Hartmut Goldschmidt für herausragende Verdienste geehrt

Professor Hartmut Goldschmidt
© Uni Heidelberg

Im Namen des Bundespräsidenten verlieh der Staatssekretär für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, Michael Sieber, das Bundesverdienstkreuz am Bande an Professor Dr. Hartmut Goldschmidt, Oberarzt der Abteilung für Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg und des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg.

Ausgezeichnet wurde der Arzt, Forscher und Universitätslehrer für seine herausragenden Verdienste im Kampf gegen das Multiple Myelom, eine Tumorerkrankung von Plasmazellen im Knochenmark, an der jedes Jahr etwa 4.000 Menschen in Deutschland erkranken. Eine langfristige Tumorrückbildung ist bislang nur bei einem kleinen Teil der Patienten möglich.

"Der Reichtum unseres Landes sind Menschen wie Sie", sagte der Staatssekretär bei der Verleihung im Universitätsklinikum Heidelberg. "Sie geben Menschen Hilfe, die öffentlich keine Stimme haben", fuhr er im Hinblick auf das großartige Engagement Goldschmidts für Patienten und Selbsthilfegruppen fort.

Professor Dr. Hartmut Goldschmidt hat erfolgreich zahlreiche nationale und internationale Studien zur Anwendung von neuen Substanzen wie beispielsweise für den Contergan-Wirkstoff Thalidomid geleitet und die Therapie mit Hilfe von Blutstammzelltransplantation in Verbindung mit Chemotherapie und Bestrahlung verbessert.

MEDICA.de; Quelle: Universitätsklinikum Heidelberg