16.11.2005

InterComponentWare AG

Elektronische Gesundheitskarte: GSD und ICW vereinbaren Zusammenarbeit

Walldorf/Berlin, 16. November 2005 – Die Berliner Gesellschaft für Systemforschung und Dienstleistungen im Gesundheitswesen mbH (GSD) und das Walldorfer eHealth-Unternehmen InterComponentWare AG (ICW) haben eine umfangreiche Zusammenarbeit vereinbart: Wie die Unternehmen auf der MEDICA mitteilten, wollen sie Krankenhäusern die Möglichkeiten neuer Versorgungsformen eröffnen, ohne dass bereits vorhandene Software ausgetauscht werden muss. Gleichzeitig wird das GSD-Informationssystem i.s.h.med für die elektronische Gesundheitskarte bereit gemacht.

GSD bietet bereits den i.s.h.med epa-Befundserver an, der alle Daten eines Patienten aus verschiedenen mit i.s.h.med ausgestatteten Krankenhäusern in einer elektronischen Patientenakte bereit stellt. Durch die Anbindung dieses Informationssystems an die auf der MEDICA 2005 erstmals vorgestellte Krankenhaus-Vernetzungslösung der ICW können zukünftig auch Patientendaten und –dokumente aus anderen Krankenhausinformations- und Praxisverwaltungssystemen konsolidiert dargestellt werden. Über die web-basierte Gesundheitsakte LifeSensor werden Informationen sektorübergreifend zwischen Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten ausgetauscht. Außerdem wird i.s.h.med im Rahmen der Kooperation an die ICW-Implementierung der Telematik-Infrastruktur für die neue elektronische Gesundheitskarte angebunden.

Die GSD kann durch die Zusammenarbeit mit ICW ihre bereits existierenden Angebote zur Steuerung Krankenhaus-interner Arbeitsabläufe ausweiten. So können zukünftig nicht nur klinikinterne Prozesse gesteuert, sondern auch Prozesse der Integrierten Versorgung sowie der vor- und nachgelagerten Behandlung bei niedergelassenen Medizinern integriert werden. Das erhöht die Behandlungsqualität und ermöglicht eine zeitliche und wirtschaftliche Optimierung der medizinischen Versorgung: Da bisher isolierte Krankenhaussysteme verbunden werden, ohne dass die vorhandene Software ausgetauscht werden muss, entfallen aufwändige Datenmigrationen und teure Mitarbeiterschulungen. Die mit i.s.h.med ausgestatteten Häuser können so ohne große Investitionen die Chancen neuer medizinischer Versorgungsformen nutzen.