01.04.2005

Siemens AG, Medical Solutions

CT von Siemens verspricht viele Einsatzmöglichkeiten in der Kardiologie

Mit dem Somatom Sensation 64 hat Siemens Medical Solutions eine Erfolgsgeschichte im Bereich der 64-Schicht-Computertomographie (CT) geschrieben: Das System wurde mittlerweile über 200-mal weltweit installiert, davon 80-mal das speziell für die Herz- und Gefäßbildgebung optimierte Somatom Sensation Cardiac 64. Damit ist Siemens Medical Solutions international führender Anbieter von 64-Schicht-CT-Systemen. Bei der 71. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, Herz- und Kreislaufforschung e.V. (Mannheim, 31. März bis 2. April) wird Siemens zahlreiche klinische Ergebnisse des Somatom Sensation Cardiac 64 vorstellen.

"Mit dem Somatom Sensation Cardiac 64 wird die Computertomographie zur Standardanwendung in der kardiologischen Diagnostik", so Dr. Bernd Montag, Leiter des Geschäftsgebiets CT bei Siemens Medical Solutions. "Weltweit führende Herzzentren haben das Somatom Sensation Cardiac 64 in ihren diagnostischen Arbeitsprozess integriert." Unter ihnen befinden sich das William Beaumont Krankenhaus in Royal Oak, Michigan, USA, das Toyohashi Herzzentrum in Japan, das Deutsche Herzzentrum in München und das Centre Chirurgical Marie Lannelongue in Paris, Frankreich.

"Die Einführung der 64-Schicht-CT-Koronarangiographie ist ein bedeutender Fortschritt in der non-invasiven Diagnostik von Herzkranzgefäßerkrankungen", sagte Dr. Gilbert Raff, Leiter der kardiologischen Magnetresonanz- und CT-Forschung am William Beaumont Krankenhaus. Vorläufige Studien offenbaren viel versprechende Ergebnisse bezüglich der klinischen Kapazitäten des Systems in der Kardiologie. So zielt eine der Arbeiten am William Beaumont Krankenhaus insbesondere auf Möglichkeiten ab, die sich durch das System in der Notaufnahme eröffnen. Erste Ergebnisse zeigen, dass allein durch die CT-Koronarangiographie die Kosten in der Notaufnahme ohne Abstriche in der Diagnosesicherheit deutlich reduziert werden können.

Mit der weltweit schnellsten Gantry-Rotationsgeschwindigkeit von 0,33 Sekunden erreicht das Somatom Sensation Cardiac 64 eine zeitliche Auflösung von 83 Millisekunden und erleichtert damit die Untersuchung von Patienten mit höherer Herzfrequenz, indem es die Herzbewegung virtuell "einfriert". Durch die von Siemens entwickelte z-Sharp Technologie liefert der Scanner optimale Bildqualität bei Untersuchungen der Herzkranzgefäße und des gesamten Körpers mit einer räumlichen Auflösung von weniger als 0,4 Millimetern. Diese einzigartige zeitliche und räumliche isotrope Auflösung des Systems - verfügbar in allen Routine- und Herzuntersuchungen - ermöglicht eine optimale Bewertung peripherer Segmente der Koronararterien, einschließlich der Beurteilung von Plaques. Es verbessert Nachuntersuchungen der Durchgängigkeit von Stents mit hoher diagnostischer Zuverlässigkeit.

Die Kombination der Rotationsgeschwindigkeit mit der Aufnahme von 64 Schichten gestattet eine EKG-synchronisierte Abdeckung des gesamten Brustkorbs in nur 15 Sekunden Atemanhaltezeit. Mit dem Somatom Sensation Cardiac 64 wird es so zum ersten Mal möglich, die häufigsten Ursachen von akuten Brustschmerzen in nur einem einzigen Scan zu beurteilen. Ein Routinescan der Herzkranzgefäße dauert nur acht Sekunden.

Das Somatom Sensation Cardiac 64 arbeitet mit der Siemens-Benutzeroberfläche syngo, der intuitiven Softwareplattform für alle bildgebenden Modalitäten und Systeme. Syngo vereinheitlicht und automatisiert die Bedienprozesse über unterschiedlichste Systeme wie zum Beispiel Magnetresonanz- oder Computertomographen hinweg.

Siemens Medical Solutions (Med) ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen. Der Bereich steht für innovative Produkte und Komplettlösungen sowie für ein umfangreiches Angebot von Dienst- und Beratungsleistungen. Abgedeckt wird das gesamte Spektrum über bildgebende Systeme für Diagnose und Therapie, die Elektromedizin und die Audiologie bis hin zu IT-Lösungen. Mithilfe dieser Lösungen ermöglicht Med seinen Kunden, sichtbare Ergebnisse sowohl im klinischen, als auch im administrativen Bereich zu erzielen - so genannte "Proven Outcomes". Innovationen aus dem Hause Siemens optimieren Arbeitsabläufe in Kliniken und Praxen und führen zu mehr Effizienz in der Gesundheitsversorgung. Med beschäftigt weltweit rund 31 000 Mitarbeiter und ist in 120 Ländern präsent. Im Geschäftsjahr 2004 (30. September) erzielte Med einen Umsatz von 7,07 Mrd. € sowie einen Auftragseingang von 8,12 Mrd. €. Das Bereichsergebnis betrug 1,05 Mrd. €.

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