22/10/2012

atacama Software GmbH

Einsparungen durch den Einsatz der digitalen Pflegeplanung

„Es ist uns gelungen, den Dokumentationsaufwand zu reduzieren und so die Belastung der Mitarbeiter zu senken. Dabei stehen ein verbesserter Datenzugriff, die Vermeidung von Doppelerfassungen und Übertragungsfehlern, eine Verbesserung und Transparenz der Pflegequalität sowie die Unterstützung bei der Evaluation des Pflegeprozesses im Vordergrund“, erläutert Prokurist Eckart Kroon. „Die Lösung überzeugt durch Innovation und einen sehr hohen wissenschaftlichen und pflegerischen Anspruch.“

Die Vorteile unterstreicht auch EDV-Fachkraft Ilona Wilke: „Die Aufnahme von Bewohnern nimmt deutlich weniger Zeit in Anspruch als zu vordigitalen Zeiten. Die Akzeptanz von apenio ist in den Einrichtungen sehr hoch. Das System schlägt aus der Erhebung im Assessment automatisch Maßnahmen vor, die in die Pflegeplanung übernommen werden können. Auf dieser Basis kann einrichtungsübergreifend die gleiche Qualität der Pflege gewährleistet und AWO-weit ein einheitlicher Pflegestandard etabliert werden.“

Organisatorische Erleichterungen führen zu Zeiteinsparungen
Die AWO hat die digitalen Arbeitsprozesse detailliert beleuchtet und konkrete Einsparungen im Vergleich zur papiergebundenen Arbeit festgestellt. Durch die automatische Übertragung und Fortschreibung vieler Daten kann die Zeit der Pflegeprozessplanung und Evaluation um etwa die Hälfte reduziert werden. Das spart 30 Minuten je Bewohner und Quartal. Da das Vorbereiten der Leistungsnachweise – Falten der Blätter, Füllen der Mappen, Abheften der alten Nachweise etc. – komplett entfällt, ergeben sich Einsparungen von 20 Minuten je Bewohner alle zwei Monate und 45 Minuten einmalig zum Jahreswechsel. Zehn Minuten je Bewohner und Monat sparen die Mitarbeiter durch den Wegfall der Erneuerung von Berichtsblättern mit der Zusammenfassung und Übertragung der wesentlichen Aspekte in das Folgeblatt. Das größte Potenzial bieten jedoch organisatorische Tätigkeiten, die durch den IT-Einsatz entfallen. Das macht sechs Minuten je Bewohner und Woche aus.

„Insgesamt sparen wir nach flächendeckender Einführung von apenio pro Jahr 717 Minuten je Bewohner ein, was einrichtungsweit knapp 14,75 Vollzeitstellen entspricht. Diese Zeit können die Mitarbeiter ohne Einschränkung in die Betreuung der Bewohner investieren, was auch wieder zu einer Qualitätssteigerung in der Pflege führt“, rechnet Kroon zufrieden vor.