Bild: Drei Männer und eine Frau vor dem neuen Teststand; Copyright: OTH Amberg-Weiden

MRT bei aktiven Implantaten

22/07/2016

Radiologen können oft eine MRT-Untersuchung nicht durchführen, weil Patienten aktive Implantate tragen. Diese Patienten profitieren vielleicht bald von einem Projekt, das die OTH Amberg-Weiden gemeinsam mit dem Gelsenkirchener Unternehmen MR:comp betreibt: die Entwicklung einer Testmethode, um Fehlfunktionen von Implantaten auszuschließen und die Sicherheit der Patienten zu gewährleisten.
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Bild: Arzt mit Dermatoskop; Copyright: panthermedia.net/AndreyPopov

Schwarzer Hautkrebs gerät ins Visier der targeted therapy und Immun-Checkpoint-Blockade

22/07/2016

Zielgenaue Wirkstoffe statt Chemo- oder Strahlentherapie verbessern die Behandlungserfolge beim malignen Melanom nachweislich.
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Bild: Dr. Sandra Hummel und Dr. Daniela Much; Copyright: Helmholtz Zentrum München

Stillen schützt bis zu 15 Jahre vor Diabetes

21/07/2016

Ein interdisziplinäres Team am Helmholtz Zentrum München hat den Stoffwechsel von Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes nach der Entbindung untersucht. Zusammen mit der TU München und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) konnten sie zeigen, dass eine Stilldauer von mehr als drei Monaten zu langfristigen Veränderungen des Stoffwechsels führt.
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Bild: Ärztin hält eine rote Schleife als Symbol für AIDS; Copyright: panthermedia.net / DenisNata

HIV: Frühe Behandlung verhindert weitere Ansteckungen

20/07/2016

Wenn HIV-Infizierte erfolgreich behandelt werden, ist das Ansteckungs-Risiko auch bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr verschwindend klein. Das heisst, die medikamentöse Therapie schützt nicht nur die infizierte Person vor einem Ausbruch der Krankheit, sondern auch deren Partner vor einer Ansteckung. Das zeigt eine internationale Studie, an der das Inselspital beteiligt war.
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Bild: Grafische Darstellung der Methode: Rechts ein rotes Enzym, danbenen ein schematischer DNA-Strang, daneben eine DNA-Polymerase; Copyright: Wiley-VCH

Gentests mit dem bloßen Auge

14/07/2016

DNA-Polymerasen sind die „molekularen Kopiermaschinen“, die unsere DNA vervielfältigen. Damit sich keine Fehler ins Erbgut einschleichen, müssen sie sehr genau arbeiten. Trotzdem akzeptieren sie Bausteine, an die große Proteine gekoppelt wurden, wie deutsche Wissenschaftler in der Zeitschrift Angewandte Chemie berichten.
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Bild: Grafische Darstellung der Methode: Unten ein schwarzer Balken, der 0,8 V anzeigt. Oben vier Blutkörperchen, die darüber schweben; eines zerplatzt gerade; Copyright: Wiley-VCH

Rote Blutkörperchen zählen

14/07/2016

Ein kleines Blutbild ist eine Routineuntersuchung vor Operationen, bei Infektionen oder bei Verdacht auf eine Vielzahl gesundheitlicher Probleme, wie Anämien und Leukämie. Ein Schlüsselwert ist dabei die Anzahl der roten Blutkörperchen (Erythrozyten).
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Bild: Menschlicher Arm unter Röntgenstrahlen. Knochen werden in rot hervorgehoben; Copyright: panthermedia.net/dimdimich

Neue Form der seltenen Glasknochenkrankheit entdeckt

13/07/2016

Forscherinnen der Universität Zürich und des Kinderspitals Zürich haben die erste X-chromosomal vererbte Form der Erbkrankheit Osteogenesis imperfecta, auch bekannt als Glasknochenkrankheit, entdeckt. Diese neue Entdeckung verbessert die genetische Diagnose der Krankheit und ebnet den Weg für mögliche zusätzliche therapeutische Ansätze.
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Bild: Professor Dr. Sebastian Suerbaum mit der Doktorandin Iratxe Estibariz und dem Postdoc Dr. Florent Ailloud, die im Labor stehen und Petrischalen in der Hand halten; Copyright: „MHH/Kaiser“

Ein "Chamäleon" im Magen

12/07/2016

Das Magenkrebs auslösende Bakterium Helicobacter pylori kann sich so genau an den Menschen anpassen, dass es so individuell wird wie ein menschlicher Fingerabdruck: Wie kein anderes Bakterium variiert es dazu im Laufe der Infektion seine Gene.
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Bild: Computertomographie eines Nebennieren-Zufalltumors auf der linken Seite, mit einem roten Pfeil markiert; Copyright: Universitätsklinikum Würzburg

Erstmalig Leitlinien für Nebennieren "Zufallstumoren"

12/07/2016

Zufällig entdeckte Tumoren der Nebenniere, die bei Routineuntersuchungen mit bildgebenden Verfahren im Klinikalltag entdeckt werden, gehören zu den am häufigsten auftretenden Tumoren des Menschen. Forscher des Universitätsklinikum Würzburg (UKW) haben jetzt für die Behandlung dieser sogenannten Nebennieren-Zufallstumoren federführend eine neue europäische Leitlinie herausgebracht.
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Foto: Zweite Ärzte schütteln sich die Hände

Hausärzte sichern Sepsis-Nachsorge

04/07/2016

Allgemeinmediziner des Universitätsklinikums Jena entwickelten ein interdisziplinäres Nachsorgeprogramm für Sepsispatienten, das sie in einer multizentrischen kontrollierten Studie testeten. Obwohl sich die so betreuten Patienten in ihrer allgemeinen Lebensqualität nicht von der Kontrollgruppe unterschieden, waren sie etwas mobiler und kamen im Alltag besser zurecht.
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Photo: Stand at MEDICA

4. MEDICA MEDICINE + SPORTS CONFERENCE

01/07/2016

Mehr als 30 Aussteller werden auch dieses Jahr wieder die neuesten Wearables für die Gesundheitsbranche vorstellen. Die 4. MEDICA MEDICINE + SPORTS CONFERENCE hat sich als Hot Spot für Innovationen in der Sportmedizin und als Gipfeltreffen der weltweiten Sportmedizinverbände etabliert.
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Foto: Zwei Liegeradfahrer bei einem Wettrennen; Copyright: ETH Zürich/Alessandro Della Bella

Cybathlon: ein neue Art Wettkampf für Menschen mit Behinderungen

01/07/2016

Technische Hilfsmittel, die Menschen Superkräfte verleihen, sind in Comics und Filmen ganz normal. In der Realität ist der Zweck dieser Assistenztechnologien viel irdischer: Sie sollen Menschen mit Behinderung im Alltag helfen. Auch die MEDICA MEDICINE + SPORTS CONFERENCE, die im November auf der MEDICA stattfindet, befasst sich mit diesem Thema.
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Foto: Kinder beim Fußballspielen auf einer Wiese

Sich regen bringt Segen: Sogar kranke Menschen profitieren vom Sport

01/07/2016

Kinder spüren es von ganz allein – sich zu bewegen bringt Spaß, macht glücklich und hält fit. Es stellt sich deshalb die Frage, wann und warum dieser natürliche Bewegungsdrang bei vielen mit dem Älterwerden nachlässt? Denn Erkrankungen wie Diabetes Typ II oder Bluthochdruck könnten durch ausreichend Bewegung deutlich zurückgedrängt werden.
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Foto: Prof. Albrecht Hoffmeister zeigt das neue Gerät

Experten setzen Nähte mittels Endoskop

28/06/2016

Mit Hilfe eines neuen Geräts können am Universitätsklinikum Leipzig Eingriffe am Verdauungstrakt jetzt ganz ohne Schnitte erfolgen: Die Fachexperten in der Endoskopie verbinden mit Hilfe eines speziellen Instruments eine Magen- oder Darmspiegelung mit dem Setzen einer chirurgischen Naht von innen. Dieses extrem schonende Verfahren ermöglicht operative Eingriffe auch in schwierigen Fällen.
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Foto: Krankenschwester misst Blutdruck bei älterer Dame, die im Bett liegt

Studie: Demenz stellt Krankenhäuser vor Herausforderungen

28/06/2016

Insgesamt 40 Prozent aller über 65-jährigen Patienten in Allgemeinkrankenhäusern weisen kognitive Störungen auf, fast jeder Fünfte lebt mit Demenz. Zu diesem Ergebnis kommt die von der Robert Bosch Stiftung geförderte Studie "Demenz im Allgemeinkrankenhaus. Prävalenz und Versorgungssituation" der Hochschule Mannheim und der Technischen Universität München.
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Foto: Leberschädigung unter dem Mikroskop

Leberkrebs: Forscher enthüllen Verbindung zu Leberkrankheiten

23/06/2016

Leberkrebs nimmt weltweit zu – Ausgangspunkt sind in Asien und Afrika Leberinfektionen wie die Hepatitis B und C, in Europa zusätzlich auch Alkoholkonsum und Überernährung, die zu Leberzirrhose und Fettleber führen: Mediziner sehen mit Sorge, dass immer mehr Menschen nach solchen Erkrankungen auch Leberkrebs bekommen.
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Foto: Hüftendoprothese

Hüftimplantate: Metallabrieb schädigt knochenbildende Zellen

22/06/2016

Implantate, bei denen sowohl Kugelkopf als auch Gelenkpfanne aus Kobalt-Chrom-Molybdän-Legierungen bestehen, sogenannte Metall-Metall-Gleitpaarungen, können im menschlichen Körper unter Belastung Metallionen freisetzen. Rückbildungen des Knochens, Osteolysen genannt, sind beobachtet worden. Einige Implantathersteller haben Produkte dieser Art bereits vom Markt genommen.
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Foto: Petrischalen mit Bakterien

Sprunghaft und gefährlich: das Resistenzgen mcr-1

22/06/2016

Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) und der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) haben untersucht, wie übertragbar das Resistenzgen mcr-1 ist.
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Foto: Frau hält sich die Hände an die Schläfen

Neue genetische Ursachen für Migräne entdeckt

21/06/2016

Einem internationalen Konsortium, an dem auch Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) beteiligt sind, ist es gelungen, rund 30 neue genetische Risikofaktoren zu identifizieren, die mit Migräneerkrankungen zusammenhängen.
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Foto: Zellen

Übergewicht durch insulinempfindliche Fettzellen

21/06/2016

Die Stoffwechselbalance im Fettgewebe wird durch das Protein SORLA mitbestimmt. Liegt es im Übermaß vor, werden Fettzellen überempfindlich gegenüber Insulin und bauen weniger Fett ab – auch im Menschen. Zuvor war SORLA nur für seine schützende Funktion bei Alzheimer bekannt.
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Foto: Baustelle der Klinik von oben

58-Millionen-Euro-Investition: Grundstein für neues Klinikzentrum gelegt

20/06/2016

Seit Jahresanfang baut das Universitätsklinikum Leipzig ein neues großes Klinikzentrum an der Liebigstraße. Bis 2018 entstehen hier auf rund 10.100 Quadratmeter Nutzfläche unter anderem mehrere Ambulanzen sowie Pflegestationen mit insgesamt 140 Betten.
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Foto: Ältere Frau mit Rollator lächelt mit Daumen hoch

Bessere Versorgung chronisch Erkrankter zu Hause

15/06/2016

Mit Beteiligung von Fraunhofer FIT in Sankt Augustin und dem Universitätsklinikum Bonn wurde das EU-Projekt POLYCARE gestartet. Ziel ist die Entwicklung eines integrierten Versorgungssystems, mit dem chronisch erkrankte Patienten in ihrem Zuhause zukünftig besser versorgt werden können. Einer von drei geplanten Pilotstandorten wird das Universitätsklinikum Bonn sein.
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Foto: Mann betrachtet Blutphiole im Labor

Neuer Biomarker für Nervenzellschäden

14/06/2016

Wissenschaftler des DZNE, des Hertie-Instituts für klinische Hirnforschung (HIH) und der Universität Tübingen haben im Blut und Hirnwasser Proteine identifiziert, die Schäden an Nervenzellen widerspiegeln.
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Foto: Junge Frau sitzt auf Sofa und redet mit ihrer Psychologin

Reform des Psychotherapeutengesetzes

14/06/2016

Die Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) und der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) haben eine gemeinsame Erklärung zur Reform des Psychotherapeutengesetzes herausgegeben.
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Foto: Zwei ältere Männer lächeln in die Kamera

Lungenforschung: Millionenförderung zur Vorhersage von Nanotoxizität

13/06/2016

Wissenschaftler am Helmholtz Zentrum München haben im Rahmen der europäischen Initiative Horizon 2020 über eine Million Euro eingeworben. Dr. Tobias Stöger und Dr. Otmar Schmid vom Institut für Lungenbiologie und des Comprehensive Pneumology Center (CPC) werden die Fördersumme dazu nutzen, neue Tests für die Gefährdungsbeurteilung durch Nanomaterialien in den Atemwegen zu entwickeln.
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Foto: Ältere Frau beim Arzt schaut irritiert

Ärzte sehen informierte Patienten kritisch

13/06/2016

Patienten informieren sich immer häufiger selbst über Krankheiten, Behandlungsmöglichkeiten oder Kassenleistungen. Bei niedergelassenen Ärzten ist dieses Verhalten umstritten, oft raten sie Patienten von einer eigenen Recherche ab. Gleichzeitig haben jedoch viele Ärzte selbst Probleme, seriöse Quellen im Internet als solche zu erkennen.
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Foto: Alarm auf Herzmonitor

Schnellere Herzinfarkt-Diagnose hilft Leben zu retten

03/06/2016

Ein neues, von Wissenschaftlern des Universitären Herzzentrums des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) entwickeltes diagnostisches Verfahren kann die Abklärung, ob es sich bei akuten Brustschmerzen um einen Herzinfarkt handelt oder nicht, entscheidend verbessern.
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Foto: Strompads auf Puppenschädel

Stromtherapie vertreibt Müdigkeit

03/06/2016

Eine leichte Elektrostimulation des Gehirns verringert das Schlafbedürfnis und steigert die Wachheit. Das haben jetzt Forscher des Universitätsklinikums Freiburg nachgewiesen.
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Foto: Vater am Bett von todkrankem Kind

Palliative Care für Kinder in der Schweiz: Unterstützung und Enttabuisierung sind dringend nötig

02/06/2016

Erstmals wurde schweizweit systematisch untersucht, wie unheilbar kranke Kinder am Ende ihres Lebens betreut werden. Die vom Fachbereich Pflegewissenschaft der Universität Basel und vom Kinderspital Zürich durchgeführte Studie zeigt Ergebnisse, die nach Veränderungen rufen.
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Foto: präeklamptische Makrophagen

Präeklampsie: Entzündung der Plazenta stört Versorgung des Kindes

02/06/2016

Die Präeklampsie zählt zu den häufigsten Schwangerschaftskomplikationen, ihre Ursachen sind unbekannt. Eine neue Studie weist nun an Patienten, Zellkulturen und im Tierexperiment nach, dass bei den Betroffenen das Immunprotein CD74 der Plazenta verringert und bestimmte Entzündungsfaktoren erhöht sind. Damit ist der Aufbau der Plazenta gestört, und es kommt zu einer Unterversorgung des Fötus.
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Foto: Moulage

Ausstellung: "Krankheit als Kunst(form) – Moulagen der Medizin"

01/06/2016

Moulagen zeigen Krankheitsbilder auf der Haut und wurden früher als Lehrmittel eingesetzt – Tübinger Studierende haben die einzigartige Sammlung aus MUT und Universitäts-Hautklinik aufbereitet.
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Foto: Ärzte auf Station

Gramnegative Erreger stellen Krankenhäuser vor große Herausforderungen

01/06/2016

Jeden Tag werden Menschen ins Krankenhaus eingeliefert, verlassen es oder besuchen dort Patienten. Durch die vielen Menschen besteht ein erhöhtes Risiko der Weitergabe von Erregern. Präventive Maßnahmen wie kurzärmlige Arbeitskittel und Kupferoberflächen können zur Verbesserung der Krankenhaushygiene beitragen, aber nicht die gesetzlich vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen ersetzen.
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Foto: Seniorin mit weißem Haar und rosa Bluse setzt eine Brille auf

Oma, warum hast du so schlechte Augen?

01/06/2016

Alten Menschen sind in Seniorenheimen häufig augenfachärztlich unterversorgt. Zu diesem Studienergebnis kommen Luisa Thederan und Koautoren in der aktuellen Ausgabe des Deutschen Ärzteblattes (Dtsch Arztbl Int 2016; 113. 323-7).
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Foto: Modernes leeres Krankenhausbett

Textilien in Krankenhaus und Praxis – Es geht den Keimschleudern an den Kragen

01/06/2016

In manchen Krankenhäusern ist das Statussymbol der Mediziner schon lange verboten – der Arztkittel. Untersuchungen hatten ergeben, dass besonders die Ärmel mit verschiedenen Erregern belastet waren. Doch nicht nur Arztkittel können im Gesundheitsbereich Keime übertragen. Verschiedene Textilien kommen dort zum Einsatz. Wäre es deshalb nicht sinnvoll, diese antimikrobiell auszurüsten?
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Foto: Älterer Mann beim Joggen

Mediziner finden keine Hinweise für Herzschäden durch langjährigen Sport

31/05/2016

2012 wurde eine Studie veröffentlicht, die in die These mündet, dass wiederholte Ausdauerbelastungen auf Leistungssport-Niveau zu einer krankhaften Vergrößerung der rechten Herzkammer führen können. Damit entstünden Gefahren bis hin zum plötzlichen Herztod. Sportmediziner der Universität des Saarlandes haben sie nun an Masterathleten überprüft. Ihr Ergebnis widerlegt die belgischen Kollegen.
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Foto: Älteres Ehepaar putzt sich vor dem Spiegel die Zähne

Tipps für Zahnpflege bei Menschen mit Pflegebedarf

31/05/2016

1,3 Millionen der pflegebedürftigen Menschen werden in Deutschland im eigenen Zuhause ausschließlich von Familienangehörigen oder nahestehenden Personen gepflegt - ohne professionelle Unterstützung. Vor diesem Hintergrund haben die Bundeszahnärztekammer und das Zentrum für Qualität in der Pflege gemeinsam die wichtigsten Hinweise zur Mund- und Zahnpflege in zehn Kurzfilmen zusammengefasst.
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Foto: Osteoporose im Hüftknochen

DMP Osteoporose: Leitlinien decken fast alle Versorgungsaspekte ab

30/05/2016

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 27. Mai 2016 die Ergebnisse einer Recherche evidenzbasierter Leitlinien zur Behandlung von Menschen mit Osteoporose vorgelegt.
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Foto: Kinderzeichnung Cholesterin

Neues Modell der T-Zell-Aktivierung

30/05/2016

Freiburger Biologen haben nachgewiesen, dass Cholesterin eine Immunreaktion verhindert, bei der kein Fremdstoff vorliegt .
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Foto: Frau macht Schulterübung bei der Physiotherapie

Schulteroperationen: Physiotherapie kürzer als Krankschreibung

23/05/2016

Nach einer Schulteroperation waren Patienten in Bremen im Durchschnitt 82 Tage krankgeschrieben. Erstaunlicherweise lag die Physiotherapie im Anschluss bei nur durchschnittlich 64 Tagen.
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Foto: Paragraph und Lupe

Deutsche Gesellschaft für Angiologie unterstützt Patientenrecht auf Zweitmeinung

20/05/2016

Das neue GKV-Versorgungsstärkungsgesetz sieht in § 27b einen regelhaften Anspruch auf eine ärztliche Zweitmeinung vor. Bei bestimmten planbaren, sogenannten mengenanfälligen Eingriffen haben Versicherte nun das Recht eine zweite unabhängige Meinung einzuholen.
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Foto: Pflegerin reicht Seniorin Tabletten

"Professionelle Pflege - Macht das Gesundheitssystem belastbar(er)"

11/05/2016

Die Arbeit von Pflegefachpersonen trägt zur Belastbarkeit des Gesundheitssystems bei. Mit jeder Entscheidung, die sie in ihrem Beruf treffen, können sie die Effizienz und die Effektivität des gesamten Systems beeinflussen. Daher steht der diesjährige Internationale Tag der Pflege unter dem Motto "Professionelle Pflege – Macht das Gesundheitssystem belastbar(er)".
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Foto: Akte mit dem Etikett

Datentransparenz verbessert Arzt-Patienten-Beziehung

05/05/2016

Wenn Patienten vollen Zugriff auf ihre medizinischen Befunde und die Notizen des Arztes zu ihrer Erkrankung erhalten, verbessert dies die Arzt-Patienten-Beziehung erheblich. Dies hat eine Gruppe von Forschern der Universität Witten/Herdecke (UW/H) und der Harvard University (Boston, USA) herausgefunden.
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Foto: Klinikwegweiser mit dem Wort

Wenn die Notaufnahme den Hausarzt ersetzt

04/05/2016

Zentrale Rettungsstellen werden zunehmend auch von Patienten aufgesucht, die zwar einen akuten, jedoch keinen notfallmedizinischen Versorgungsbedarf haben. Das trägt zur Überlastung der Rettungsstellen bei und stellt diese vor enorme Herausforderungen.
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Foto: Keramikgelenke

Kniegelenk auf Knopfdruck

22/04/2016

Wie kann man Keramiken drucken, welchen Zweck erfüllen sie und wie profitiert die Medizintechnik davon? Antworten liefert Dr.-Ing. Tassilo Moritz vom Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS.
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Foto: Forscherinnen arbeiten am Versuchsaufbau

Arteriosklerose: mit Turbo-Gen das Übel an der Wurzel packen

09/02/2016

In Industrieländern leiden besonders viele Menschen an Arteriosklerose – mit teils tödlichen Folgen. Die Ablagerungen in den Blutgefäßen führen zu Schlaganfällen und Herzinfarkten. Eine neuartige Methode soll nun das Übel an der Wurzel packen und mittels Nanopartikel neue Turboersatzzellen in die Gefäße schleusen, die dort ihre heilende Wirkung entfalten und den Blutdruck regulieren sollen.
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Foto: Herzklappe mit Trägergerüst

Künstliche Herzklappe: "Das Grundgerüst soll später vom Körper abgebaut werden"

08/01/2016

Künstliche Herzklappen für Kinder gibt es viele, doch es gibt einen entscheidenden Nachteil: Sie müssen ausgetauscht werden, weil sich Kinder im Wachstum befinden. Die künstliche Klappe hingegen bleibt so wie sie ist – und wird damit zu klein. Ideal wäre deshalb eine mitwachsende Herzklappe, die den Kindern wiederholte Operationen ersparen würde.
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Foto: Schwangerschaftstest

Katastrophenmedizin oder katastrophale Medizin?

04/01/2016

Für die meisten Europäer liegt es schon lange zurück, für die Bewohner Westafrikas sind die Folgen der Ebola-Epidemie, die im Dezember 2013 begann und bis heute andauert, deutlich zu spüren. Rund 11 300 starben bei der Epidemie bislang, mehr als 28 000 erkrankten. Auch wenn der Ausbruch mittlerweile in vielen Ländern gedämmt scheint, in einigen Orten treten nach wie vor neue Fälle auf.
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Foto: weißes Implantat liegt in Petrischale

Mit bakterieller Nanocellulose den Gallengang flicken

08/12/2015

Bei Gallenoperationen kommt es häufiger vor, dass der Verschlussapparat zwischen Gallenblase und Dünndarm verletzt wird. Bisher gab es allerdings keine chirurgische Möglichkeit, Gewebedefekte zu überbrücken. Ein neuartiges Implantat aus bakterieller Nanocellulose (BNC) könnte dies nun ändern. Denn sein Nanofasernetzwerk macht es extrem stabil, sodass es eine stützende Funktion übernehmen kann.
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Foto: Mann und Frau benutzen ein Tablet; Copyright: panthermedia.net/szefei

Telehealthcare: Entlastung durch Vernetzung

04/12/2015

Heutzutage kann jeder von überall auf seine gespeicherten Daten zugreifen und an verschiedenen Endgeräten bearbeiten – Cloud sei Dank. Auch in der Medizin spielen Online-Datenspeicher mittlerweile eine Rolle. Digitale Patientendaten können so zentral gesammelt werden, sodass jede berechtigte Person Zugriff darauf hat und der Patient schnellst- und bestmöglich versorgt werden kann.
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Foto: Magnet zeichnet zickzack Linie

Magnetogenetik: Nervenzellen die Richtung vorgeben

01/12/2015

Könnte man Zellen im Gehirn dazu anregen in eine bestimmte Richtung zu wachsen, würde man bei Parkinsonpatienten vermutlich eine deutliche Verbesserung ihres Gesundheitszustandes erreichen. Aus diesem Grund beschäftigt sich das Projekt MAGNEURON mit diesem Ansatz. Gefördert wird das Projekt von der EU mit rund 3,5 Millionen Euro.
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Grafik: Speiseröhrenkrebs

Speiseröhrenkrebs: Höhere Patientensicherheit durch das "Da Vinci" System

09/11/2015

Heutzutage finden sich immer mehr Roboter in Operationssälen, die zum einen die Chirurgen unterstützen und zum anderen die Sicherheit der Patienten erhöhen sollen. Eines dieser Systeme ist das "Da Vinci" System, das schon seit mehreren Jahren für verschiedene Operationsformen verwendet wird. Unter anderem auch bei Speiseröhrenkrebs. Doch erfüllt es wirklich das, was es verspricht?
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Foto: Arzt im Kittel - Sven Seifert

Neue Welt: Arbeitsplatz Hybrid-OP

02/11/2015

Operieren im Hybrid-OP soll für das Personal eine Erleichterung sein und für den Patienten neue Möglichkeiten der Behandlung bieten. Doch was ist eigentlich so anders an diesem hybriden Operationssaal, was kann man erwarten und was sollte man bei der Planung beachten?
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Foto: Labormitarbeiter werten DNA aus

Direct-To-Consumer-Testing: Der Handel mit den Lifestyle-Tests

08/10/2015

Die Möglichkeiten des Internets machen auch vor der Labormedizin nicht halt. Die Nachfrage nach biochemischen oder genetischen Tests steigt kontinuierlich. Parallel zu den standardmäßigen Laboruntersuchungen hat sich ein Markt entwickelt, bei dem der Patient der unmittelbare Empfänger des Befundes ist. Neue Vertriebswege schalten dabei den Arzt als Verantwortlichen aus.
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Mit Ultraschall gegen Myome

01/10/2015

Eine gute Diagnostik gehört zu einer guten Therapie. Es kann jedoch von Vorteil sein, während einer Behandlung kurzfristig auf Veränderungen reagieren zu können. Ein Beispiel: die Behandlung von Gebärmuttermyomen. In der Uniklinik Bonn werden Patientinnen seit kurzem mit einem hoch-intensivem fokussiertem Ultraschall behandelt. Prof. Holger Strunk erklärt das Verfahren.
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Theranostik: Komplexe Partikel für die Medizin von morgen

01/10/2015

Sie ist ein Kofferwort, eine Vermischung von zwei Wörtern. Damit spart sie uns Zeit und Arbeit beim Sprechen, denn der menschliche Sprachapparat ist träge. Und sie beschreibt einen Koffervorgang: die Kombination von zwei Vorgängen in der Medizin, die normalerweise getrennt sind. Die Rede ist von Theranostik.
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Foto: Arzt rennt durch einen Flur

Arbeitspsychologen in der Klinik: Strukturen verändern

22/09/2015

Eine hohe Patientensicherheit erreicht eine Klinik nur, wenn der Arbeitsplatz aller Mitarbeiter optimal gestaltet ist. Lebensgefährlich kann es werden, wenn Ärzte und Pflegepersonal nicht richtig ausgebildet wurden – oder unnötige Unterbrechungen im OP dazu führen, dass Fehler gemacht werden. Dr. Carsten Ostendorp vom ZAK sprach mit MEDICA.de zum Thema.
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Kleine Begleiter: Wie Wearables unser Leben verändern

01/09/2015

Sie sind überall: An Handgelenken, im Ohr, an den Gürtel geklippt. Wearables. Kleine technische Helfer, die gebaut wurden, um Daten über ihre Benutzer zu sammeln und auszuwerten. Zum Teil fragen sie messbare Gesundheitsdaten ab, etwa Körpertemperatur oder Herzschlag, andere zählen „nur“ die Schritte der Anwender. Fakt ist, dass Wearables im Trend liegen und vielfach genutzt werden.
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Mit Wearables ein Bild des Herzens malen

01/09/2015

Smartphone-Anwendungen können, kombiniert mit tragbaren Sensoren, Menschen dabei helfen, gesünder zu leben. Selbstüberwachung ist daher eine der Kernstrategien, um durch einen veränderten Umgang mit der eigenen Gesundheit das Herz zu stärken. Auf der anderen Seite profitieren die Patienten vom Austausch ihrer Daten mit Ärzten und elektronischen Patientenakten (ePA).
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Foto: großer Supercomputer

Big Data: Den Fluch der Dimension brechen

28/08/2015

Der Begriff Big Data ist komplex. Beschreibt er einmal die Datenmenge selbst, bezeichnet er im anderen Moment die Technologie, die zum Sammeln und Auswerten der Daten notwendig ist. Fakt ist: Aus der Medizin ist Big Data nicht mehr wegzudenken. Datengestützte Modelle helfen nicht nur die medizinische Forschung voran zu bringen, sondern auch Therapieentscheidungen zu erleichtern.
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Radiopharmazeutika: Individualisierte Diagnostik und Therapie

03/08/2015

Bösartige Tumoren können mit Röntgenstrahlen bekämpft werden - meistens durch Bestrahlung von außen. Nuklearmediziner erreichen dies auch im Inneren des Körpers mit radioaktiv markierten Substanzen, den Radiopharmazeutika. Auch für die Diagnostik bieten sie einen großen Mehrwert, solange ihnen ein spezifisches Ziel zugewiesen werden kann.
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Foto: Arzt arbeitet in Virtual Reality

Teleintensivmedizin: Auch die Ärzte profitieren

22/07/2015

Damit auch kleine Krankenhäuser ihren Patienten eine optimale Therapie zukommen lassen können, soll die Teleintensivmedizin, mit der man in den USA schon sehr gute Erfahrungen gemacht hat, in Deutschland etabliert werden. MEDICA.de sprach mit der Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V., Prof. Thea Koch, zum Thema.
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Foto: Menschen mit bedeckten Gesichtern

Datenschutz: Ist medizinische Forschung anonymisierbar?

08/07/2015

Elektronische Patientenakten, Telemedizin, Clouds und Big Data: Fragen des Datenschutzes tauchen überall im digitalisierten Gesundheitswesen auf. Aber wie sieht es eigentlich fern der Anwendung, an den Grundlagen der Medizin, aus? Können Patientendaten und Persönlichkeitsrechte in der Forschung geschützt werden, wenn sich mehrere Zentren und zahllose Forscher an Studien beteiligen?
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EKG-Messungen: "Unser Brustgurt befeuchtet sich selbst"

01/07/2015

Bei der Messung der Herzmuskelaktivität ist es wichtig, dass die Haut unter den Elektroden des EKGs stets feucht bleibt. Nur so können die Daten konstant übertragen werden. Sportler haben es hier leicht: Sie schwitzen fast immer. Bei älteren Patienten ist es wiederum schwieriger.
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Kardiokapsel: Kleinster Herzschrittmacher der Welt

01/07/2015

Bei einer Herzrhythmusstörung gerät die normale Herzfrequenz durch verschiedene Ursachen aus dem Takt. Oft reicht eine medikamentöse Behandlung aus. In anderen Fällen muss ein Herzschrittmacher implantiert werden. Wie jeder andere Eingriff ist auch solch eine Operation mit Risiken verbunden. Wundheilungsstörungen oder Verschlüsse des Gefäßsystems können im schlimmsten Fall die Folge sein.
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Krebsimmuntherapie: Individuelle Mutationen als neue Zielstrukturen

01/06/2015

Ein Tumor ist so einzigartig wie der Mensch, der ihn trägt. Lange dachte man, dies würde die Therapie erschweren, da Krebsmedikamente nicht hundertprozentig gezielt auf die kranken Zellen wirken können. Prof. Ugur Sahin erklärt im Interview mit MEDICA.de, warum ihn gerade diese individuellen Mutationen auf eine neue Therapie hoffen lassen.
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Lungenkrebs: Ein Bluttest überprüft die Wirkung von Therapie

01/06/2015

Können Flüssigbiopsien der neue Trend in der Krebsdiagnostik werden? Diese Frage beschäftigt die Medizinwelt seit einiger Zeit. Der weltweit erste zugelassene Test für Lungenkrebs auf Basis von Flüssigbiopsien zeigt, dass es funktionieren kann. Dennoch sind weitere Erkenntnisse und Forschung notwendig, um die weniger invasive Methode in der Diagnostik zu etablieren.
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Tumormarker: Modernste Diagnostik für die personalisierte Medizin

01/06/2015

Mit der Diagnose von Krebs tauchen immer wieder die Begriffe Tumor- oder Biomarker auf. Sie beschreiben Merkmale, die bei gesunden Menschen nicht zu finden sind. Klassische Tumormarker lassen sich leicht in Blut- und Gewebeproben oder anderen Körperflüssigkeiten nachweisen. Andere Analysen erfordern mehr Aufwand. Eines haben sie jedoch gemeinsam: Biomarker weisen auf einen potenziellen Tumor hin.
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Gesetzliches Hautkrebsscreening: "Es geht nicht nur um die Mortalität"

04/05/2015

Der lang ersehnte Evaluationsbericht zum Hautkrebsscreening-Angebot der Krankenkasse liegt seit Ende April 2015 endlich vor. Wir sprachen mit Dr. Ralph von Kiedrowski, Mitglied des Vorstands Berufsverband Deutscher Dermatologen, was das Screening leisten kann und wie er den Bericht des G-BA versteht.
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Krebs-Früherkennung: "Ärzte und Patienten brauchen eine gute Datenbasis"

04/05/2015

Ob Mammografie, Darmspiegelung oder Hautkrebs-Screening – ab einem bestimmten Alter werden uns mehrere Krebs-Früherkennungsverfahren angeboten. Viele wissen jedoch nicht, dass diese Screenings auch mit Risiken verbunden sind. Das fand Dr. Sylvia Sänger vom Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf in einer Studie heraus.
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Foto: Ein roter zwischen vielen grünen Äpfeln

Seltene Erkrankungen: Alle Informationen online mit ZIPSE

08/04/2015

Sie sind selten, oft wenig erforscht und es ist schwierig, sich über sie zu informieren – Seltene Erkrankungen. Patienten, Angehörige und selbst Ärzte haben es häufig schwer, qualitative Informationen zu Diagnose- und Therapiemöglichkeiten oder spezialisierten Leistungserbringern zu finden. Das Zentrale Informationsportal über Seltene Erkrankungen, ZIPSE, soll das bald ändern.
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Arzt und Patient: Eine schwierige Beziehung

01/04/2015

Die Begegnung zwischen Arzt und Patient gestaltet sich nicht immer einfach. Auf der einen Seite der Arzt, dessen Aufgabe es ist, vielen Patienten zu helfen. Auf der anderen Seite der Patient, der zum Arzt geht in der Hoffnung, dass sein Problem dort behandelt werden kann. Schwierig wird es immer dann, wenn einer das Gefühl hat, dass es nicht rund läuft. Und das passiert nicht selten.
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Für Ärzte ist auch die Perspektive des Patienten wichtig

01/04/2015

Kommunikation ist der Schlüssel zum Erfolg, auch im Arzt-Patienten-Verhältnis. Gegenüber früher hat sich dieses Verhältnis aber etwas gewandelt: Ärzte sind zwar nach wie vor die Experten, aber auch Patienten wissen, dank Internet und Populärwissenschaft, mittlerweile mehr über Gesundheit und Krankheit. "Der informierte Patient" ist für Ärzte aber kein Problem, sondern Anlass für mehr Verständnis.
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Foto: Kniegelenksspiegelung

Knorpelregister: "Wir generieren völlig unabhängige Daten"

23/03/2015

Nutzt dem Patienten die Behandlung oder nicht? Wie viele Patienten werden aufgrund eines Knorpelschadens am Kniegelenk behandelt? Welcher Eingriff wird am häufigsten durchgeführt? Diese und andere Fragen sollen zukünftig mithilfe eines neuen Knorpelregisters beantwortet werden können, das die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie im Oktober 2013 ins Leben gerufen hat.
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Foto: belichtete Membran in Form eines Vogels

Medikamente mit Wirkstoffmembran schonend applizieren

09/02/2015

Spritzen haben sowohl bei Kindern als auch Erwachsenen keinen guten Ruf. Schon seit Jahren versuchen Forscher daher einen Weg zu finden, um Medikamente schonender zu verabreichen. Schweizer Wissenschaftler haben nun eine Membran entwickelt, die unter UV-Licht Wirkstoffe abgibt. Sie könnte die Gabe von Medikamenten und Impfstoffen revolutionieren.
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Foto: Kind im Krankenhaus

Kinderpathologie: Spezielles Wissen rund um die Kleinsten

02/02/2015

Ist ein Kind krank, gehen die Eltern mit ihm zum Kinderarzt. Müssen dann pathologische Untersuchungen durchgeführt werden, ist der Kinderpathologe gefragt. Dieser Zweig der Pathologie erfordert besonderes Fachwissen. Für die Verbreitung und Erhaltung dieses Wissens setzt sich die Arbeitsgemeinschaft der Kinder- und Fetalpathologen ein.
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Foto: Patient auf der Intensivstation

"Wir wollen die Intensivmedizin einfach besser machen"

22/01/2015

Von Atomkraftwerken gelernt: Auf deutschen Intensivstationen werden seit 2010 Peer Reviews durchgeführt. Durch die freiwilligen Kreuzgutachten soll vor allem die Qualität der Intensivmedizin verbessert werden. Am Ende profitiert davon nicht nur der Patient, sondern auch das Krankenhaus.
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Foto: Szene aus

"Kunst und Kultur sind in allen Gesundheitsbereichen gut angebracht"

08/01/2015

Theater, Chor, Fotografie – Kunst und Kultur sind Balsam für die Seele. Davon überzeugt ist Prof. Erwin Wagner von der Stiftung Universität Hildesheim, der zusammen mit dem AMEOS-Klinikum das Projekt "KulturStation" auf die Beine gestellt hat. Patienten und Mitarbeiter der psychiatrischen Abteilung des Krankenhauses wurden in künstlerische Aktivitäten involviert. Das Ziel: besseres Wohlbefinden.
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Foto: Interagierende Proteine

CED: Wenn Genetik und Umwelt zusammenspielen

05/01/2015

T-Zellen sind die Wächter unseres Immunsystems. Weisen sie Veränderungen auf, kann es zu starken Entzündungsreaktionen im Körper kommen. Bei Personen, die von einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung betroffen sind, wird vermutet, dass ihre T-Zellen nicht richtig funktionieren. Zwei Proteine, die auf aktivierten T-Zellen zu finden sind und miteinander agieren, wurden nun genauer untersucht.
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Foto: Stäbchenbakterien

Mikrobiomtransfer: Fremder Stuhl heilt schwere Darmerkrankung

05/01/2015

Es klingt befremdlich: Bei einem Mikrobiomtransfer wird der Stuhl eines gesunden Spenders in den Darm eines erkrankten Patienten übertragen, um dessen geschädigte Darmflora zu regenerieren. In der Tierwelt ist das völlig normal. Der Stuhltransfer hat sich nun als Standard für die Behandlung von Clostridium difficile etabliert.
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Am Lebensende selbst entscheiden: „Der Patient muss aufgeklärt worden sein über alle Möglichkeiten der Palliativmedizin, der Leidenslinderung und des Weiterlebens“

01/12/2014

Wie geht man als Mediziner damit um, wenn ein Patient sterben möchte und welche Rechte habe ich als Patient eigentlich? Diese und andere Fragen werden nicht automatisch von Juristen beantwortet. Wir sprachen zum Thema mit Dr. Dr. Ralf Jox vom Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
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Sterbehilfe – ein Menschenrecht?

01/12/2014

Vor wenigen Wochen, am 1. November 2014 nahm die an einem tödlichen Gehirntumor leidende, 29-jährige Brittany Maynard Medikamente ein, um im Kreis ihrer Familie zu sterben. Vorausgegangen waren Monate der Verzweiflung und Angst, aber auch der Liebe und der Lust am Leben, wie es die junge Frau in mehreren Videos schildert, die sie aufnahm, um für ein Sterben in Würde zu kämpfen.
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„Wenn Patientenüberwachung zu intensiv wird, verletzt es Menschenwürde und Menschenrechte“

01/12/2014

Moderne Medizintechnik erleichtert und entlastet die Pflege und sorgt zugleich für die Sicherheit der Patienten. Mit Monitoring oder elektronischen Sensoren zur Fernüberwachung gehen aber auch immer wieder Überschreitungen ethischer Aspekte einher. Patienten fühlen sich überwacht und im schlimmsten Fall ihrer Freiheit und Autonomie beraubt.
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Foto: Schwarze Spielfiguren umschließen eine Figur in Gold

Genetik: "Wir versuchen, die Diagnose bei seltenen Erkrankungen zu vereinfachen"

10/11/2014

Manchmal hat das Fernsehen eben doch Recht und die Diagnose einer Krankheit ist ein echtes Puzzle. Das ist etwa bei den seltenen Erkrankungen der Fall, die nur einen kleinen Bruchteil der Bevölkerung betreffen. Ärzte stehen dann vor dem Problem, dass sie nicht genügend Erfahrung mit einer spezifischen Erkrankung und ihren Symptomen besitzen, um die Diagnose stellen zu können.
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Foto: Dr. Anna-Maria Liphardt

Labor im Weltall: Dem Knorpelabbau auf der Spur

01/10/2014

Am 10 November 2014 wird der Raumfahrer Alexander Gerst von der ISS auf die Erde zurückkehren. Dann wird er nicht nur sehnsüchtig von seiner Familie empfangen werden, sondern auch von Dr. Anna-Maria Liphardt vom Institut für Biomechanik und Orthopädie der Deutschen Sporthochschule Köln.
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Foto: Schwester im OP hakt eine Liste ab

OP-Checklisten: Patientensicherheit zum Abhaken

08/09/2014

Nach einer Operation stellt sich heraus, dass statt des rechten das linke Knie behandelt wurde. Solche Verwechslungen passieren zwar selten, können jedoch schwerwiegende Folgen haben – sowohl für den Patienten, als auch für das Image des Arztes und des Krankenhauses.
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Kinderanästhesie: "Einen eigenen Facharzt würde ich ablehnen"

01/09/2014

Müssen bereits die Kleinsten in den OP-Saal sorgen sich nicht nur die Eltern. Für das gesamte OP-Team ist diese Situation eine besondere Herausforderung, denn Kinder sind immer ganz besondere Patienten.
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Multiresistente Erreger wollen die Welt erobern

01/08/2014

Bakterien sind überall: auf der Haut, im Darm und in jeder Pfütze. Die meisten, die sich auf dem menschlichen Körper tummeln, sind gut. Jedoch nicht alle. Am gefährlichsten sind die Erreger, die Resistenzen aufweisen und so nur sehr schwer zu bekämpfen sind. Ihre Verbreitung bedroht dann Menschen auf der ganzen Welt.
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Foto: Übergewichtige Menschen von hinten

Diabetes Mellitus: Gefährliche Folgen, gute Präventionsmöglichkeiten

22/07/2014

Diabetes ist eine Zivilisationskrankheit, die mit gefährlichen Folgen für den einzelnen Patienten und die gesamte Gesellschaft verbunden ist. Mit gezielten Präventionsmethoden kann man der Krankheit jedoch erfolgreich vorbeugen.
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Fett als beste Medizin: "Fettgewebe enthält sehr viele multipotente Stammzellen, etwa 500-mal mehr als Knochenmark"

01/07/2014

Das von den meisten Menschen wenig geliebte "Hüftgold" könnte demnächst die Medizin revolutionieren. In Zusammenarbeit mit der Universität Rostock (Prof. Hermann Seitz) forscht die Firma human med AG derzeit daran, ein Gerät zu entwickeln, das intraoperativ Fettgewebe schonend entfernt und im Anschluss Stammzellen isolieren kann.
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Sport und Krebs: kein Allheilmittel, aber notwendige Unterstützung

02/06/2014

Wann Sport als gesund gilt, wie oft er betrieben werden sollte und welche Wirkung er auf den Körper hat – diese Fragen wurden in den letzten Jahrzehnten stets unterschiedlich beantwortet. Viele in der Vergangenheit durchgeführte Studien bestätigen jedoch die Annahme, dass Sport und Bewegung immer der Gesundheit nützen und zwar auch, wenn man bereits erkrankt ist.
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Foto: Patientin mit Gehhilfe im Krankenhaus

Qualität im Gesundheitswesen: "Es geht um das Wohl der behandelten Patienten"

22/05/2014

Die Qualität im Gesundheitswesen zu messen, ist nicht einfach. Sie zu steuern stellt nicht nur den Medizinsektor, sondern auch die Politik vor Herausforderungen. Am IGES Institut werden deshalb Mess- und Darstellungssysteme für die Qualität in Krankenhäusern sowie Konzepte zu ihrer Verbesserung entwickelt.
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Medical Apps: Funktionalität und Sicherheit sind Trumpf

02/05/2014

Erfolgreiche Kommunikation ist das A und O der Medizin. Auch hier werden längst modernste Kanäle genutzt. Medical Apps müssen gleich mehrere Ansprüche erfüllen: Damit sich ihr Einsatz lohnt, müssen sie einen Nutzen für Prävention oder Therapie haben. Und für eine sichere Anwendung müssen sie sowohl technisch als auch medizinisch einwandfrei sein.
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mHealth Alliance: "Mobile Health hat das Potenzial, die Gesundheitsversorgung für Millionen Menschen zu verbessern"

02/05/2014

Ob in entlegenen Regionen oder in einer Großstadt – Menschen brauchen überall eine gute Gesundheitsversorgung. Dank Mobile Health können immer mehr Menschen auch in armen Regionen der Welt medizinische Hilfe erhalten.
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Mobile Assistenzsysteme: "Das Gerät meldet automatisch, dass etwas nicht in Ordnung ist"

02/05/2014

Im Alter aktiv und mobil sein - wer möchte das nicht? Menschen, die unter Demenz leiden, können davon oftmals nur träumen. Die Angst den Weg nicht mehr nach Hause zu finden oder im Notfall keine Hilfe zu erfahren, führt dazu, dass viele Betroffene ihren Lebensraum stark einschränken. Dabei gibt es viele Menschen, die mit einer leichten Demenz durchaus noch aktiv am Leben teilnehmen könnten.
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"Einige Krankenhäuser nutzen Technologien aus dem Weltraum"

24/03/2014

Er ist eine Art "Pille" McCoy, denn er hält Astronauten fit: Dr. Simon Evetts ist bei der Europäischen Raumfahrtagentur ESA verantwortlich für die Gesundheit der Weltraumfahrer. MEDICA.de sprach mit ihm über Astronautensport, Weltraumtechnologie und den Nutzen für uns Erdbewohner.
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Seminare für Ärzte: "Für die Sicherheit ihrer Patienten sind Ärzte verpflichtet, sich fortzubilden"

04/03/2014

Fortbildungen sind ein wesentlicher Bestandteil des Arztberufes, denn die Forschung liefert immer wieder neue Erkenntnisse, die früher oder später Eingang in die Behandlung von Patienten finden.
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Radiologie und Technik: "Es wurden zahlreiche Phantomstudien durchgeführt, welche die Vorteile dieses neuartigen CT-Systems belegen"

03/02/2014

Radiologen kommen bei der Behandlung von Krebs meist erst nach den Onkologen zum Zug. Dabei hält die moderne Radiologie mittlerweile auch Behandlungen bereit. MEDICA.de sprach mit Prof. Stefan Schönberg, Direktor des Instituts für Klinische Radiologie und Nuklearmedizin der Universitätsmedizin Mannheim, über den Einsatz eines neuartigen Computertomografen und seine Vorteile für die Patienten.
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Foto: Mann und Frau beim Arzt

"Geschlechterabhängige Umstellungen in Diagnostik und Therapie werden zu erwarten sein"

15/01/2014

Die Gleichstellung von Frau und Mann ist in der westlichen Welt seit vielen Jahren Thema und wird bereits an vielen Stellen erfolgreich umgesetzt, auch wenn es noch einige Hürden zu nehmen gilt - man denke nur an die Einführung einer Frauenquote in den Führungsetagen.
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"Das Virus manipuliert die Wirtszelle auf unterschiedlichen Ebenen"

08/01/2014

Erkrankungen des Herzens können durch spezielle Viren ausgelöst werden, die den Herzmuskel befallen. Medikamente dagegen könnten durchaus entwickelt werden, wenn das Virus nicht mutiert.
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Studienkultur: Chirurgische Studien bedeuten mehr Sicherheit im OP

06/01/2014

Ob eine chirurgische Naht besser per Hand oder mit einem Klammergerät erfolgt, lässt sich nicht nach dem „Trial-and-Error“-Prinzip feststellen. Welche Methode die Sicherheit des Patienten am besten garantiert, sollte auch nicht nur auf der Erfahrung des Operateurs fußen. Kontrollierte Studien sind das Mittel der Wahl, um sowohl alte bewährte sowie neue Techniken im OP zu beurteilen.
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