25.10.2005

human med ag

Fälle für den helix hydro-jet

Besser dran mit Wasserstrahl-OP: Beispiele für Einsatzmöglichkeiten des helix hydro-jet

O Bei Prostata-Operationen mit dem helix hydro-jet liegt die Chance, die Potenz des Mannes zu erhalten, mit bis zu 90 Prozent um mehr als 30 Prozent höher als bei konventionellen Verfahren.
O Eine Leber-Dissektion mit Wasserstrahl verläuft sehr viel blutungsärmer. Das bedeutet unter anderem, dass auf Blutkonserven verzichtet werden kann.
O Bei Bandscheiben-Operationen besteht das Risiko, dass die Anulusfasern durchtrennt werden. Die Folge: Taubheit und Lähmungserscheinungen. Die Wasserstrahl-Technologie lässt diese Nervenbahnen unverletzt.
O In der Zunge verlaufen extrem viele Nerven. Wenn ein Knoten herausgeschnitten werden muss, besteht die Gefahr, dass der Patient hinterher sprachgeschädigt ist oder dass ihm partienweise das Gefühl fehlt. Bei Wasserstrahl-OPs bleiben mehr Nerven erhalten.
O Der Chirurg kann ganz allgemein beim Entfernen von Tumoren differenzierter vorgehen als sie nur großflächig herauszuschneiden: nämlich mit dem Wasserstrahl die Geschwulst unterwandern und heraushebeln. So bleibt auch von einem von Metastasen befreiten lebenswichtigen Organ mehr erhalten.
O In der Neurochirurgie gelingt es, die kompakte, hochkomplexe Hirnmasse mittels Wasserstrahl auseinanderzutreiben. Das ist schonender als wenn dort geschnitten und ein Arreal angegriffen würde, was irreparable Ausfälle zur Folge haben könnte.

Der helix hydro-jet ging 1999 in Serie. Bereits 1995 war die klinikfähige Vorserie mit dem Ludwig-Bölkow Technologie Transfer Preis und dem Technologie Preis des Landes Mecklenburg-Vorpommern und 1998 als „beispielhaftes Produkt für die Sicherheit in der Medizin“ auf der Medica ’98 ausgezeichnet worden. 2000 folgte der Design-Preis des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Insgesamt 16 Jahre vorklinische und klinische Erfahrung in den verschiedensten Fachbereichen, mehrere Generationen von Prototypen und eine fünf Jahre lang erprobte Nullserie haben den helix hydro-jet perfektioniert.

1997 wurde der helix hydro-jet nach den neuen Vorschriften des Medizinprodukte-Gesetzes für Europa zertifiziert (CE-Zeichen). Im Jahr 2001 erhielt er die FDA-Zulassung durch die US-amerikanische Food and Drug Administration, die unter Kennern als besonders streng gilt. 2003 kam die FDA-Genehmigung für Einsätze in der Neurochirurgie hinzu. Inzwischen liegen auch die Zulassungen der höchsten staatlichen Gesundheits-„TÜV“-Stellen aus Kanada, China, Russland und Australien vor. In all diesen Ländern und natürlich in Europa, vor allem Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Österreich, wird der helix hydro-jet mittlerweile täglich in klinischer Routine eingesetzt (Offene Chirurgie, Mikrochirurgische Präparation, Minimalinvasive Chirurgie).
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