Eintrittshemmer bringen neue Hoffnung

Der Kampf gegen den HI-Virus
geht weiter; NCI Visuals Online

Die Präparate sind Teil einer neuen Klasse von als "Eintrittshemmer" bekannten antiretroviralen Wirkstoffen. Einige der Präparate binden unmittelbar an das HI-Virus an, andere binden an den CCR5-Rezeptor an. Sie sollen HIV wirksam am Eintritt in Wirtszellen hindern und somit eine Infektion verhindern.

Eine in dieser Woche veröffentlichte Studie berichtet, dass die Eintrittshemmer CMPD 167 und BMS-378806 bei Anwendung als vaginale Mikrobizide einige Makaken-Affen vor einer Infektion mit einem dem HIV ähnlichen Virus geschützt haben.

Der Eintrittshemmer besteht aus einer Kombination verschiedener Substanzen. Sie attackieren das HI-Virus nicht direkt sondern greifen eine Reihe verschiedener Proteine an, die dem Virus helfen, die Zellen in der Vaginalschleimhaut zu durchdringen.

Diese Mikrobizide könnten zu Produkten wie zum Beispiel zu Gelen und Cremes weiterentwickelt werden, die in der Vagina oberflächlich oder in einem Vaginalring angewandt werden könnten. Dort würden sie das Medikament allmählich freisetzen und so die Gefahr einer Übertragung von HIV während des Vaginalverkehrs reduzieren.

Das Gel muss unmittelbar vor dem Geschlechtsverkehr eingesetzt werden. Möglicherweise schützt es aber auch nach mehreren Stunden noch. Im Affenversuch war das Gel auch sechs Stunden nach der Anwendung immer noch teilweise wirksam. Das wäre wichtig für Frauen in der Dritten Welt, deren Partner sich weigern, Kondome zu benutzen.

Es wird geschätzt, dass sogar durch ein partiell wirksames Mikrobizid 2,5 Millionen HIV-Infektionen über einen Zeitraum von drei Jahren verhindert werden könnten.

MEDICA.de; Quelle: International Partnership for Microbicides (IPM)

Die Präparate sind Teil einer neuen Klasse von als "Eintrittshemmer" bekannten antiretroviralen Wirkstoffen. Einige der Präparate binden unmittelbar an das HI-Virus an, andere binden an den CCR5-Rezeptor an. Sie sollen HIV wirksam am Eintritt in Wirtszellen hindern und somit eine Infektion verhindern.

Eine in dieser Woche veröffentlichte Studie berichtet, dass die Eintrittshemmer CMPD 167 und BMS-378806 bei Anwendung als vaginale Mikrobizide einige Makaken-Affen vor einer Infektion mit einem dem HIV ähnlichen Virus geschützt haben.

Der Eintrittshemmer besteht aus einer Kombination verschiedener Substanzen. Sie attackieren das HI-Virus nicht direkt sondern greifen eine Reihe verschiedener Proteine an, die dem Virus helfen, die Zellen in der Vaginalschleimhaut zu durchdringen.

Diese Mikrobizide könnten zu Produkten wie zum Beispiel zu Gelen und Cremes weiterentwickelt werden, die in der Vagina oberflächlich oder in einem Vaginalring angewandt werden könnten. Dort würden sie das Medikament allmählich freisetzen und so die Gefahr einer Übertragung von HIV während des Vaginalverkehrs reduzieren.

Das Gel muss unmittelbar vor dem Geschlechtsverkehr eingesetzt werden. Möglicherweise schützt es aber auch nach mehreren Stunden noch. Im Affenversuch war das Gel auch sechs Stunden nach der Anwendung immer noch teilweise wirksam. Das wäre wichtig für Frauen in der Dritten Welt, deren Partner sich weigern, Kondome zu benutzen.

Es wird geschätzt, dass sogar durch ein partiell wirksames Mikrobizid 2,5 Millionen HIV-Infektionen über einen Zeitraum von drei Jahren verhindert werden könnten.

MEDICA.de; Quelle: International Partnership for Microbicides (IPM)