08.11.2006

CoM.MeD GmbH

CoM.MeD gewinnt drei Neukunden in Niedersachsen

Commed GmbH weiterhin auf Wachstumskurs - jetzt konnte der Softwareanbieter im Gesundheitswesen drei neue Kunden gewinnen. In den Krankenhäusern in Ankum, Haselünne und Emstek wird seit Anfang Juli die Softwarelösung Carestation installiert.

„Insgesamt werden dort so in nächster Zukunft 800 Mitarbeiter mit Carestation arbeiten“, freut sich Geschäftsführer Martin Zünkeler. Auch die angeschlossenen Ärztehäuser, Rehakliniken und Pflegeheime werden auf die neue Software umsteigen.

In einem dreimonatigen Auswahlverfahren konnte sich die Commed GmbH unter anderem gegen eine Systemlösung von Siemens durchsetzten.

Carestation überzeugte durch ihr umfassendes Konzept und ihren zukunftsorientierten innovativen Ansatz. Von zentraler Bedeutung ist ihre Funktion als Gesundheitsportal. Ähnlich wie beim Internet kann auf das Portal von vielen Seiten zugegriffen werden. Auf diese Weise wird ein Informationsaustausch über die üblichen Sektorgrenzen hinweg erreicht. Davon profitieren niedergelassene Ärzte, Krankenhäuser und Patienten gleichermaßen.

Ein anschauliches Beispiel ist die integrierte Gesundheitsakte für Patienten. Über das Carestation-Portal können Befunde, Arztbriefe und Röntgenbilder für Ärzte zugänglich gemacht werden. Durch diesen gewonnenen Überblick wird eine umfassende Behandlung für den Patienten leichter realisierbar, Doppeluntersuchungen können vermieden werden. Der Zugriff auf die persönliche Gesundheitsakte geschieht selbstverständlich nur mit Einverständnis des Patienten. „Carestation ist ein System zum Schutze des Patienten und nicht der Bürokratie“, unterstreicht Gründungsmitglied Gisbert Wimper. Endlich kann der Patient aktiv in die Behandlung eingebunden werden. Er erhält die komplette Übersicht über alle Abläufe, Diagnosen und anstehende Vorsorgeuntersuchungen.

Informationsaustausch kann jedoch auch in Bereichen wie Betten- und OP-Planung stattfinden. Verfügt ein niedergelassener Arzt an diesen Stellen über Einblicke, kann er die Überweisung von Patienten viel zielgerichteter vornehmen. Damit entfallen unnötige Verlegungen und Wartezeiten.

Zudem werden durch diese sektorübergreifende Kommunikation Kosten transparent; zunächst für die Krankenhäuser, später im Zuge der Gesundheitsakte auch für die Patienten. Ein wichtiger Schritt in Richtung Kontrolle und Kostenbewusstsein.

Bedingt durch diesen Zuwachs an Kunden stockt Commed auch bei den Mitarbeitern auf. Zur Zeit schmieden bereits 30 Experten an immer effizienteren Softwarelösungen für den Gesundheitssektor. „Zur Verstärkung suchen wir leistungsorientierte Software-, Web-Entwickler und Trainer für Schulungen, die die Erfolgsgeschichte mit uns fortsetzen“, teilt Martin Zünkeler mit.