Geld für Schwerpunktprofessuren mit internationalem Profil

"Wir ermöglichen damit den Universitäten, ihre Forschungsexzellenz konsequent und zielgerichtet auszubauen", sagte Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart. "Der Ausbau folgt unserem Ziel, auf einigen besonders zukunftsträchtigen Forschungsfeldern international Spitze zu sein."

Die von einer Expertenjury ausgewählten Hochschulen schreiben nun die Professuren international aus. Die sieben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die den Zuschlag erhalten, werden forschen und lehren sowie je nach inhaltlicher Ausrichtung der Professur in der Patientenversorgung tätig sein. Sie sollen noch in diesem Jahr ihre Arbeit aufnehmen.

Die Expertenjury, die die Bewertung der Anträge aus den Universitäten vorgenommen hat, stand unter der Leitung von Prof. Johannes Dichgans (Tübingen), der bereits das Gutachten zur Forschungsstärke der nordrhein-westfälischen Hochschulmedizin im vergangenen Jahr erstellt hatte. Bessere Rahmenbedingungen für Spitzenforschung sind auch ein wesentliches Ziel des neuen nordrhein-westfälische Hochschulmedizingesetzes, das seit Jahresbeginn in Kraft ist.

Medizinforschung und Medizintechnik sind zugleich einer von vier Bereichen, auf die das Innovationsministerium seine Forschungs- und Technologieförderung konzentriert. Jeweils zwei Schwerpunktprofessuren werden an den Universitäten in Bonn, Köln und Münster eingerichtet, eine weitere an der RWTH Aachen.

MEDICA.de; Quelle: Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie NRW