10.11.2007

Gutmann Medizinelektronik e.K.

Gutmann Medizinelektronik – Qualität in der Gefäßdiagnostik im 4. Jahrzehnt

Gutmann Medizinelektronik – Qualität in der Gefäßdiagnostik im 4. Jahrzehnt

Gutmann Medizinelektronik e. K. wurde 1965 als LPM – Ursula Gerlinde Gutmann – Labor für physikalische Medizin gegründet. Das Know-how des Unternehmens basiert auf den frühen beruflichen Aktivitäten des Gründers, die beim Max-Planck-Institut begannen.
Dr. Ing. Jürgen Gutmann, Gründer der Medizinelektronischen Abteilung des Max-Planck-Institutes erarbeitete dort sein Fachwissen um das Thema Herz-Kreislauf auf. Als international anerkannter Wissenschaftler entwickelte er die unterschiedlichsten Diagnoseverfahren auf diesem Gebiet. Meilensteine bilden sicherlich das erste
24-Stunden EKG, Herz-Schrittmacherkontrollgeräte, sowie diverse Methoden innerhalb der funktionellen Gefäßdiagnostik, die heute das Standbein im Hause Gutmann Medizinelektronik bilden.

Bereits im Jahre 1965 war der erste marktreife Messplatz auf Basis der Impedanz-Rheografie geboren. Diese Technologie setzte sich aufgrund diverser Probleme langfristig nicht durch und wurde von den Verschluß-Plethysmografien (VVP) im Jahre 1967 abgelöst. Seit diesem Zeitpunkt setzt das Unternehmen mit beständigen Neuentwicklungen richtungsweisende Maßstäbe in der Gefäßdiagnostik. 1969 wurde die akrale Pulsschreibung mit Durchlicht-Abnehmern – der heutige PPG – am Markt etabliert. 1977 folgte die elektronische Pulsschreibung, die alt bekannte mechanische Geräte ablöste. 1983 wurde der erste Lichtreflex-Plethysmograf mit automatischer Anpassung an die Hautpigmentierung für Arterien und Venen verkauft.

Diese innovative Unternehmensführung hat dem Unternehmen nicht nur zur nationalen Kompetenz verholfen. Auch international finden sich Messplätze des Unternehmens Gutmann Medizinelektronik.

Die innovativen Schritte von heute liegen in erster Linie in zukunftsweisenden Technologien, die eine ablauforientierte Arbeitsweise in Klinik, Forschung und der täglichen Praxisarbeit ermöglichen.
Dafür ging das Unternehmen Gutmann Medizinelektronik eine Partnerschaft mit Microsoft im Spätjahr 2004 ein, um so eine ideale Basis für die sich rasant entwickelnden Software-Projekte zu erhalten.
Die von Gutmann ausgewählte Technologierichtung auf Basis der Mikroprozessoren wird auch in Zukunft die zentrale Rolle in den Messplätzen bilden. Mit dieser Technologie werden viele Vorteile innerhalb der Medizin erst ermöglicht:
- Höchste Betriebsstabilität verbunden mit hoher Ausfallsicherheit
- Keine beständige Softwarepflege notwendig
- Keine Sicherheitsproblematik
- die Messplätze müssen nicht nach jedem Ausschalten wieder länger starten (booten)
- es tritt keine Wärmeentwicklung auf, die vergleichbar mit denen der klassischen PC’s ist. Damit wird eine schnelle Alterung der elektronischen Bauteile verhindert
- durch die geringe Wärmeentwicklung sind keine externen Lüfter erforderlich
- keine hygienischen Probleme im medizinischen Bereich durch von Lüftern verursachte starke Staubansammlung (siehe Bildmaterial „Problempunkte PC-basierender Diagnosemessplätze“)
- Verwendung von umweltfreundlichen und recyclebaren Materialien
- Langlebige Produkte – älteste Geräte im Einsatz: 30Jahre
- Quantitative Messung in ml je 100ml Gewebe pro Minute
- Reproduzierbare Messergebnisse
- Einfache und sichere, für den täglichen Organisationsablauf optimierte Bedienung

Aufbauend auf diesen qualitativen Eigenschaften bietet Gutmann Medizinelektronik nachfolgende Produkte für spezifische Kundengruppen an:

 VENARTEST
Der VENARTEST ist v.a. für den Einsatz als Zweitgerät für den Angiologen und Phlebologen, bzw. als Screening-Gerät für den Allgemein Mediziner. Der Messplatz ist in unterschiedlichen Ausstattungsvarianten (Lichtreflexplethysmografie, Pulsoszillografie sowie Omni-Doppler) erhältlich.
 PHLEBOQUANT
Speziell für die Dermatologen ist dieser Arbeitsplatz mit den quantitativen Messmethoden, abgestimmt auf die Bedürfnisse der Dermatologen sowie zusätzlich optional die qualitativen Verfahren (Lichtreflexplethysmografie, Pulsoszillografie sowie Omni-Doppler)

 COMPACTUS
Der COMPACTUS ist der Gefäßdiagnostik-Messplatz für den angiologischen wie auch phlebologischen Bereich mit voller Funktionalität bei den quantitativen Messverfahren. Daneben ist der Messplatz mit allen qualitativen Verfahren (Lichtreflexplethysmografie, Pulsoszillografie sowie Omni-Doppler bis hin zum direktionalen Doppler).
 LYMPHOQUANT
Wie der Name schon deutlich macht, beschäftigt sich der LYMPHOQUANT mit lymphatischen Problemen. Er misst ebenso quantitativ (ml/100ml Gewebe je Minute) und bietet auf Basis der bekannten Produkt-Philosophie eine Beurteilungsbasis die gleichzeitig reproduzierbar ist.

Gutmann Medizinelektronik hatte in den letzten zwei Jahren ein Umsatzwachstum von über 80% aufzuzeigen. In diesen beiden Jahren konnte sich der Beschäftigungsanteil um 50% steigern. Parallel zu den genannten Eckpunkten wurden in 2003 eine Teilnahme an 2 Kongressen, in 2004 an 8 Kongressen und in 2005 an 20 Kongressen und Messen verzeichnet werden.