29/06/2015

German Healthcare Export Group (GHE) e. V.

GHE Sommertagung in Hamburg mit Schwerpunkt "Eurasia"-Staaten

Nach der Begrüßung zur Sommertagung am 25. Juni 2015 durch den 1. Vorsitzender der German Healthcare Export Group e. V. (GHE), Markus Braun, stieg André Schulte in die Welt der Notfall- und Transportbeatmung ein. Der Geschäftsführer der Weinmann Emergency GmbH + Co.KG stellte den GHE-Mitgliedern das international tätige Hamburger Familienunternehmen vor. Weinmann fokussiert sich auf die Profis in der Notfallmedizin und bietet intelligente und einfach zu bedienende Medizingeräte als zuverlässige Lösungen für lebensrettende Einsätze außerhalb der Klinik. Das Unternehmen exportiert seine Systemlösungen für Notfall-, Transport- und Katastrophenmedizin in über 100 Länder. Die Produktpalette wird durch den Weinmann-Mobilservice ergänzt. Durch den Vor-Ort-Service für Wartung, Sicherheitstechnische Kontrollen, Reparaturen und Instandsetzung können die Ausfallzeiten minimiert werden. Die Mitglieder der GHE hatten Gelegenheit ein von Weinmann ausgestattetes Rettungsfahrzeug und ein Servicemobil im Rahmen der von der Firma Weinmann ausgerichteten Tagung zu besichtigen.


Industrielle Gesundheitswirtschaft setzt wichtige Exportimpulse
Elke Badde, Staatsrätin für Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien und Hansestadt Hamburg erläuterte, dass die Gesundheitswirtschaft in Hamburg die weit über die Grenzen Hamburgs bekannte Hafenwirtschaft als wichtigsten Wirtschaftszweig Hamburgs abgelöst hat. Der Hamburger Senat habe dies erkannt und fördere den Standort und seine Unternehmen mit zwei Clusteragenturen, der Gesundheitswirtschaft Hamburg GmbH und der LifeSciences Nord GmbH. Dazu gehöre auch die Zusammenarbeit mit Initiativen wie der GHE. Frau Badde würde sich über einen regen Austausch mit der GHE und ihren Mitgliedsunternehmen sehr freuen.


Für Badde stellte die Firma Weinmann als ein gutes Bespiel für die Entwicklung moderner und innovativer Lösungen im Bereich der medizinischen Versorgung dar. Die gelebte Kombination von starker regionaler Verbundenheit mit einem Blick auf internationale Märkte sei eines der Erfolgskonzepte der deutschen Wirtschaft, so Badde.


Länderschwerpunkt „Eurasia“-Staaten
Die Erschließung der „Eurasia“-Staaten mit der Türkei, Aserbaidschan und den fünf –Stan-Ländern Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan stellt für deutsche Unternehmen der Medizintechnik eine Herausforderung dar, bietet aber auch große Chancen. Marktinformationen mit Kennzahlen und entsprechenden Markteinschätzungen boten die Grundlage für den Austausch der Mitgliedsunternehmen. Die Mitgliedsunternehmen stellten ihre Aktivitäten in den Ländern mit Hinweisen zur Geschäftspraxis dar. In vier Workshops zu „Eurasia“ vertieften die Mitglieder diese Erfahrungen clusterbezogen.


Im Rahmen der Sommertagung fand die jährliche Jahresmitgliederversammlung der GHE statt. Weitere interne Themen der GHE rundeten die Tagung ab.