13/11/2007

vita-X AG

Die elektronische Patientenakte vita-X verbessert die Behandlungsqualität und minimiert Therapierisiken

Die elektronische Patientenakte vita-X ist eine Telematik-Lösung zum direkten elektronischen, strukturierten, mDatenaustausch zwischen Ärzten in Praxis und Klinik.
Ziel ist es, alle am Behandlungprozess beteiligten Ärzte optimal zu vernetzen und Bürokratie zu vermeiden. Die entscheidenden Informationen sind für Ärzte immer dann verfügbar, wenn sie gebraucht werden, unabhängig von Ort und Zeit.
Mehr Informationen bedeutet eine verbesserte Behandlungsqualität durch exaktere Diagnosen und zielgenaue und risikominimierte Therapieansätze.
Der Austausch strukturierter Daten minimiert Therapierisiken, wie Arzneimit-telwechselwirkungen. Denn vita-X stellt alle wichtigen medizinischen Daten, ma-schinenlesbar strukturiert, den am Behandlungsprozess beteiligten Ärzten aus Praxis und Klinik zur Verfügung, beschleunigt damit die therapeutischen Pro-zesse und erhöht die Behandlungskontinuität.
Das hat für Arzt und Patient entscheidende Vorteile. Alle wichtigen Informationen liegen in digitaler Form jedem autorisierten Arzt zur Einsicht vor. Das verhindert Bürokratie und sorgt für eine optimale Übersichtlichkeit.
Die maschinenlesbaren Daten dienen darüber hinaus modernen Decision Sup-port Systemen, wie dem Arzneimittelsicherheitsmodul i:fox®, als notwendiger In-put, um gefährliche Wechselwirkungen von Medikamenten aufzuspüren.
Oftmals sind solche Wechselwirkungen nicht für den Arzt erkennbar, da er selten auch einen Überblick über verordnete Medikamente anderer Kollegen hat.
Die im Rahmen der eGK oftmals kritisierte Beeinträchtigung des Arzt-Patienten-Verhältnisses, wird sowohl durch die Patientenhoheit der Daten bei vita-X als auch durch das einzigartige Sicherheitskonzept verhindert. So bleibt die Ver-traulichkeit zwischen Arzt und Patient unwiderruflich geschützt.

Die Wahrung der Vertraulichkeit zwischen Arzt und Patient ist unantastbar
Das Datenschutzkonzept der vita-X-Akte geht entscheidend über die Maßnah-men der zukünftigen elektronischen Gesundheitskarte (eGK) hinaus. So werden die Daten ohne Schlüsselinformation und ohne personellen Bezug - stark fragmentiert - auf verschiedenen Hochsicherheitsservern gespeichert. Dies macht es weder für System-Administratoren noch für Hacker möglich, Daten mit personellem Bezug vom Server auszulesen. Die Schlüssel befinden sich nur lokal auf der jeweiligen Schlüsselkarte des Patienten. Ohne die Schlüsselkarte und somit die Erlaubnis des Patienten können Dritte keine personalisierten Daten auf den vita-X-Servern rekonstruieren.

Der Patient wird aktiv in seine Behandlungsprozesse integriert
Der Patient autorisiert seine Ärzte durch die vita-X-Schlüsselkarte und PIN-Eingabe zur Einsichtnahme und zur Speicherung von medizinischen Daten. Er besitzt die alleinige Aktenhoheit, die er mit Unterstützung seiner Ärzte auch ver-antwortungsbewusst ausüben kann. Der Arzt als professioneller Ratgeber und der Patient als bestimmende Instanz erreichen nur gemeinsam das gewünschte Qualitätsniveau und den vollen Nutzen der vita-X-Akte.
Die ausschließliche Patientenhoheit über die Daten wahrt die wichtige Vertrau-lichkeit zwischen Arzt und Patient.
Der Patient beteiligt sich aktiv an seinem Behandlungsprozess und entwickelt zunehmend mehr Gesundheitsbewusstsein und eine höhere Eigenverantwor-tung. Besonders in der Langzeit-Behandlung, z.B. Diabetes, spielt die aktive Mit-hilfe des Patienten eine entscheidende Rolle für die Verhinderung der vielen schwerwiegenden Folgeerkrankungen. Ein Diabetiker, der die Therapie aktiv durch sein richtiges Handeln unterstützt, kann 30 und mehr Jahre ohne schwere Folgerkrankung leben. Das verbessert seine Lebensqualität und spart enorme Kosten.

Integration statt Isolation
Führende Systemhersteller haben bereits vita-X-Software in ihre Systeme integ-riert, so dass nahezu die Hälfte aller niedergelassenen Ärzte vita-X direkt aus ihrem System heraus nutzen kann. Die offene Schnittstellenpolitik der vita-X AG ermöglicht es darüber hinaus jedem Anbieter von Arztinformationssystemen eine Anbindung zu vita-X herzustellen. Ein lesender und schreibender Zugriff auf die vita-X-Akten ist bereits für jedes herkömmliche windows-basierte Arztinformations-system möglich.
Kliniksystemhersteller wie systema haben die vita-X-Schnittstelle ebenfalls in-tegriert und stellen so auch die sektorübergreifende Vernetzung über die vita-X-Akte zwischen Praxis und Klinik sicher. Alternativ gestattet die Integration von vita-X in die Telematikplattform jesaja.net® der ISPro GmbH einen unmittelbaren elektronischen Datenaustausch zwischen Klinik und Praxis. Anamnesegespräche und OP-Vorbereitungen können so viel zielorientierter und schneller durchgeführt werden. Der weiterbehandelnde Praxisarzt hat einen umfassenden Zugriff auf die Behandlungsdaten aus der Klinik, wie z.B. aktuelle Medikamentenverordnungen oder den Entlassbrief, und kann so eine sinnvolle Anschlussbehandlung beginnen.

Verbesserung der Behandlungsqualität und Minimierung von Therapierisiken
Den Beteiligten bietet vita-X die bekannten Vorteile: Höhere Effizienz, höhere Qua-lität und höhere Behandlungssicherheit durch im Behandlungsablauf stets verfüg-bare Gesundheits- bzw. Krankheitsdaten.
Die Kommunikation über vita-X schützt die Kernsysteme von Klinik und Praxis vor externen Eingriffen und gewährleistet die Verfügbarkeit der Daten rund um die Uhr. Die umfassenden medizinischen Daten unterstützen den Arzt bei der Diagnosestel-lung und Therapieauswahl. Zusätzlich dienen die strukturierten Daten modernen Decision Support Systemen, wie z.B. i:fox (Arzneimittelprüfsystem zur Vermeidung von unerwünschten Arzneimittelwirkungen) als EDV gerechter Input. So können Ärzte bei Patienten mit einer vita-X-Patientenakte schon heute gefährliche Neben-wirkungen bei der Verschreibung von neuen Medikamenten erfolgreich minimieren und die Gesundheit der Patienten vor den Folgen dieser Komplikationen schützen.

vita-X ist bereits in vielen Regionen wie Köln, Trier, Essen, Mühlheim, Bad Neu-enahr/ Ahrweiler oder Lünen im Einsatz. 2008 startet mit dem Projekt EPA Juni-or die erste flächendeckende Anwendung von vita-X für alle Neugeborenen in Rheinland-Pfalz.

Auf der MEDICA 2007 präsentiert sich die vita-X AG in
Halle 15, Stand-Nr. F12.