08.10.2013

Deutsche Telekom AG

Deutsche Telekom und Hausärzte schließen Partnerschaft

- Zusammenarbeit mit der Hausärztlichen Vertragsgemeinschaft AG


- IT-Kooperation für die Umsetzung von Hausarztzentrierten Verträgen


- Bundeskartellamt genehmigt Gemeinschaftsunternehmen


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Die Deutsche Telekom verstärkt ihr Engagement im Gesundheitswesen: Gemeinsam mit der Hausärztlichen Vertragsgemeinschaft AG (HÄVG), einem Tochterunternehmen des Deutschen Hausärzteverbandes e.V., baut die Deutsche Telekom ein Gemeinschaftsunternehmen auf und erwirbt dazu 25 Prozent an der HÄVG Rechenzentrum GmbH. Das Unternehmen mit Sitz in Köln ist Abrechnungsspezialist für Selektivverträge im Gesundheitswesen. Damit wird das Gemeinschaftsrechenzentrum Marktführer in diesem Segment.


Dr. Axel Wehmeier, Leiter des Konzerngeschäftsfeldes Gesundheit der Deutschen Telekom, sagt: „Der Trend zu Online-Abrechnung und intelligenter Vernetzung im Gesundheitswesen hält an. Dies bedeutet Wachstum für die Deutsche Telekom.“


Seit 2009 haben die Krankenkassen die Pflicht, ihren Versicherten mit der Hausarztzentrierten Versorgung Selektivverträge anzubieten, die für Innovationsfähigkeit und Wettbewerbsbereitschaft mit dem Ziel von Versorgungsverbesserungen stehen. Den Vertragspartnern bleibt dabei die Ausgestaltung der Vergütung ohne Beteiligung der Kassenärztlichen Vereinigungen überlassen. Selektivvertrags-Leistungen rechnen die Ärzte mit den Kassen separat ab. Hierbei unterstützt die HÄVG Rechenzentrum GmbH als Abrechnungsdienstleister.


„Gemeinsames Ziel der Partnerschaft mit der Telekom ist es, die Entwicklung einer flächendeckenden Versorgung mit Selektivverträgen mit intelligenten IT-Lösungen zu unterstützen“, sagt Eberhard Mehl, Vorstandsvorsitzender der HÄVG. Durch die Beteiligung der Telekom an der HÄVG Rechenzentrum GmbH sei ein innovativer und leistungsstarker Partner für diese Aufgaben gewonnen worden, so Mehl.


Steigender Trend zur hausarztzentrierten Versorgung


Rund 16.000 Hausärzte und etwa 3,2 Millionen Versicherte nehmen bisher an der hausarztzentrierten Versorgung teil. Die Tendenz ist steigend, insgesamt bestehen aktuell 545 Verträge zur hausarztzentrierten Versorgung mit Krankenkassen in mehreren Bundesländern. So wurden seit Januar Abschlüsse mit den Allgemeinen Ortskrankenkassen in Hessen und Rheinland-Pfalz erreicht, mit den Ersatzkassen wurden Verträge in Bremen, Berlin und Sachsen abgeschlossen. Weitere 23 Verträge mit Krankenkassen werden momentan verhandelt. Mittelfristig soll dadurch das von der HÄVG Rechenzentrum GmbH abgerechnete Honorarvolumen auf bis zu vier Milliarden Euro steigen.


Die HÄVG Rechenzentrum GmbH betreibt für ihre Kunden den kompletten Geschäftsprozess der Vertragsabrechnung. Dazu gehört die Rechnungsstellung gegenüber den Kostenträgern auf Basis der datenschutzrechtlich gesicherten Verarbeitung der Daten.


Die Telekom war im vergangenen Herbst in den Abrechnungsmarkt für die Hausarztzentrierte Versorgung eingestiegen und hat zusammen mit der HÄVG bereits das Gemeinschaftsunternehmen Med-RZ Medizinisches Rechenzentrum GmbH gegründet.


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