14.11.2007

TRUMPF KREUZER Medizin Systeme GmbH + Co. KG

Gestochen scharf: Live-Bilder aus dem OP erstmals in HD-Qualität aus einer OP-Leuchten-Kamera

Die neue TruVidia HD ist in eine OP-Leuchte integriert
Die weltweit erste OP-Leuchten-Kamera in High-Definition-Qualität (HD) präsentiert TRUMPF auf der MEDICA 2007. Die TruVidia HD unterstützt effizientes und interdisziplinäres Arbeiten mit lebensechten und gestochen scharfen Live-Bildern.

Mit 1.080 Zeilen Auflösung und zwei Millionen Bildpunkten überträgt die TruVidia HD Live-Bilder und -Videos aus dem OP etwa fünf Mal so scharf wie ein PAL-System. Der optische Übertragungsweg via Lichtleiterkabel sorgt dafür, dass die Bild- und Videosignale auch über lange Strecken störungsfrei, ohne Qualitätsverlust und sogar abhörsicher ankommen. Selbst im Breitbildformat und auf großen Displays verlieren die gesendeten Bilder nicht an Klarheit. Zusätzliche teure Bildverstärker werden überflüssig. Auch die digitale Patientenakte gewinnt an Qualität: Denn mit der Kamera lassen sich während der OP neben Standbildern auch ganze Videosequenzen auf USB-Stick speichern und an weiterbehandelnde Ärzte versenden. Diese sind schnell und effizient über Diagnose und Therapien informiert. Den Patienten bleiben unnötige Wege und Zusatzuntersuchungen erspart. Die neue HD-Kamera fügt sich in die digitale Infrastruktur zentral gesteuerter OPs ein und ergänzt sich mit ebenfalls in HD-Qualität gelieferten Endoskopie-Bildern.

Für fehlerfreie Diagnosen konsultieren Chirurgen verstärkt Kollegen auf der ganzen Welt. Live-Bilder aus dem OP legen darum immer längere Strecken zurück und müssen am Bestimmungsort klar und detailgetreu ankommen. Nur so sind fundierte Zweitmeinungen für das Wohl der Patienten möglich. Mit dem modernen HD-Standard ist diese digitale Bildübertragung kein Problem. Dabei muss die Kamera die Augen des zurate gezogenen Chirurgen ersetzen und ihm Bilder übermitteln als sei er direkt bei der Operation anwesend. Voraussetzung dafür ist, dass die eingesetzten Medien hochwertige, exakte und plastisch wirkende Bilder vom OP-Geschehen übermitteln. Und auch im Dienst von Ausbildung und Lehre werden immer öfter Live-Aufnahmen aus dem OP direkt in Seminarräume und Hörsäle übertragen. Sie sollten auch dort selbst auf großen Bildschirmen und Leinwänden so scharf und detailliert wie möglich ankommen.

Hygiene und Effizienz spielen eine entscheidende Rolle im OP. Beides unterstützt die TruVidia HD, da sie in das sterile Bedienkonzept der iLED eingebunden ist. In deren sterilen Handgriff integriert, wird sie immer automatisch mit der Leuchte positioniert – für den jeweils besten Blick ins OP-Feld. Zudem kann jeder im OP-Team am sterilen Bedienpanel der iLED alle Licht- und die wichtigsten Kamerafunkti¬onen steuern, was zusätzliches unsteriles Personal sowie Zeit und Kosten spart. Die offene Architektur des Systems erlaubt es, in den OP-Sälen beliebig viele Schnittstellen für die Kamera vorzubereiten und diese OP-übergreifend zu nutzen oder nach Bedarf nachzurüsten. Erhältlich ist die Kamera auch ohne iLED auf einem separaten Tragesystem und auch dann mit sterilem Handgriff und mit denselben Schnittstellen wie in der Leuchte. Es besteht die Option zwischen der Standard TruVidia (SD) und TruVidia HD an derselben iLED zu wählen.