Bild: Rot markierte Tumorzellen mit grünem Skelett und blauem Kern; Copyright: Roman Reinartz/ Uni Bonn

Maßgeschneiderte Strategie gegen Glioblastome

28.09.2016

Bei Glioblastomen handelt es sich um unheilbare, bösartige Hirntumore. Meistens überleben die Betroffenen nur wenige Monate. Jeder Tumor ist dabei auffallend verschiedenartig, weshalb sie sich nur schwer behandeln lassen. Forscher der Universität Bonn haben nun eine vollkommen neue Methode entwickelt, die zu maßgeschneiderten zweistufigen Therapien führen soll.
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Bild: Nervenzellen mit rot leuchtenden Synapsen; Copyright: Panthermedia.net/ktsdesign

Veränderung der Nervenzelloberfläche kann vor Alzheimer schützen

28.09.2016

Eine Veränderung der Zelloberfläche von Nervenzellen im Gehirn kann vor der Alzheimer-Krankheit schützen. Das bestätigt die Forschung von Dr. Nordström vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg.
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Bild: Graphik zeigt Gehirn mit Tumor; Copyright: Panthermedia.net/Eraxion

Zentralschalter für häufigen Hirntumortyp gefunden

27.09.2016

Dank einer neuartigen Datenanalyse haben Forscher des Universitätsklinikums Freiburg einen zentralen Steuermechanismus für bestimmte Hirntumore entdeckt. Ein möglicher Ansatz für neue Therapien.
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Bild: Nahaufnahme eines Auges; Copyright: Panthermedia.net/fotomt

Das Auge als Fenster zum Gehirn

26.09.2016

Bei vielen neurologischen Erkrankungen lassen sich Veränderungen am Auge feststellen, die mit entsprechenden Hirnveränderungen korrelieren. Eine genaue Analyse spezifischer Augenbewegungen und Sehfunktionen erlaubt zudem gezielte Rückschlüsse auf die dafür verantwortliche Schädigung im Gehirn, ihre Lokalisation und auch die begleitenden kognitiven Störungen.
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Bild: Illustration eines Hirns; Copyright: Neurochirurgie, Inselspital, Universitätsspital Bern

Wenn das Hirn auf dem Trockenen liegt

21.09.2016

Bisher lag die Ursache der Erkrankung oft im Dunkeln. Nun haben Berner Neurochirurgen gleichzeitig den Grund für den plötzlichen Hirnwasserverlust gefunden und die Lösung. Die Patienten haben neu eine über 90-prozentige Chance auf Heilung.
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Bild: Muskelzelle unter dem Mikroskop; Copyright: Volker Middel / KIT

Fresszellen reparieren Muskelfasern

20.09.2016

Jeder kennt das brennende Gefühl in unseren Beinen, wenn wir lange steil bergab laufen. Das kommt von winzigsten Rissen in der Zellmembran unserer Muskelfasern. Diese Löcher in den Zellhüllen müssen schnellstens geschlossen werden, da Muskelzellen sonst sterben. Mit Hilfe hochauflösender Echtzeitmikroskopie konnten Forscher am KIT diesen Reparaturprozess verfolgen.
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Bild: Grafik zeigt Zeichnung eines Gehirns, das stückweise ausradiert wird; Copyright: Panthermedia.net/Andreus

Alzheimerforschung: Gift im Gehirn

16.09.2016

Kugelige Strukturen im Kern von Hirnzellen, sogenannte Kernsphären, stehen im Verdacht, an der Auslösung von Alzheimer beteiligt zu sein. Forscher der Ruhr-Universität Bochum haben diese Kernsphären jetzt erstmals im menschlichen Gehirn nachgewiesen.
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Bild: Grafik zeigt Gehirn mit gelb leuchtendem Zentrum; Copyright: Panthermedia.net/Alexmit

Wie das Gehirn Alterserscheinungen ausbremst

15.09.2016

Je älter wir sind, desto schwerer fällt es uns, die Welt um uns herum zu sortieren. Das Gehirn entwickelt jedoch erstaunliche Strategien, um dem Alterungsprozess entgegenzuwirken. Messungen von Gehirnwellen zeigten, dass ältere Menschen eine höhere selektive Aufmerksamkeit entwickeln. Sie schauen genauer und aufmerksamer auf die Details als jüngere Menschen.
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Bild: Frau trägt EEG-Haube und schaut auf Laptop; Copyright: IfADo / Kemmler

Lässt Stress schneller altern oder hält er sogar geistig fit?

02.09.2016

Lebenslanges Lernen, höheres Renteneintrittsalter, demographischer Wandel – drei Schlagworte, die zeigen, wie wichtig es ist, auch im Alter noch fit zu sein. Das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund – IfADo will dem Thema gesundes Altern in einer breit angelegten Forschungsinitiative, der Dortmunder Vital-Studie, auf den Grund gehen.
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Bild: Antikörper; Copyright: panthermedia.net/Sebastian Kaulitzki

Antikörper reduziert schädliche Amyloid-Ablagerungen im Hirn von Alzheimer-Patienten

01.09.2016

Der von der Universität Zürich entwickelte Antikörper Aducanumab führt bei Patienten mit frühen Formen von Alzheimer zu einer deutlichen Abnahme der schädlichen Beta-Amyloid-Plaques. Diese für die Krankheit charakteristischen Proteinklumpen im Gehirn von Betroffenen sind mitverantwortlich dafür, dass die Hirnzellen allmählich absterben.
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Bild: Schematische Darstellung der Netzwerkstruktur der Hirnareale AIP, F5 und M1; Copyright: Daniel Dann

Nervenzellen mit Rhythmusgefühl

26.08.2016

Denken, Fühlen, Handeln – unser Gehirn ist die Schaltzentrale im Kopf, die all unser Tun steuert. Wie dieses neuronale Netzwerk organisiert ist und wie der Informationsfluss zwischen verschiedenen Hirnarealen koordiniert wird, haben Neurowissenschaftler am Deutschen Primatenzentrum (DPZ) jetzt erstmals auf der Ebene einzelner Nervenzellen untersucht.
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Bild: Abbildung zeigt Neuronennetzwerk; Copyright: Panthermedia.net/vitstudio

Neue Therapiemöglichkeit bei Spinaler Muskelatrophie

23.08.2016

Spinale Muskelatrophie (SMA) ist die häufigste genetische Todesursache im Kindesalter. Bei etwa der Hälfte der Patienten ist die Krankheit so stark ausgeprägt, dass sie innerhalb der ersten beiden Lebensjahre versterben. Bisher gibt es für SMA keine Therapie. In der Arbeitsgruppe von Professor Wirth hat die weltweite langjährige Suche nach dem zellulären Mechanismus der SMA zum Erfolg geführt.
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Bild: Blick unter das Mikroskop: Rot eingefärbte Zellen; Copyright: Hochschule Kaiserslautern

Wenn das Bauchhirn erkrankt

18.08.2016

Lebensqualität verbessern und operative Eingriffe bei Personen mit Erkrankungen des Darms minimieren will ein Forschungsprojekt der Hochschule Kaiserslautern. Dies soll durch den Einsatz einer Stammzellentherapie gelingen.
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Bild:Wandernde, selektiv mit einem Fluoreszenzfarbstoff angefärbte (in rot zu sehen) Pionierneuronen unter dem Phasenkontrastmikroskop; Copyright: TiHo

Neuartiges Testverfahren soll Tierversuche ersetzen

17.08.2016

Den Einfluss von Chemotoxizität auf die Entwicklung des Menschen testen, ohne dabei auf Tierversuche zurückgreifen zu müssen: Um diesem Ziel ein Stück näher zu kommen, entwickeln die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) und das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) ein neues in-situ Testverfahren, mit dem chemische Substanzen auf potenzielle Schädlichkeit untersucht werden können.
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Bild: Hochauflösende Mikroskopie einer Axonterminale eines kultivierten Motoneurons; Copyright: Prof. Michael Sendtner / Universitätsklinikum Würzburg

Neue Auslöser für eine schwere Krankheit

03.08.2016

Bei der Suche nach den Ursachen der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) hat ein internationales Konsortium zwei neue Krankheitsgene entdeckt. An der Arbeit beteiligt waren Wissenschaftler vom Institut für Klinische Neurobiologie des Würzburger Universitätsklinikums.
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Bild: Grün und dunkelgrün gefärbte Stammzellen aus einem alten und einem neuen Gehirn, die neue Nervenzellen (in rot) bilden; Copyright: Biozentrum, Universität Basel

Signale der Hirnflüssigkeit steuern das Verhalten von Stammzellen im Gehirn

26.07.2016

Die Forschungsgruppe von Prof. Fiona Doetsch am Biozentrum der Universität Basel hat den Plexus choroideus, ein Adergeflecht im Gehirn, das die Hirnflüssigkeit produziert, untersucht und herausgefunden, dass dieser neurale Stammzellen im erwachsenen Gehirn reguliert.
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Bild: Geschlossene Augen einer Patientin. Über den Augenbrauen sind jeweils eine Elektrode angebracht; Copyright: savir-center.com

Elektrostimulation: Mit Stromstößen gegen Erblindung

22.07.2016

Weltweit leiden Millionen Menschen an einer Teilerblindung – durch Glaukom, einen Schlaganfall oder ein Schädel-Hirn-Trauma. Jahrelang galt der Verlust der Sehkraft als irreversibel. Doch eine neuartige Behandlung ermöglicht es, das Sehvermögen zu verbessern.
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Bild: Darstellung eines Neurons (vorne), das über Synapsen mit vielen weiteren Neuronen (hinten) verbunden ist. An einigen Stellen leuchten die Synapsen; Copyright: panthermedia.net/ktsdesign

World Brain Day 2016 - Das alternde Gehirn

21.07.2016

Zum dritten Mal lädt die World Federation of Neurology (WFN) zum World Brain Day ein. Dieses Jahr lautet das Motto „Das alternde Gehirn“. Im Fokus stehen dabei die Prävention von und der Umgang mit den neurologischen Krankheiten Schlaganfall, Alzheimer und Parkinson. Denn die Gefahr daran zu erkranken, nimmt mit steigendem Alter zu.
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Foto: Laborratte

Multiple Sklerose: Wirkt der Darm auf das Immunsystem?

01.12.2015

Multiple Sklerose kann scheinbar jeden treffen – ungeachtet von Alter, Herkunft, Lebensweise oder Geschlecht. Aber warum trifft sie dann nicht jeden? Scheinbar bestimmen nicht nur genetische und Umweltfaktoren, ob sie entsteht oder nicht. Auch die zahllosen Mikroorganismen, die unseren Darm besiedeln, könnten daran beteiligt sein.
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EKG-Messungen: "Unser Brustgurt befeuchtet sich selbst"

01.07.2015

Bei der Messung der Herzmuskelaktivität ist es wichtig, dass die Haut unter den Elektroden des EKGs stets feucht bleibt. Nur so können die Daten konstant übertragen werden. Sportler haben es hier leicht: Sie schwitzen fast immer. Bei älteren Patienten ist es wiederum schwieriger.
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Grafik: Zeichnung des menschlichen Kreuzbeins

Chirurgie: "Im kleinen Becken ist Neuromonitoring noch Neuland"

08.05.2015

Rund um den Darm liegt ein dichtes Nervengeflecht, das Chirurgen Probleme bereitet: Einerseits ist es schwer vom umgebenden Gewebe zu unterscheiden, andererseits müssen manchmal Teile davon zusammen mit einem Teil des Darms entfernt werden. Eine Beschädigung dieser Nerven kann aber bleibende Schäden zur Folge haben, denn sie kontrollieren Blasenfunktion, Schließmuskulatur und Sexualfunktionen.
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Am Lebensende selbst entscheiden: „Der Patient muss aufgeklärt worden sein über alle Möglichkeiten der Palliativmedizin, der Leidenslinderung und des Weiterlebens“

01.12.2014

Wie geht man als Mediziner damit um, wenn ein Patient sterben möchte und welche Rechte habe ich als Patient eigentlich? Diese und andere Fragen werden nicht automatisch von Juristen beantwortet. Wir sprachen zum Thema mit Dr. Dr. Ralf Jox vom Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
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Wachkoma: Hirnstimulation durch Laserstrahl

01.09.2014

Die Öffentlichkeit bemerkt Erkrankungen erst dann, wenn Prominente Patienten werden: Im Frühjahr 2014 fiel Formel-1-Pilot Michael Schuhmacher nach einer Kopfverletzung bei einem Skiunfall für mehrere Monate ins Koma. Solche Unfälle zeigen, wie empfindlich das Gehirn auf Schäden reagiert. Hirnstimulation könnte möglicherweise die Rehabilitation bei Wachkomapatienten unterstützen.
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Parkinson-Diagnose: Die Haut lässt tief blicken

01.07.2014

Parkinson ist eine Krankheit, in deren Verlauf bestimmte Nervenzellen im Gehirn absterben, die den Botenstoff Dopamin produzieren. Das macht sich nach einigen Jahren durch bestimmte körperliche Symptome bemerkbar. Trotzdem kann die Krankheit erst nach dem Tod des Patienten durch eine Untersuchung des Gehirns sicher diagnostiziert werden. Eine zuverlässige Diagnosemöglichkeit zu Lebzeiten fehlt.
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