14.10.2009

iSOFT Health GmbH

Gesundheitswesen benötigt vordringlich Telematikinfrastruktur

• Bundesgesundheitsministerium und iSOFT Studie mit gleichen Ergebnissen
• Gesundheitstelematik optimiert Behandlungsqualität, Effizienz, Patientensicherheit

Mannheim – 29. September 2009 – Eine jüngste interne Studie der iSOFT Health bestätigt eine wichtige politische Weichenstellung der Bundesregierung und ihres Bundesministeriums der Gesundheit. Dem White Paper von iSOFT zufolge wird die Bedeutung der Gesundheitstelematik in den nächsten 5 Jahren entscheidend sein für die Aufrechterhaltung eines qualitätsvollen Gesundheitswesens. Die Treiber dieser Entwicklung sind die kritisch gewordenen Sachzwänge Wirtschaftlichkeit, Kostendruck, Behandlungssicherheit und Datenschutz. Die Autoren des iSOFT-Papieres kommen zum Ergebnis, dass der Aufbau einer integtrierten Informationsinfrastruktur über alle Stufen des Gesundheitswesens hinweg von entscheidender, systemstabilisierender Bedeutung ist. Dabei müssten bestimmte telematische Projekte in den Rang einer politischen Priorität kommen. Die Studie nennt hier insbesondere die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK). Darüber hinaus aber seien auch die informationelle Integration aller an Behandlungsprozessen beteiligten Stellen, Institutionen und Personen von größter Bedeutung. Hier schlummerten einmal volks- und betriebswirtschaftlich bedeutende Einsparpotentiale, sodann aber auch enormes therapeutisches und diagnostisches Steigerungspotential und Qualitätsgewinne für die Patienten wie die Gesundheitsanbieter.

Bereits im März hatte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt in einer ministeriellen Verlautbarung geäußert, ein wichtiger Schritt für die Vernetzung des deutschen Gesundheitswesens, und Basis für den Informationsaustausch aller Beteiligten, sei die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte als integrales Element der Telematikinfrastruktur. „Die Qualität medizinischer Versorgung ist heute nicht mehr nur eine Frage der technischen Möglichkeiten und der Kunstfertigkeit der Ärztinnen und Ärzte. Sie ist auch davon abhängig, wie schnell, zuverlässig und sicher wichtige Informationen zwischen den Beteiligten ausgetauscht werden können. Moderne Informationstechnologien helfen dabei, Daten systematisch zu erfassen, zu ordnen, zu verwalten, zu transportieren, aufzubereiten und zu interpretieren. Auch das deutsche Gesundheitswesen wird alle Chancen verantwortungsvoll nutzen, die Patientenversorgung zu verbessern. Mein Ziel ist es, die mit dem Einsatz der Informationstechnologien verbundenen Chancen für eine bessere Versorgung der Patientinnen und Patienten verantwortungsvoll zu nutzen.“

Die jetzt von iSOFT erhobenen Erkenntnisse machen deutlich, dass es auch für eine kommende Bundesregierung im Gesundheitswesen keine Alternative zu einer entschlossenen telematischen Strategie gibt. Dies machte vor einigen Tagen iSOFT Health – Geschäftsführer Peter Herrmann in einem Gespräch mit dem baden-württembergischen Wirtschaftsminister Ernst Pfister in Mannheim deutlich. „Ganz gleichgültig, aus welchem Blickwinkel man sich dem nähert, was wir bei iSOFT Health die „große informationelle Integrationsnotwendigkeit“ nennen: sie verliert nirgendwo ihre Dringlichkeit. Fast 40% der Leistungen (Kosten) im deutschen Gesundheitswesen entfallen heute auf die zerfaserten Kommunikationsstrukturen. Die Bundesgesundheitsministerin hat völlig zu recht unlängst auf die außerordentlichen Vorteile der elektronischen Gesundheitskarte verwiesen: unter dem Aspekt der diagnostischen und der Arzneimittelsicherheit. Wirtschaftlichkeit, Qualität, die Zufriedenheit von Patienten und Leistungsträgern sowie rechtliche Erfordernisse werden in den kommenden 10 Jahren das deutsche Gesundheitswesen nachdrücklich in Richtung informationelle Integration drängen. Das heißt unter anderem, flächendeckende Einführung - wahrscheinlich europaweite - der elektronischen Gesundheitskarte sowie der elektronische Patientenakte als diagnostisch-therapeutischer Normalfall. Das heißt aber auch informationelle Integration von großen Gesundheitsnetzwerken durch skalierbare Lösungen wie iSOFT LORENZO.“