultieren meist zunächst einen niedergelassenen Arzt. Dessen erste Diagnose spielt also eine entscheidende Rolle. Das EKG war dafür bisher Mittel der Wahl. Doch neue Untersuchungen zeigen ein alarmierendes Ergebnis!

Eine Studie an acht deutschen Herzzentren, vorgestellt auf dem Jahreskongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie, deckt auf: Das klassische EKG findet nur etwa 30% der Herzinfarkte. Auch Bluttests (Troponin) können erst verzögert nach einigen Stunden ein Ergebnis liefern. Die CARDIOGONIOMTRIE, kurz: CGM, entdeckt hingegen über 70 Prozent der Herzinfarkte – auch in dort, wo andere Methoden nichts entdecken.

Die CGM ist ein neues Diagnoseverfahren, mit dem Herzinfarkte im ambulanten und klinischen Umfeld schneller und sicherer als bisher erkannt werden können - und das völlig belastungsfrei für den Patienten, in der Rekordzeit von nur 12 Sekunden. Nur fünf schnell anzulegende Elektroden braucht das Gerät, um die Signale abzuleiten. Dadurch ermöglicht die CGM, rasch weitere Diagnose- und Behandlungsschritte einzuleiten - und rettet so Leben und Lebensqualität von Patienten.

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