Wie deutsche Medizintechnik-Unternehmen auf den Zukunftsmärkten noch wettbewerbsfähiger sein können, erforschen Maschinenbauer der Ruhr-Universität Bochum am Lehrstuhl für Industrial Sales Engineering / Europäisches Forschungszentrum für Business-to-Business Management (ISE/eurom): Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt „ProDiMed“ - Prospektive Generierung produktnaher Dienstleistungen in der Medizintechnik für Zukunftsmärkte - für zweieinhalb Jahre.

Ziel des Projekts ist, produktnahe Dienstleistungskonzepte für den osteuropäischen Markt in der Medizintechnik zu entwickeln. Die Forscher analysieren und bewerten Anforderungen und Hemmnisse dieses Zukunftsmarktes. Damit schließen sie nicht nur eine Forschungslücke, sondern die Ergebnisse sollen auch dazu dienen, dass Unternehmen der Branche sich erfolgreich ausrichten, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Die hohe Innovationsdynamik in der Medizintechnik ist Basis für die positive Beschäftigungsentwicklung an den deutschen Unternehmensstandorten. „ProDiMed“ soll neue Möglichkeiten eröffnen, diese Tendenzen auch auf den international expandierenden Servicebereich zu übertragen.

Interessierte Unternehmen können an der Auftaktveranstaltung „Innovative Managementtrends in den Life Sciences“ am zweiten und dritten Februar in Bochum teilnehmen. Dort gibt es Gelegenheit, sich an interessanten Vorträgen zu beteiligen, Gast in einer Talkshow zu sein und Kontakt zu verschiedenen Partnern des Projekts zu knüpfen und vieles mehr. Kostenlos anmelden können sich Interessierte unter www.prodimed.info.

MEDICA.de; Quelle: Ruhr-Universität Bochum, ISE/eurom