Frauen bewerten Screening positiv

Foto: Frau bei der Mammographie

Die Kosten für das Mammographie-
Screening zahlen die Kassen;
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Die Kooperationsgemeinschaft Mammographie begrüßt die Ergebnisse der Studie zum Screening- Programm, die vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) gefördert wurde. "Die Ergebnisse sind ein großer Erfolg für das Screening- Programm und bestätigen die hohe Qualität der Arbeit, die dort von allen Beteiligten geleistet wird", sagt Doktor Bernhard Egger, von der Kooperationsgemeinschaft Mammographie.

"Krankenkassen und Ärzte haben gemeinsam mit der Politik ein Mammographie-Screening auf den Weg gebracht, das bei den Frauen sehr gut ankommt. Das ist besonders wichtig für die Akzeptanz eines qualitätsgesicherten Früherkennungsprogrammes, das es in dieser Form in Deutschland bisher noch nicht gab.", so Egger. Man werde sich die Studie sehr genau anschauen, um so das Programm weiter zu verbessern.

Die letzte der insgesamt 94 Screening-Einheiten ist in Erfurt diese Woche zertifiziert worden und kann mit den Röntgenuntersuchungen beginnen. "Die Erfahrungen aus den Regionen mit einem früheren Beginn des Screenings zeigen, dass nach dem Start Schritt für Schritt auch die flächendeckende Versorgung der Frauen im Screening-Programm folgt“, berichtet Jan Sebastian Graebe-Adelssen, Geschäftsführer der Kooperationsgemeinschaft.

Der Deutsche Bundestag und der Bundesrat haben im Jahr 2002 einstimmig beschlossen, ein Mammographie-Screening-Programm auf Basis der Europäischen Leitlinien einzuführen. Das europaweit größte Programm mit mehr als zehn Millionen anspruchsberechtigten Frauen wird von den Krankenkassen und den Ärzten getragen.

MEDICA.de; Quelle: Kooperationsgemeinschaft Mammographie