17/06/2005

German Healthcare Export Group e.V.

Dräger Medical: Eine OP-Leuchte - zwei optische Systeme

Auf dem diesjährigen Kongress der European Society of Anaesthesiology (ESA) in Wien zeigte das Unternehmen seine jüngste Lösung, die der Effizienzsteigerung während der OP und der Verbesserung der Arbeitsbedingungen dient. Die OP-Leuchte Stella wurde vom Unternehmen in nur zwei Jahren konzipiert und realisiert zwei neue Patente. Diese beziehen sich auf die beiden unterschiedlichen Leuchtsysteme und ihre Steuerung.

Wie ein Doppelstern, dessen zwei Sterne nahe zusammenstehen und die als Gaskugeln ihre Helligkeit verändern, verfügt auch Stella über zwei optische Systeme in einem einzigen Korpus. Mit jeweils eigenen Linsen, Filtern und Reflektoren sind sie auf einer optischen Achse zusammengeführt.

Halogen- und Gas-Entladungstechnologie werden hier kombiniert. Während das Gas-Entladungsleuchtmittel großflächiges und schattenfreies Licht erzeugt, sorgt das Halogenleuchtmittel für eine zusätzliche kontrastreiche Tiefenausleuchtung. Damit lässt sich eine gleichmäßige Ausleuchtung der Wundumgebung bis tief in den Situs erzielen, räumliches Sehen wird unterstützt und störende Schatten werden weitestgehend verhindert.

Die identische Farbtemperatur beider Lichtsysteme von 4200 Kelvin schafft die Voraussetzung für eine optimale Farberkennung. Gewebeschichten können so besser voneinander unterschieden werden.

Das neue Bedienkonzept berücksichtigt die individuellen Ansprüche des Chirurgen, indem er die für ihn optimale Lichtintensität und Ausleuchtungstiefe in einem konstant homogenen Lichtzylinder (230 mm x 1300 mm) mittels eines zentral am Leuchtkörper befindlichen sterilisierbaren Handgriffs einstellen kann. Das Konzept von Stella trägt so auch dem Anspruch Rechnung, sterile und nicht-sterile Bereiche noch besser voneinander zu trennen, um so die Effizienz der Abläufe und hygienischen Anforderungen während und vor der OP zu optimieren.

Quelle: Redaktion GHE/www.draeger.com

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