Im Mittelpunkt der Studie standen der Maschinen- und Anlagenbau, die Automobil- und die Elektroindustrie, die Medizintechnik und andere Industriebereiche. Die Befragung von rund 1000 Geschäftsführern und Technologiemanagern kleiner, mittlerer und großer Unternehmen ermittelte die Aufgaben eines modernen Technologiemanagements und die Erfolgsmuster, mit denen sich Technologieführer von Technologiefolgern absetzen.

Schwerpunkt der Studie waren generelle Ziele und deren Gewichtung, Kriterien zur Differenzierung im Wettbewerb sowie die Aufgaben und Organisation des Technologiemanagement im Unternehmen.

Gemäß dem Ziel der Studie, Unterschiede zwischen Unternehmen mit unterschiedlichen Timingstrategien zu identifizieren, erfolgte eine Einteilung der Unternehmen in Technologieführer (31 Prozent) und -folger (10 Prozent).

Technologieführer messen ihren Technologien eine deutlich höhere Bedeutung zu als Technologiefolger, so eine Schlussfolgerung. Technologieführer haben bereits erkannt, dass sie sich auf Basis ihrer Technologien vom Wettbewerb abheben müssen und dies auch vielfach erfolgreich umgesetzt.

Laut der Studie sind die wichtigsten Aufgaben des Technologiemanagements die Identifikation neuer Nutzungsmöglichkeiten, der Auf- und Ausbau technologischer Kompetenzen und die Erarbeitung von Technologiestrategien sowie die Produktentwicklung. Der Leistungsfokus und die Innovationsfähigkeit bestimmten den Grad der erreichbaren Differenzierung vom Wettbewerb.

Technologieführer könnten durch Technologiemanagement vor allem ihre Innovationsrate steigern und das Risiko ihrer Technologieentwicklung mit Kooperationspartnern teilen, so die Studienergebnisse. Die wichtigsten Ideengeber für technologische Neuentwicklungen seien die eigene Forschung und Entwicklung, aber auch die eigenen Kunden, so die Analyse.

MEDICA.de; Quelle: Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie (IPT)