18.11.2005

InterComponentWare AG

Cisco und ICW verbinden Leistungserbringer mit Telematik-Infrastruktur

Walldorf/San Jose, 18. November 2005 – Cisco Systems, weltweit führender Anbieter von Networking-Lösungen, und das internationale eHealth-Unternehmen InterComponentWare AG (ICW) haben am heutigen Freitag auf der MEDICA eine Kooperation bekannt gegeben. Die Partner werden künftig weltweit gemeinsame Lösungen im eHealth-Bereich anbieten.

Cisco und ICW wollen gemeinsam ein Professional Access Bundle entwickeln, mit dem Ärzte, Apotheker und andere medizinische Leistungserbringer einen einfachen Zugang zur Telematik-Infrastruktur der elektronischen Gesundheitskarte erhalten. Das Bundle kombiniert einen Cisco Integrated Services Router (ISR) mit dem ICW Medical NTBA Connector. Durch die integrierte Firewall und die Unterstützung Virtueller Privater Netzwerke (VPN) ermöglicht es den schnellen, sicheren Datenaustausch mit der Telematik-Infrastruktur und in Gesundheitsnetzen. Dafür müssen die vorhandenen medizinischen Primärsysteme nicht ausgetauscht werden.

Cisco stellt außerdem leistungsfähige VPN Router für die zentralen Elemente der Telematik-Infrastruktur bereit. Diese können für den sicheren Zugang zu netzbasierten Diensten, wie eRezept- oder Verzeichnisdienste-Server, in Gesundheitskarten-Testregionen genutzt werden. Mit dem Angebot von Data-Center-Netzwerklösungen sowie Storage-Area-Networking-Lösungen von Cisco wird das umfassende Portfolio der beiden Allianzpartner abgerundet. ICW und Cisco können somit gemeinsam die komplette Telematik-Netzwerkinfrastruktur abdecken, vom zentralen Rechenzentrum bis hin zum Standort des medizinischen Leistungserbringers.

Die beiden Unternehmen werden auch beim weltweiten Vertrieb der gemeinsamen Lösungen eng zusammenarbeiten. Peter Reuschel, Vorstand der ICW: „Mit der Netzwerk-Expertise von Cisco und dem eHealth Know-how der ICW können wir optimale Voraussetzungen für den schnellen und hoch sicheren Austausch medizinischer Daten schaffen. Die gemeinsamen Lösungen lassen sich beim deutschen Gesundheitskarten-Projekt genauso einsetzen wie bei den gerade entstehenden amerikanischen Regional Health Information Organizations (RHIOs) oder anderen internationalen eHealth Projekten.“