06.10.2010

Cryoalfa Europe Ltd

Geschichte und Zukunft der Kryochirurgie

Kryotherapie und kühlende Mittel kannte man schon im Altertum. Von Kryochirurgie spricht man, wenn bei der Gewebezerstörung die Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt liegen.
Parallel zum ersten präzis- gezielten Einsatz einer N2-gekühlten Sonde des amerikanischen Chirurgen Cooper 1961 waren in Europa das Dresdner Ärzteteam an der Universitätsklinik am aktivsten in der Basisforschung auf dem Gebiet der Kryomedizin , so die wichtigste Erkenntnis : Die optimale Kryochirurgie setzt ein Temperaturminimum im Gewebe von -40°C voraus, um erfolgreich unerwünschte Zellen zu behandeln. Durch eine hohe Gefriergeschwindigkeit von 100 K/min kommt es zur intra-und extrazellulären Eiskristallbildung, die eine irreversible Schädigung der Zellen verursacht. Eine geringe Auftaugeschwindigkeit führt zur massiven intrazellulären Wasseraufnahme, die eine Ruptur der Zellmembran nach sich zieht und additiv auf die Zerstörung der Zellen wirkt (Deutsche Arbeitsgruppe Kryochirurgie).
Heute gehören im wesentlichen 3 Standard-Kühlmittel zum Spektrum der Kühlmittel in der Dermatochirurgie: N2 ( bis -196°C) , CO2 –Schnee (bis -79°C) und N2O (bis - 89°C) als „Liquid freezing“ sowie in geschlossenen Sonden (Contact freezing) für superfizielle Läsionen der Haut und vor allem, wegen des gegenüber N2 geringeren kryogenen Hafteffektes der oralen und genitalen Übergangshaut ( Akt.Dermatol .2009;35:279-282).
Die ausreichende Wirkung des Flüssig- N2O ( -89°C) wird bei vielen Läsionen im Vergleich zu N2 oft unterschätzt ; Klinische Studien zeigen , daß „ die Reichweite, nicht die Wirkung im wirksamen Bereich bei Flüssig-N2O geringer ist (“ Deutscher Dermatologe“ 1/2003 . Andere propagierte Kältemittel , wie z.B. Gasgemische in den Dosen sind für viele Indikationen unzureichend und verunsichern die Anwender .
Die moderne Kryochirurgie arbeitet heute mit festen Arbeitsparametern (wie konstante Arbeitstemperatur von -89°C mit einer Gefriergeschwindigkeit von 100 K/min, dosierbare sterile Kältemitteleinbringung u.a. Merkmale), womit Voraussetzungen geschaffen sind, um reproduzierbare Therapieergebnisse zu erzeugen. Die CRYOALFA Geräte mit dem „ Liquid freezing“ System erfüllen diese Anforderungen und bringen dem orientierten Anwender zufriedene Patienten. Die Cryoalfa-Technik (der Erfinder des „Liquid freezing“- Systems) ist simpel ,die Geräte miniaturisiert , die verschiedensten Applikatoren leistungsstark und daher vielfältig in den diversen Praxen einsetzbar . Sie passen sogar in jede Kitteltasche . Viele alltägliche Indikationen können einfach damit behandelt werden. Der Therapieerfolg liegt bei 93% bei meist nur einer Behandlung. Eine patientenorientierte Therapie mit großem Kosten/Nutzen Effekt zum Wohle des Patienten.
Die Weiterentwicklung dieser einfachen Technik ( gegenüber N2 ( Stickstoff ), wo erheblicher technischer und somit teurer Aufwand notwendig ist) birgt gewaltiges Innovationspotenzial in sich, die im Einklang mit den sich fortentwickelnden modernsten technologischen Fertigungen im Mikro-und Nanobereich steht. Die bestechendsten Einsatzmöglichkeiten bei den verschiedensten Krankheitsbehandlungen wird die Anwendung in inneren Körperregionen sein ( Prostata , Leberbehandlungen).