29.05.2015

German Healthcare Export Group (GHE) e. V.

Gerätewagen der neuesten Generation

Neuer Gerätewagen komplett aus Edelstahl, handhabungssicher und hygienisch einwandfrei.

Bisher am Markt befindliche Gerätewagensysteme für die Installation von medizinischen und elektronischen Geräten weisen meist zahlreiche Hinterschneidungen bzw. Eckbereiche sowie schwer zugängliche Kabelkanäle auf, die die Installation von Elektrogeräten sowie die angewiesene Wischdesinfektion im Klinikalltag deutlich erschweren.


Um der Zunahme ständig steigender Hygieneanforderungen im Klinikumfeld Rechnung zu tragen sind erstmals Gerätewagensysteme entwickelt worden, die auf 90°Kantungen weitestgehend verzichten und hierdurch die Wischdesinfektion und Handhabungssicherheit deutlich optimieren und gleichzeitig das Kabelmanagement weiter verbessern.


Das neue „PrimeCart-Wagensystem“ aus dem Hause Kögel ist für die Installation von medizinischen und elektronischen Geräten in anspruchsvollen Funktionseinheiten insbesondere im Bereich der Diagnose und Therapie für Kliniken, Arztpraxen und Ambulatorien bestimmt. Hierbei wurde auf die Erfüllung höchster hygienischer Anforderungen, Stabilität, Stand- und Fahrsicherheit, Ergonomie und Multifunktionalität besonderen Wert gelegt.


Das „PrimeCart-Wagenkonzept“ ist durch seine hohe Flexibilität und Modularität die optimale Lösung, perfekt angepasst auf die Kundenanforderungen. Hierbei wurde auf ein bestmögliches Kabelmanagement und die detailgetreue Erfüllung der Hygieneanforderungen des Robert Koch Institutes zur "Gestaltung von Arbeitsplätzen, Räumen und Funktionseinheiten in Kliniken" (RKI-Richtlinie Abschnitt C Teil 2.1, 4 und 5) geachtet. Die aus dieser Vorgabe resultierenden Baustoffe für die Gruppe der Systemwagen sind non-hygroskopisch, leicht zu reinigen und zu desinfizieren. Dies gilt besonders für eine fugenarme bzw. fugenlose, homogene, nichtporöse Materialstruktur und Konstruktion von Flächen und Körper.


Besonderes Augenmerk lag bei der Ausgestaltung auf der Vermeidung von unkontrollierbaren Hohlräumen, kapillaren Übergänge und notwendigen Dichtungen. Die Wagenentwicklung erfolgte unter besonderer Berücksichtigung


einer möglichen Präsenz von Mikroorganismen,
der Infektiosität der Erreger im unbelebten Umfeld,
der Zunahme von Risikopatienten
sowie der zunehmenden Verbreitung antibiotikaresistenter Mikroorganismen.


Das „PrimeCart-Wagensystem“ ist aus hochwertigem Edelstahl gefertigt, bei dem auf beschichtete Blechkomponenten bzw. nichthomogene Materialkombinationen verzichtet wurde. Somit kann ein Lösen eventueller Beschichtungs- bzw. sonstiger Oberflächenveredelungsbestandteile sowie die eventuelle Korrosion einzelner Bauteile ausgeschlossen werden und die hohen Hygieneanforderungen des Klinikbereiches vollumfänglich erfüllt werden. Aggressive Reinigungsmedien (gem. aktueller RKI-Liste) zur Reinigung und Desinfektion im Rahmen der Infektionsprophylaxe können verwendet werden. Hierdurch kann neben einer optimalen Aufbereitung eine besonders lange Lebensdauer erzielt werden, die gerade im Hinblick auf sinkende Krankenhausbudgets von zunehmender Wichtigkeit wird.


Optional kann die „PrimeCart-Wagenfamilie“ auch als maschinellaufbereitungsfähige Variante geliefert werden.


Das „PrimeCart-Gerätewagensystem“ ist mit seinem vielfältigen Zubehör auf die unterschiedlichsten Anforderungen im anspruchsvollen Klinikumfeld abgestimmt.


Zur Vermeidung einer Infektionsverschleppung kann das „PrimeCart-System“ komplett in seine Einzelteile demontiert werden und einer manuellen angewiesenen Reinigung und Desinfektion unterzogen werden. Gleichzeitig können durch die komplette Demontage eventuelle Transportkosten insbesondere im Exportbereich deutlich reduziert werden.


Das in jeden Fachboden integrierte Kabelkanalsystem gewährleistet eine nahezu unsichtbare, leicht zu verlegende und sichere Führung von Daten-, und/oder Stromkabeln zur jederzeit leicht zugänglichen und zentral angeordneten Energiesäule.


Die beiden großzügig ausgelegten Trägersysteme sind zur Unterbringung für Elektroenergie, Datenleitungen, Potentialausgleich, Sauerstoff und oder Druckluft vorgesehen.