Endoprothesenregister gestartet

Foto: Röntgenbild

In Deutschland werden jährlich rund 390.000
künstliche Hüft- und Kniegelenke einge-
baut; © panthermedia.net/Sally Williams

„Das EPRD ergänzt das Qualitätsmanagement der Kliniken, wenn es um den Einbau von künstlichen Hüft- und Kniegelenken geht. Zugleich ist der zusätzliche Aufwand für das Klinikpersonal gering“, so Professor Joachim Hassenpflug.

Neben der Helios Endo-Klinik Hamburg nimmt auch das Zentrum für Endoprothetik der Schön Klinik Hamburg Eilbek am Probebetrieb des EPRD teil. In Deutschland werden jährlich rund 390.000 künstliche Hüft- und Kniegelenke eingebaut. In dem Register werden wichtige Daten über diese Endoprothesen erfasst – angefangen vom Zeitpunkt des Protheseneinbaus über die Art der Prothese und ihre einzelnen Bestandteile bis hin zu einem eventuell notwendigen Auswechseln des künstlichen Hüft- oder Kniegelenks.

„Primäres Ziel des Registers ist es, die Ergebnisqualität der endoprothetischen Versorgung zu messen, vergleichend zu bewerten und zu verbessern. Besonders wichtig für die Unternehmen ist die Erfassung der Revisionsgründe durch das Register, da nur dadurch valide Aussagen über die Qualität von Endoprothesen und ärztlicher Implantationsleistung getroffen werden können“, so Joachim M. Schmitt vom BVMed.

MEDICA.de; Quelle: Bundesverband Medizintechnologie e.V.