26.10.2011

InterComponentWare AG

Heterogene Systemlandschaften im Krankenhaus überwinden

Walldorf, 20. Oktober 2011 – Zur MEDICA 2011 führt die InterComponentWare AG (ICW) eine speziell auf den Bedarf von Krankenhäusern fokussierte Version ihres bewährten ICW Master Patient Index (ICW MPI) ein. Die Lösung gewährleistet reibungslose Kommunikationsabläufe zwischen heterogenen führenden und nachgeordneten Informationssystemen im Krankenhaus. Aufwändige Systemkonsolidierungen sind nicht mehr notwendig.

Viele Krankenhäuser stehen vor dem Problem, dass Patientendaten innerhalb ihrer Einrichtung über mehrere unterschiedliche Systeme mit eigenen Nummernkreisen verteilt sind. Gleichzeitig werden im Zuge von Neubeschaffung neben vorhandenen lokalen Systemen zunehmend zentrale Subsysteme (z.B. für die Radiologie) eingeführt. Damit administrative und medizinische Prozesse störungsfrei ablaufen und Patientendaten dublettenfrei zwischen Systemen synchronisiert werden können, muss ein Patient über die Systemgrenzen hinweg sicher identifiziert werden. Dazu verknüpft ICW MPI Patientenstämme und ID-Nummernkreise aus angeschlossenen Systemen und erzeugt für jeden Patienten einen übergeordneten Patientenidentifikator.
ICW MPI integriert sich in bestehende Systemlandschaften und Nachrichtenflüsse. Vorhandene Schnittstellen müssen für die bidirektionale Kommunikation von Patienten-, Fall- und Bewegungsdaten, Auftragsdaten, Bild- und Befunddaten nicht angepasst werden.
ICW MPI fungiert hier als „unsichtbarer ID-Manager“: Alle Nachrichtenflüsse passieren den Master Patient Index. Dieser ermittelt, ob der Patient bereits innerhalb der Einrichtung bekannt ist und ersetzt die Patienten-ID des sendenden Systems durch eine eindeutige Patienten-ID oder einen anderen im empfangenden System bekannten Identifikator (s. Abbildung).
Der Lösung liegt ein ausgereifter, leistungsfähiger Matching-Algorithmus zugrunde, der einen hohen Automatisierungsgrad sicherstellt. Er erkennt systematisch komplexe Datenkonstellationen wie unterschiedliche Schreibweisen, Eingabefehler oder Abkürzungen und kann mit fehlenden Daten und Standardwerten umgehen (z.B. 01.01.2099 für ein unbekanntes Geburtsdatum). Zusätzlich erlaubt ICW MPI über eine Browser-basierte Benutzeroberfläche, Zuordnungen manuell zu prüfen und die Datenqualität kontinuierlich zu überwachen.
ICW bietet Krankenhäusern für ein effizientes ID-Management das sofort einsetzbare ICW MPI-Starterpaket an. Zusätzlich kann die Lösung mit weiteren, heute bereits verfügbaren Funktionalitäten ausgestattet und als IHE-konforme Ausbaustufe für umfassende Vernetzungsszenarien in Verbindung mit einer einrichtungsübergreifenden Patientenakte eingesetzt werden.