03.11.2005

softgate gmbh

Computergestütze Diagnose: Erkennung von Hirntumoren

Die computergestützte automatische Erkennung von Hirntumoren unterstützt den Radiologen bei der Interpretation von Bilddaten, indem die Abnormalitäten schnell und zuverlässig gefunden werden. Die Volumetrie ermittelt das genaue Volumen des Tumors und stellt dem Arzt zusätzliche Informationen für die Behandlungsplanung und die Verlaufsprognose zur Verfügung.

Das in Zusammenarbeit mit der Universität Erlangen entwickelte System basiert auf Ansätze der Mustererkennung, es erkennt und segmentiert Hirntumore in medizinischen Bilddaten der Magnetresonanztomografie (MRT). Es erlaubt eine Klassifizierung des Hirngewerbes in graue Substanz, weiße Substanz, Rückenmarksflüssigkeit und möglicherweise vorhandenes Tumorgewebe.

Ebenso ist exakte Darstellung des Gehirns ohne umgebende Strukturen wie Schädelknochen möglich, um die Messung des Hirnvolumens zu vereinfachen und quantitative Aussagen beispielsweise zur Hirnatrophie zu ermöglichen.