26.10.2011

INFORM GmbH

Harz-Klinikum zentralisiert und optimiert mit SyncroTESS den Transportdienst

In den letzten Jahren führten zwei sich addierende Entwicklungen dazu, dass das Transportaufkommen im Harz-Klinikum stetig gestiegen ist: Einerseits werden Patienten multimorbider, andererseits hat sich die durchschnittliche Verweildauer im Krankenhaus auf sieben Tage verkürzt. Deshalb muss in weniger Zeit diagnostisch und therapeutisch mehr geleistet werden. Dies führt direkt zu mehr Transporten, da die Patienten während ihres kürzeren Aufenthaltes wesentlich häufiger von den Stationen in die Funktionsbereiche des Krankenhauses gebracht werden müssen.

Das INFORM-Konzept basiert auf zwei wesentlichen Elementen: der Zentralisierung des Transportdienstes und der Einführung einer Software für die automatische und intelligente Transportdisposition. In einem zentralisierten Transportdienst sind die Mitarbeiter nicht mehr den Stationen angegliedert und werden nicht mehr einzeln und ad hoc nach dem stationären Transportbedarf eingesetzt. Stattdessen steuert eine Leitstelle alle Transporte und kann dabei die logistische Gesamtsituation berücksichtigen.

Pflegedirektor Christoph Köppe blickt auf die Einführung von SyncroTESS zurück: „Nicht die Technik war das Herausfordernde, sondern die Umstellung von einem dezentralen, durch das Stationspersonal durchgeführten, auf einen zentralen Transportdienst. Unser Ziel war es, die Stationen von den Patienten- und Materialtransporten zu entlasten, um dem Personal mehr Zeit für seine eigentliche Aufgabe zu geben, dem Pflegen der Patienten. Und dies funktioniert nur, wenn man den Transportdienst zentralisiert und mit einer Software intelligent steuert und optimiert“.

Heute müssen die Pflegenden die Stationen weniger oft verlassen, können ihre Arbeitszeit der Pflege widmen und müssen keine Dienste mehr übernehmen, für die sie überqualifiziert und auch zu teuer sind. Für die Pflegeleitung sind die Transportprozesse zu jeder Zeit transparent und können kontinuierlich verbessert werden. Aufwändige Studien zur Ist-Situation sind nicht mehr notwendig. Für die Mitarbeiter können sehr genaue Qualifikationsprofile definiert werden und damit lassen sich für den Transportdienst auch weniger qualifizierte Mitarbeiter rekrutieren.