Dr. Bärbel-Maria Kurth mit ÖGD-Preis geehrt

Dr. Bärbel-Maria Kurth
© Privat/Kurth

Die Medaille ist die höchste wissenschaftliche Auszeichnung, die der Verband vergibt. Die Leiterin der Abteilung Gesundheitsberichterstattung und Epidemiologie, Bärbel-Maria Kurth, trug maßgeblich dazu bei, die Gesundheitsberichterstattung des Bundes (GBE) weiterzuentwickeln und am Robert-Koch-Institut in Berlin (RKI) zu etablieren.

Oberste Leitlinie der Preisträgerin ist die Vernetzung der Aktivitäten bei Gesundheitsberichterstattung, Umweltmedizin, Kindergesundheit und Prävention mit den Akteuren: Öffentlicher Gesundheitsdienst vor Ort, nationale und internationale Wissenschaft sowie Ministerien aus Bund und Ländern.

Anders wäre zum Beispiel die von Kurth initiierte und seit dem Start 2003 von ihr geleitete Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen (KiGGS) nicht realisierbar gewesen.

Dabei kann sich Kurth auf die maßgeblichen Fachgesellschaften und Gremien stützen. Sie ist Mitglied der Wissenschaftlichen Beiräte der Bundesärztekammer und des Berufsverbandes der Ärzte und Zahnärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes.

Kurth arbeitet mit in den Steuerungsgruppen des Aktionsprogramms Umwelt und Gesundheit sowie von "Gesundheitsziele.de" und ist in der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Epidemiologie aktiv. Seit 2003 ist sie vom Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung beauftragte Vertreterin Deutschlands im "Network of Competent Authorities in Health Information and Knowledge" der Europäischen Kommission.

Als Mitglied des Herausgeberbeirats des Bundesgesundheitsblatts - nationales Forum auch für Beiträge zu Gesundheitsberichterstattung und Public Health - initiierte Kurth zahlreiche Schwerpunkthefte, zuletzt die Märzausgabe 2005 zu Gesundheitsmonitoring.

Darin schlägt sie ein Konzept für eine Langzeitbeobachtung der gesundheitlichen Situation in Deutschland vor, die insbesondere für die Bewertung von Präventionsaktivitäten unverzichtbar ist.

MEDICA.de; Quelle: Robert Koch-Institut