18.10.2006

MCS AG

DOCexpert und MCS gründen Joint Venture

Die MCS Arzt- und Ambulanzsysteme GmbH, Eltville, und die DOCexpert Computer GmbH, Bamberg, geben die Gründung eines Joint Venture bekannt.

Für die Kunden von MCS und DOCexpert werde sich nichts ändern, erklären die MCS-Geschäftsführerin Heidelinde Raab und der Geschäftsführer von DOCexpert, Jens Naumann. Im Gegenteil soll für die Anwender aufgrund der Synergieeffekte, der gemeinsamen Marktbeobachtung und des gemeinsamen Wissensaufbaus sichergestellt sein, dass die zukünftigen Anforderungen aus dem Gesundheitswesen effizient im Kundeninteresse umgesetzt werden. Einen weiteren Schwerpunkt der gemeinsamen Tätigkeit stellt ein koordiniertes Auftreten gegenüber Gesprächspartnern in der Politik, in der Selbstverwaltung und in der Industrie dar.

Die bisher bestehenden erfolgreichen Produktlinien MCS-PDE-TOP, MCS-ISYNET, DOCcomfort und DOCconcept bleiben ohne Einschränkung erhalten und werden unverändert weiter entwickelt und gepflegt, so dass auch künftig ein reger Wettbewerb zwischen DOCcomfort und DOCconcept sowie MCS-PDE-TOP und MCS-ISYNET bestehen wird. Allerdings wollen beide Häuser künftig neue Software-Module rund um die Arztpraxis gemeinsam entwickeln. Dies gelte insbesondere im Bereich der integrierten Versorgung, der Kommunikation zwischen niedergelassenen Ärzten und Kliniken sowie im Bereich weiterer Online-Anwendungen für die Arztpraxis und die Ambulanz.

Die Standorte der Unternehmen werden wie bisher erhalten bleiben. Die Service- und Vertriebspartnerstrukturen bleiben nach Aussage von Raab und Naumann ebenfalls unverändert.

Beide mittelständischen Unternehmen werden mit Gründung der Joint Venture GmbH ihre Wachstumsstrategie im IT-Bereich des Gesundheitswesens konsequent fortsetzen. Das Joint Venture repräsentiert rd. 21 % Marktanteil im Bereich der Arztsoftware in Deutschland.