19/10/2009

iSOFT Health GmbH

Christophorus-Kliniken und iSOFT beschreiten neue Wege

Krankenhausverbund mit integrierter IT-Plattform und elektronischer Patientenakte für die Zukunft gerüstet

Coesfeld, den 24. September 2009 - Als einer der ersten Krankenhausverbünde in Deutschland setzen die Christophorus-Kliniken in die Praxis um, was die Firma iSOFT, führender Anbieter von IT-Lösungen für das Gesundheitswesen, bereits seit Jahren in den Vordergrund stellt: Die Bündelung aller klinischen Behandlungsprozesse in einem integrierten IT-System. Auf diese Weise werden Prozesse effizienter gestaltet und ermöglichen so eine höhere Behandlungsqualität bei niedrigeren Kosten. Die Kick-off-Phase für dieses Projekt ist nun eingeläutet. Derzeit wird eine integrierte Lösung von iSOFT, die auch das LORENZO-Service-Modul ePA (elektronische Patientenakte) enthält, in den Krankenhäusern Coesfeld, Dülmen und Nottuln eingeführt, um langfristig die Patientenversorgung zu optimieren und damit die medizinische und wirtschaftliche Zukunft des Verbundes zu sichern.

iSOFT und die Christophorus-Kliniken haben sich gemeinsam dazu entschlossen, die seit Jahren erfolgreiche Zusammenarbeit in den Bereichen Finanzbuchhaltung, Materialmanagement, Apotheke, Patientenmanagement, Abrechnung, Ambulanz und Labor weiter auszubauen.

Dabei ging es dem Geschäftsführer der Christophorus-Kliniken, Clemens Breulmann, bei der Entscheidung für die weitere Zusammenarbeit darum, den Krankenhausärzten und Pflegekräften ein größeres Maß an Unterstützung in Ihrer Arbeit zukommen zu lassen. „Mit drei räumlich getrennten Kliniken ist ein schneller Zugriff auf Patienteninformationen extrem wichtig“, so Breulmann. „Wir müssen weg von der lokalen, fallbezogenen Speicherung der Daten. Nur mit einem übergreifenden Zugang zu Behandlungsinformationen, können wir unsere Kompetenzen häuserübergreifend optimal zum Wohle der Patienten einsetzen.“ Nur so sei eine effiziente Nutzung aller Ressourcen möglich, um auch in Zukunft eine hohe Behandlungsqualität kostengünstig anbieten zu können.

Das Projekt
Neben den iSOFT-Lösungen ClinicCentre und BusinessCentre, die bereits in Coesfeld und Nottuln implementiert waren, ist das Konzept nun auch am Standort Dülmen umgesetzt worden. Zusätzlich wurde für die gesamten Christophorus-Kliniken das Laborinformationssystem LabCentre von iSOFT eingeführt. Somit verfügen jetzt alle drei Standorte des Verbundes über ein einheitliches, integriertes System, das Medienbrüche beseitigt und eine effizientere Behandlungskette ermöglicht. Außerdem wird so die Patientensicherheit durch Vermeidung von unnötigen Doppeluntersuchungen oder Fehleingaben im Labor signifikant erhöht.

„Gerade bei Klinikverbünden mit geographisch verteilten Häusern ist eine enge Vernetzung besonders wichtig“, so Reiner Niehaus, Sales Director bei iSOFT Health. „Nur so können die einzelnen Häuser wichtige Bereiche, wie etwa Labordienstleistungen, konsolidieren, um schnellere und sicherere Behandlungspfade einführen zu können. Allerdings wird es gleichzeitig immer dringlicher für Kliniken nicht nur an die interne Vernetzung sondern auch an die Einbeziehung niedergelassener Ärzte zu denken, um so eine enge Verzahnung der ambulanten und stationären Versorgung sicherzustellen.“

Dazu ermöglicht die neue Software-Struktur die Einführung des innovativen LORENZO-Service-Moduls ePA. Die Integration der elektronischen Patientenakte (ePA) ist ein essentieller Teil der Strategie der Christophorus-Kliniken, um die Zukunftsfähigkeit der Krankenhausgruppe, nicht nur im medizinischen sondern auch im wirtschaftlichen Sinne, zu gewährleisten. Mit den neuen technischen Voraussetzungen können nun weitere Projekte auf den Weg gebracht werden. Dazu gehören beispielsweise die Einführung eines Arztportals und anderer Dienstleistungen, um einen besseren Service zu bieten.

Breulmann sieht die Christophorus-Kliniken auf einem gesicherten Weg in die IT-Zukunft. „Wir werden nach einer ersten Testphase das System unseren Partnern, den niedergelassenen Ärzten, vorstellen“, so Breulmann. Transparentere Kommunikation, kürzere Wege und leichterer Datenaustausch unter den Bedingungen des Datenschutzes dienen letztlich der besseren Patientenversorgung.